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Österreichischer Ruderverband

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Seit 2014 Partner im #teamströck

Der Verband

Der Österreichische Ruderverband umfasst die Bereiche Rennrudern, Para-Rowing, Mastersrudern, Wanderrudern, Indoor-Rudern sowie Hochschulrudern. Außerdem ist er zuständig für die Organisation des österreichischen Rudersports, inklusive dessen Veranstaltungen und internationalen Aktivitäten und umfasst derzeit mehr als 48 Vereine und über 5800 Mitglieder.

Seit 2014 ist Ströck am Sponsoring des Österreichischen Ruderverbandes beteiligt und begleitet ihn seitdem als Hauptsponsor auf seinem erfolgreichen Weg. Ebenfalls seit 2014 unterstützt Ströck die erfolgreiche Ruderin Magdalena Lobnig des Vereins VST Völkermarkt als Hauptsponsor.

Aktuelles/ Presse

05.09.2021: U23-EM: Tiefenthaler holt Gold

Lara Tiefenthaler gewinnt bei der U23-EM in Kruszwica (Polen) im Leichtgewichts-Einer die Goldmedaille. Mit drei weiteren Top-10 Ergebnissen der ÖRV-Boote liefern die österreichischen U23-Athleten Top-Ergebnisse.

ÖRV-Athletin Lara Tiefenthaler hat die Medaillenerwartungen erfüllt. Die 21-Jährige holte sich im Finale des Leichtgewichts-Einers vor Olivia Bates aus Großbritannien die Goldmedaille. Im Dreikampf mit der Britin Bates und Eleni Marina Leventelli aus Griechenland setzte sich Tiefenthaler auf den letzten Schlägen gegen die Britin durch. „Das Rennen war extrem hart und die Bedingungen schwierig. Im Rennen ist es mir über die Strecke gut gegangen und am Schluss habe ich noch einmal alles gegeben“, sagt Tiefenthaler. Die Freude bei der Ruderin des Wiener Rudervereins STAW ist riesengroß: „Ich bin dem Verein dankbar, der mich jahrelang unterstützt hat und auch meinem Trainer Stefan Bierbaum, meinem Bootsbauer, das ganze Team freut sich. Es ist eine Medaille, wo ich im Boot gesessen bin, aber an der viele beteiligt sind“, freut sich die U23-WM-Bronzemedaillengewinnerin von 2019 über ihre zweite Medaille im U23-Bereich. „Bronze war es schon aber der Titel ist noch einmal etwas ganz Besonderes.“

Auch die weiteren ÖRV-Boote zeigten Top-Leistungen: Das neu gebildete ÖRV-Projektboot – der Doppelzweier mit Tabea Minichmayr/Johanna Kristof – konnte auf Anhieb bei der ersten U23-EM ins A-Finale fahren. Dort belegten die ÖRV-Athletinnen den sechsten Platz.

Bernd Gutschi/Luca Sauerbier belegten im A-Finale des leichten Zweiers den sechsten Rang. Mit Rang zwei im B-Finale und somit Rang acht im Endklassement zeigten Konrad Hultsch und Lukas Hömstein im extrem stark besetzten Feld des Leichtgewichts-Doppelzweiers eine Top-Leistung und komplettieren die mannschaftlich starke Leistung der ÖRV-Athleten bei der diesjährigen U23-Europameisterschaft.

U23-EM in Kruszwica/POL (4. / 5. September)

Finale A
LW1x: 1. Lara Tiefenthaler (AUT) 07:46,37 Min.; 2. Olivia Bates (GBR) – Goldemedaille
W2x: 1. Evangelia Anastasiadou/Evangelia Fragkou (GRE) 06:55,94 Min.; 6. Tabea Minichmayr/Johanna Kristof (AUT) 07:11,58 Min. – Endrang sechs
LM2-: 1. Samet Kaban/Denizha Aydin (ITA) 06:45,53 Min.; 6. Bernd Gutschi/Luca Sauerbier (AUT) 6:59,11 Min. – Endrang 6

Finale B
LM2x: 1. Andreas Athanasiadis Kaoudis/Efstratios Traintafyllou (GRE) 06:29,26 Min.; 2. Konrad Hultsch/Lukas Hömstein (AUT) 06:31,24 Min. – Endrang 8


29.07.2021: Olympia: Lobnig zieht ins Finale einCavallar/Altenhuber auf Platz 14

Magdalena Lobnig steht bei den Olympischen Spielen im Finale des Damen Einer. Valentina Cavallar und Louisa Altenhuber belegen im C-Finale des Leichtgewichts-Doppelzweiers den zweiten Platz und beenden die olympische Regatta auf Platz 14.  

Nach Rio de Janeiro 2016 steht Einer-Ruderin Magdalena Lobnig zum zweiten Mal in ihrer Karriere bei den Olympischen Spielen im Finale des Damen Einers. Im zweiten Semifinale zog die 31-Jährige hinter Emma Twigg aus Neuseeland und der Britin Victoria Thornley auf Rang drei ins Finale ein.  

„Bei der 1.000 Meter Marke, dachte ich mir, ich bin save am zweiten Platz. Leider hat mich dann die Britin noch abgefangen. Wenn man einmal zu zögern beginnt, wird es schwierig“, analysiert Lobnig nach dem Finaleinzug und der insgesamt viertschnellsten Zeit der beiden Semifinali. Taktik gibt es im Finale keine. „Da heißt es Ellbogen raus und rudern. Ich werde morgen den Endspurt meines Lebens fahren“, verspricht Lobnig.  

ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens: “Es war kein absolut gutes Rennen, aber Magdalena ist erstmal weiter. Das olympische Halbfinale ist das schwierigste Rennen, das es gibt, denn es gibt nichts zu gewinnen, aber sehr viel zu verlieren.“ Den Einzug ins Finale hat etwa die amtierende Weltmeisterin Sanita Puspure verpasst, auch die zweitplatzierte vom Weltcup in Luzern Kara Kohler verpasste das Rennen um die Medaillen. „Man sieht, dass Magdalena hier seit Luzern noch einen schönen Schritt nach vorne gemacht hat“, sagt Sens. „Das Finale ist ein Riesenerfolg, morgen wird es noch einmal brutal werden.“   

Das Rennen um die Medaillen am Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio steht um 9:33 Uhr Ortszeit (2:33 MEZ) am Programm. Gut regenerieren und „hoffentlich gut schlafen“ sind bis zum Finale und den Kampf um die Medaillen wichtig.  

„Happy“ zeigte sich auch ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer mit dem Finaleinzug von Lobnig. „Magdalena hat bisher alles richtig gemacht. Ich bin hoffnungsvoll, dass wir morgen eine Medaille holen. Das Rennen war heute extrem schwer zu rudern, das hat man auch daran gesehen, dass in anderen Bootsklassen die Favoriten auf der Ziellinie noch eingeholt worden sind.“  

Valentina Cavallar und Louisa Altenhuber beenden ihre ersten Olympischen Spiele nach Rang zwei im C-Finale hinter der Crew aus Argentinien auf Platz 14. Für die ÖRV-Athletinnen waren die Olympischen Spiele eine wichtige Erfahrung in ihrer jungen Karriere. „Es ist ein etwas frustrierender Abschluss. Das C-Finale hätten wir gerne gewonnen und die Argentinierinnen hier auch schon geschlagen. Es ist aber absolut keine Schande, den Frust und die Traurigkeit muss man zulassen und auch erkennen, dass es noch ein weiter Weg nach vorne ist“, sagt Robert Sens. ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zu der jungen Mannschaft: „Es ist unser Zukunftsboot. Ich bin froh, dass sie olympische Luft schnuppern konnten. Mit dieser Erfahrung können sie Richtung Olympische Spiele 2024 blicken.“  

Olympische Regatta/Tokio JPN, 23. bis 30. Juli 

 Ergebnisse Donnerstag
Semifinale 

W1x: 1. Emma Twigg (NZL) 7:20,70 Min.; 2. Vitoria Thornley (GBR) 7:25,12 Min.; 3. Magdalena Lobnig (AUT) 7:25,59 Min. – weiter im Finale A 

 Finale C  

LW2x: 1. Milka Kraljev/Evelyn Maricel Silvestro (ARG) 7:05,82 Min.; 2. Valentina Cavallar/Louisa Altenhuber (AUT) 7:15,25 Min. – Endrang 14 


Olympia: Lobnig im Semifinale, Cavallar/Altenhuber im C-Finale

Magdalena Lobnig zieht bei den Olympischen Spielen ins Semifinale der Top-12 ein. Valentina Cavallar und Louisa Altenhuber kämpfen nach Rang vier im Zwischenlauf um Platz 13. Der Zeitplan wurde aufgrund der Wetterprognosen geändert, die Rennen finden in der Nacht auf Donnerstag statt.

Zwei Rennen, zwei Siege – die olympische Regatta läuft bei Einer-Ruderin Magdalena Lobnig nach Plan. Im Viertelfinale setzte sich die 31-Jährige vor der Niederländerin Anna Sarah Sophie Souwer durch und dennoch zeigte sich Lobnig nicht gänzlich zufrieden: „Es war nicht so gut gerudert, wie im Vorlauf. So ein Rennen, wo die anderen um ihr Leben rudern ist immer unangenehm, aber der Sieg war nie in Gefahr“. Das zeigte die ÖRV-Athletin auch mit einem Sprint am Ende des Rennens, als sie sich noch klar von der Niederländerin Souwer absetzen konnte. „Der Auftrag war mit so wenig Energie wie möglich ins Semifinale zu rudern.“

Lobnig ruderte mit der viertschnellsten Zeit ins Semifinale. „Klar sind wir zufrieden, zweites Rennen, zweiter Sieg. Es war nicht so ein super Rennen, wie im Vorlauf, aber man kann nicht jedes Mal so ein super Rennen erwarten, das ist normal und gewonnen hat sie trotzdem. Jetzt steht das Halbfinale an, jetzt gehen die Olympischen Spiele los“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Sens.

Im Halbfinale wartet auf die Olympiasechste von Rio mit den Konkurrentinnen aus den USA, Kanada und Neuseeland, Großbritannien und Iran ein hartes Los. „Absolutes Hammer-Habfinale, ein vorgezogenes Finale“, sagt Lobnig. „Es ist das wichtigste Rennen, da darf man sich keine Fehler erlauben. Gegen die Kaliber muss jeder Schlag passen, aber solche Rennen passen besser zu mir.“

“Es ist ein absolutes Killer-Halbfinale“, bestätigt auch Robert Sens. „Es wird eine Steigerung zu heute benötigen, aber Magdalena hat das Format, dass sie es erfolgreichen machen wird. Sie hat noch Reserven, sowohl technisch als auch körperlich“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens. „Es ist Olympia und es ist das Halbfinale, jetzt kommt es darauf an, so ein Halbfinale kommt nur alle vier Jahre, da rudern alle um ihr Leben.“ Das Semifinale um den Einzug ins Finale findet nach dem geänderten Programm in der Nacht auf Donnerstag um 3:50 Uhr MEZ (10:50 Uhr Ortszeit) statt.

Valentina Cavallar und Louisa Altenhuber bestreiten nach Rang vier im Zwischenlauf das C-Finale um die Plätze ab 13. Für die jungen ÖRV-Athletinnen sind die Olympischen Spiele die erst zweite internationale Regatta gemeinsam im Leichtgewichts-Doppelzweier. „Technisch sind sie heute besser gefahren, leider sind sie aus den Blöcken nicht gut herausgekommen. Am Ende sollten sie Vierter werden. Die anderen drei Boote spielen in einer anderen Liga, leider hat hier das Losglück gefehlt. Mit dem vierten Platz haben sie im C-Finale die Mittelbahn, eine gute Position und eine gute Ausgangsposition für den Sieg“, sagt Sens. Das C-Finale ÖRV-Athletinnen geht in der Nacht auf Donnerstag um 4:30 Uhr MEZ (11:30 Uhr Ortszeit) über die Bühne.

Olympische Regatta/Tokio JPN, 23. bis 30. Juli

Ergebnisse Sonntag

Viertelfinale

W1x: 1. Magdalena Lobnig (AUT) 7:58,20 Min.; 2. Anna Sarah Sophie Souwer (NED) 7:59,92 Min. – weiter im Semifinale A/B

Zwischenlauf

LW2x: 1. Patricia Merz/Frederique ROL (SUI) 7:22,02 Min.; 4. Louisa Altenhuber/ Valentina Cavallar (AUT) 7:42,31 Min. – weiter im Finale C


21.07.2021 Olympia: Lobnig eröffnet mit Vorlauf am Freitag

Magdalena Lobnig eröffnet die Olympischen Spiele in Tokio aus österreichischer Sicht mit ihrem Vorlauf am Freitag. Der Vorlauf von Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar steht in der Nacht auf Samstag auf dem Programm.

Nach einer reibungslosen Anreise und der Akklimatisierung im Olympischen Dorf beginnen für die ÖRV-Athletinnen die letzten Tage vor dem ersten Einsatz bei den Olympischen Spielen in Tokio. „Die Akklimatisierung läuft gut, ich kann gut schlafen und habe die Zeitumstellung gut gemeistert“, erzählt Lobnig, die vor zwei Tagen in Tokio ihren 31. Geburtstag feierte.

Die Strecke in der Bucht von Tokio erweist sich als tückisch. „Es ist eine schwierige Strecke mit ziemlich viel Seitenwind, durch den künstlich gebauten Wellenschutz ist es ist weniger wellig wie windig. Wichtig wird sein im Boot die Nerven zu bewahren. Ich bin zuletzt schon wesentlich besser zurechtgekommen. Jetzt heißt es bis zum Vorlauf hundertprozentige Sicherheit zu bekommen was ich tue“, sagt die Olympia-Sechste von Rio.

Der Vorlauf von steht bereits in der Nacht auf Freitag (3:10 Uhr MEZ) auf dem Programm, als erste Athletin des Austria Olympic Teams. „Es ist schon etwas besonders als erste Sportlerin für Österreich in die Olympischen Spiele zu starten. Ich versuche jedoch auch den Druck, der sich langsam aufbaut, nicht aufkommen zu lassen“, erklärt die Ruderin vom VST Völkermarkt. „Ich werde versuchen von Anfang an in die Regatta gut reinzukommen und meinen Vorlauf souverän runterzubringen. Es wird darauf ankommen den Vorlauf gut zu fahren und auf eine gute Bahn zu kommen. Bei einer schlechten Bahn wird man nicht viel Chancen haben.“

In der Nacht auf Samstag (4:10 Uhr MEZ) folgt am Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio das Olympia-Debüt von Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar im Leichtgewichts-Doppelzweier. Louisa Altenhuber: „Wir haben zwei große Herausforderungen, es ist unglaublich heiß, eine wahnsinnige Hitze, die sehr viel Energie raubt. Das zweite ist der Seitenwind auf der Strecke, der stärker werden soll, aber jetzt auch im Training schon eine Herausforderung dargestellt hat. Wir sind ganz gut im Training damit zurechtgekommen, wie es im Rennen aussehen wird werden wir erst erleben.“

Das olympische Dorf füllt sich mit jedem Tag. „Wir haben die Stimmung und Eindrücke im olympischen Dorf genossen und auf uns wirken lassen, in den nächsten Tagen werden wir uns wieder mehr zurückziehen, weil man schon merkt, dass sich das olympische Dorf füllt“, erzählt Louisa Altenhuber, Ruderin des Rudervereins LIA Wien.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer, selbst dreimaliger Olympia-Teilnehmer: „Ich bin froh, dass die Olympischen Spiele nun stattfinden und, dass unsere Athletinnen zeigen können, was sie drauf haben. Die Vorbereitungen, die Anreise, die Ankunft funktionierte hervorragend. Ich wünsche allen unseren Athletinnen eine großartige Regatta, viel Erfolg und wunderbare Eindrücke.“

Olympische Regatta/Tokio JPN, 23. bis 30. Juli

 Freitag
W1x: Magdalena Lobnig. Heat 5 (CUB, AUT, QAT, CAN, NAM) 10:10 Uhr Ortszeit (3:10 MEZ)

Samstag
LW2x: Louisa Altenhuber/ Valentina Cavallar, Heat 3 (ROU, AUT, BLR, ROC, GBR, ARG) um 11:10 Uhr Ortszeit (4:10 Uhr MEZ)


15.07.2021 U23-WM: Die olympische Reise beginnt

Abreise nach Tokio. Für die drei ÖRV-Athletinnen und ihre Betreuer beginnt heute, Donnerstag, die Reise zu den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli – 8. August). Mit im Gepäck der Olympiastarterinnen Magdalena Lobnig, Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar: Anspannung und viel Vorfreude.

Magdalena Lobnig bestreitet in Tokio, genauer am Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio, ihre zweite olympische Regatta. Die Vorbereitung der Sechstplatzierten der Spiele in Rio verlief planmäßig: „Das Trainingslager am Weissensee war noch einmal richtig gut. Jetzt heißt es keine Fehler mehr machen und gut ankommen“, sagt die Gesamtweltcup-Siegerin der Saison. „Ich freue mich schon die anderen Sportler zu treffen, solange es nicht länger als 15 Minuten sind“, erzählt Lobnig, denn bei den Olympischen Spielen in Tokio werden alle Kontakte genau getrackt.

Die gute Form der 30-Jährigen bestätigt auch ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens: „Magdalena ist sehr gut in Form und das wird auch notwendig sein. Bei den Frauen gibt es keine härtere Bootsklasse, als den Einer. Es werden harte Rennen, aber mit der guten Vorbereitung ist sie in der Lage die großen herauszufordern. Die Vorbereitung ist gut gelaufen, aber die anderen schlafen auch nicht. Das werden epische Rennen. Magdalena braucht sich aber vor niemanden zu verstecken, sie hat ein unglaubliches Kämpferherz und zählt rudertechnisch zu den besten.“

Bei ihrer ersten gemeinsamen internationalen Regatta in Varese qualifizierten sich Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar im Leichtgewichts-Doppelzweier für ihre ersten Olympischen Spiele. Gut vorbereitet reisen auch sie nach Tokio. „Das Trainingslager am Weissensee hat uns noch einmal perfekte Bedingungen geboten. Valentina hat sich leider bisschen verkühlt, aber ich denke ich habe richtig gut trainiert. Ich fühle mich sehr fit“, sagt Louisa Altenhuber. Die Vorfreude auf ihre erste Olympia-Teilnahme steigt bei der Ruderin des Wiener Rudervereins LIA: „Grundsätzlich ist extrem viel Freude da, nur manchmal kommt die Nervosität durch.“

Bis zur Abreise trainierte das Duo noch in Wien. „Die Vorbereitung fühlt sich wie immer an. Ich bin aufs Training fokussiert. Aber, dass die Anspannung und Nervosität kommt, darauf kann ich mich verlassen,“ lacht die 20-jährige Cavallar. „Egal, ob es eine Sprintregatta oder WM ist, die Nervosität ist bei mir immer da.“

ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens zum jung formierten und jung besetzten Leichtgewichts-Doppelzweier: „Louisa und Valentina sind ein junge, motivierte Mannschaft, sie haben toll zusammengefunden. Das B-Finale oder ein vorderer Platz im C-Finale wäre ein tolles Ergebnis. Sie können ganz ohne Druck hinfahren und möglichst starke Rennen fahren und Erfahrung für die Zukunft sammeln.“

Die olympische Regatta steht in der ersten Wettkampfwoche der Olympischen Spiele von 23. bis 30. Juli am Programm.


10.07.2021 U23-WM: Vier Top-10 Ergebnisse für ÖRV-Crews

Bei den U23-Weltmeisterschaften in Racice (Tschechien) standen heute die letzten Entscheidungen auf dem Programm. Das positive Fazit nach den letzten Rennen: vier Top-10 Ergebnisse für die ÖRV-Crews.

Lara Tiefenthaler bestritt im Leichtgewichts-Einer das A-Finale und belegte den sechsten Platz. Die Ruderin des Rudervereins STAW zeigte dort noch einmal ein starkes Rennen, bestätigt auch ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens: „Lara ist ein tolles Rennen gefahren. Sie hat gestern ein super Rennen abgeliefert und musste dort sicher Kräfte lassen. Sie kann sich aber mit einem tollen sechsten Platz verabschieden.“

Einer-Ruderin Johanna Kristof kam im B-Finale auf Rang sechs und beendete diese U23-WM auf dem zwölften Endrang. Sens: „Sie hat hart gekämpft. Heute hat es eben nur für Rang sechs gereicht, sie hat leider nicht so richtig ins Turnier reingefunden.“ An der rudertechnisch starken Leistung der Ruderin des VST Völkermark besteht jedoch kein Zweifel. „Sie hat sich in diesem starken Feld gut behauptet. Hut ab und Respekt, das hat sie wirklich gut gemacht. Es ist auch immer schwierig vom Achter in den Einer zu wechseln, sie hat sich gut geschlagen und ich hoffe, dass sie dem österreichischen Rudersport weiter erhalten bleibt.“

Der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Konrad Hultsch und Lukas Hömstein zeigte im B-Finale noch einmal auf. Die jungen ÖRV-Athleten mussten sich nur den Crews aus Italien und Portugal geschlagen geben, was Rang neun im Endklassement bedeutet. „Tolle, junge Mannschaft“, so der ÖRV-Nationaltrainer. Das erklärte Ziel des A-Finales verpassten die ÖRV-Athleten zwar, aber: „sie haben heute ein tolles Rennen gezeigt. Wenn sie bis zur U23-EM (Anm. 4./5. Sept.) in den nächsten Wochen noch eine Steigerung hinlegen, werden sie ins A-Finale fahren.“

Auch mit dem Projekt des neu gebildeten Männer-Achter zeigte sich der Nationaltrainer zufrieden. Harald Steininger, Fabian Gillhofer, Lorenz Lindorfer, Xaver Haider, Gabriel Stekl, Mattijs Holler, Benedikt Neppl, Martin Animashaun und Steuermann Brian Lindner ruderten auf Platz acht bei dieser U23-WM. Sens: „Ich bin auf diese neun Jungs sehr, sehr stolz. Sie haben von vorne weg die Führung übernommen und den guten rumänischen Achter gefordert. Hier möchte ich auch die Projektarbeit des Männer Riemenrudern hervorherben. Dass wir Nationen wie Frankreich, Polen und die Ukraine im ersten Jahr hinter uns gelassen haben, ist herausragend. Die Jungs und ihre Trainer haben das sehr gut gemacht.“

Drei weitere ÖRV-Crews haben bereits gestern ihren Endlauf absolviert. Der Leichtgewichts-Zweier mit Luca Sauerbier und Bernd Gutschi beendete die U23-WM auf Rang acht im Endklassement. Karin Brandner und Maya Elbaranes (Zweier) beenden die Regatta auf Rang elf, der Vierer ohne (Adrian Reininger, Michal Karlovsky, Vitus Haider und David Suckert) auf Platz 16.

Mit vier Top-Ten Platzierungen und einem A-Finale zieht ÖRV-Nationaltrainer Sens eine gemischte Bilanz: „Es war eine intensive Woche. Wir haben vier Top-Ten-Platzierungen und ein A-Finale zu Buche stehen. Weitere Top-10-Platzierungen und ein weiteres A-Finale wären schön gewesen. Der Trend zu schärferen Rennen war klar zu sehen. Es wird professionell gearbeitet und auf einem hohen Niveau gefahren, wie es vor einigen Jahren noch nicht der Fall war. Wir sind sicher am richtigen Weg und gehen in die richtige Richtung, aber wir haben auch unsere Hausaufgaben aufgezeigt bekommen. Wir müssen die Trainingsumfänge und Trainingsintensitäten intensivieren. Ich sehe uns auf einem guten Weg, wir müssen diesen jedoch konsequent und motiviert weitergehen.“

U23-Weltmeisterschaft Racice/CZE, 07. bis 11. Juli

 Ergebnisse Tag 5
 Finale A
LW1x (Leichtgewichts-Einer): 1. Silvia Crosio (ITA) 7:49,92 Min.; 6. Lara Tiefenthaler (AUT) 8:04,54 Min. – Endrang sechs

 Finali B
W1x (Einer): 1. Benthe Charlotte Gezineke Boonstra (NED) 07:58,56 Min., 6. Johanna Kristof (AUT) 8:15,19 Min. – Endrang zwölf

LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): 1. Arturo Rotta/Tommaso Molinari (ITA) 6:30,94 Min.; 3. Konrad Hultsch/Lukas Hömstein (AUT) 6:35,72 Min. – Endrang neun

M8+ (Achter): 1. Rumänien 5:40,32 Min.; 2. Österreich (Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner) 5:42,00 Min. – Endrang acht.

Weitere Termine

Olympische Spiele – Tokio (JPN) – 23. Juli – 8. August 2021

Junioren-EM – Plovdiv (BUL) – 11.-15. August 2021

U23-EM – Kruszwica (POL) – 4./5. September 2021
FISA-WM – Shanghai (CHN) – 17. – 24. Oktober 2021


10.07.2021 U23-WM: Tiefenthaler im A-Finale

Die U23-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien) geht in die entscheidende Phase. Lara Tiefenthaler konnte sich im Leichtgewichts-Einer für das Finale der Top-6 qualifizieren. Für drei ÖRV-Boote stand heute Entscheidungsrennen um die Endplatzierung bei dieser U23-WM auf dem Programm.

Mit Rang drei im Semifinale zog Lara Tiefenthaler ins A-Finale des Leichtgewichts-Einers ein. Die Ruderin des Rudervereins STAW zeigte ein beherztes Rennen und holte sich vor der Schweizerin Rol den Platz im A-Finale. „Es war ein absolutes Herzschlagfinale. Sie ist aggressiv weggefahren, hinten raus ist es noch eng geworden, aber heute lag das Glück bei der Tüchtigen. Gratulation an sie und Trainer Stefan Bierbaum“, so ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.

Johanna Kristof belegte in ihrem Semifinale A/B den sechsten Rang und kämpft morgen im B-Finale um Rang sieben. Sens: „Johanna fährt das ganze Jahr in den USA Achter und hat den Einer hier schön in den Griff bekommen. Wir wussten, dass es mit dem A-Final-Einzug schwer wird, daher war die Taktik sich heute nicht komplett leer zu rudern. Das Ziel für morgen ist ein Top-10-Platz.“

Der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Konrad Hultsch und Lukas Hömstein kam im Semifinale auf Rang fünf ins Ziel und bestreitet morgen, Sonntag, sein B-Finale. „Der Leichtgewichts-Doppelzweier ist eine technisch starke Bootsklasse. Das A-Finale war in diesem superklasse Feld nicht möglich, aber sie haben sich in diesem harten Feld gut geschlagen“, analysiert der ÖRV-Nationaltrainer.

Drei ÖRV-Boote kämpften heute um einen guten Abschluss der U23-WM. Luca Sauerbier/Bernd Gutschi bestritten im Leichtgewichts-Zweier ohne ihr B-Finale um Platz sieben und mussten sich dort nur der Crew aus Serbien geschlagen geben. Für die jungen ÖRV-Athleten bedeutet dies Rang acht im Endklassement. „Das war ein echter Hingucker heute“, berichtet Robert Sens. „Sie sind heute technisch so gerudert, wie man es von ihnen gewohnt ist. Sie sind super gerudert und haben sich einen harten Fight mit den Serben geliefert. Absolute Gratulation, das war ein schöner Abschluss für die jungen Athleten und ein Turnier, bei dem sie viel gelernt haben.“

Maya Elbaranes und Karin Brandner hatten mit ihrem B-Finale im Zweier ohne ebenfalls bereits ihr Rennen um die U23-WM-Endplatzierung. Die ÖRV-Athletinnen kamen auf Rang fünf ins Ziel, was Platz elf im Gesamtrang bedeutet. „Wir wussten, dass es für die beiden schwer wird. Technisch sind sie schon sehr gut, physiologisch besteht noch Handlungsbedarf. Aber hier noch einmal mein Dank an die beiden und Trainer Christoph Engl für die Arbeit der letzten Wochen. Sie haben sich gut entwickelt und das ist der Anfang und kein Ende“, sagt Sens.

Der Österreich Vierer mit Adrian Reininger, Michal Karlovsky, Vitus Haider und David Suckert beendet nach Rang fünf im C-Finale die U23-WM auf Platz 16 im Gesamtklassement. „Sie sind mutig weggefahren, aber das dritte Rennen in so kurzer Zeit war zu viel für diese jungen Athleten. Es hat uns gezeigt, wo unsere Hausaufgaben liegen. Es sind junge, talentierte Burschen, im Kraft- und Ausdauerbereich besteht noch Aufholbedarf. Ich bin zufrieden, wie sie ins Rennen gestartet sind, somit kann man auch ein positives Fazit für die Mannschaft ziehen“, sagt Sens.

Morgen, Sonntag, stehen noch vier ÖRV-Boote am Start. Sens: „Ich hoffe, dass wir vier Top-10-Platzierungen erzielen können.“

U23-Weltmeisterschaft Racice/CZE, 07. bis 11. Juli

Ergebnisse Tag 4 

Semifinale A/B
LW1x (Leichtgewichts-Einer): 1. Anastasiadou Evangelia (GRE) 7:37,96 Min.; 3. Lara Tiefenthaler (AUT) /:40,30 Min. – weiter im A-Finale

 W1x (Einer): 1. Aurelia-Maxima Janzen (AUT) 07:37,68 Min., 6. Johanna Kristof (AUT) 8:07.54 Min. – B-Finale

LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): 1. Fabio Kress/Melvin Müller-Ruchholtz (GER) 6:22,35 Min.; 5. Konrad Hultsch/Lukas Hömstein (AUT) 6:39,14 Min. – weiter im B-Finale

 Finale B
LM2-(Leichtgewichts-Zweier ohne): 1. Ivan Katic/Djordje Gruber (SRB) 7:02,20 Min.; 2. Luca Sauerbier/Bernd Gutschi (AUT) 7:03,30 Min. – Endrang acht

W2- (Zweier ohne): 1. Mette Koechs Nielsen/Cecilie Brunnich Sorensen (DEN) 7:40,25 Min.; 5. Maya Elbaranes/Karin Brandner (AUT) 7:56,80 Min. – Endrang 11

Finale C
M4- (Vierer ohne): 1. Ungarn (Dominik Koncsik/ Miklos Kiraly/ Csaba Kiraly/ Tamas Juhasz) 6:05,81 Min.; 5. Österreich (Adrian Reininger /Michal Karlovsky/Vitus Haider/David Suckert) 6:17,27 Min. – Endrang 16

Sonntag

W1x (Einer): Finale B um 10:00 Uhr mit Johanna Kristof (AUT)

LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): Finale B um 10:20 Uhr mit Konrad Hultsch/Lukas Hömstein (AUT)

M8+ (Achter): Finale B um 10:25 Uhr mit Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner

LW1x (Leichtgewichts-Einer): Finale A um 11:10 Uhr mit Lara Tiefenthaler (AUT)


09.07.2021 U23-WM: Kristof zieht ins Semifinale A/B ein

Drei ÖRV-Boote waren heute, Freitag, bei der U23-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien) im Einsatz. Johanna Kristof (Einer) schaffte mit Rang zwei im Zwischenlauf den Einzug ins Semifinale. Der Achter steht im B-Finale, der Vierer ohne kämpft im C-Finale um die Platzierung.

Johanna Kristof musste sich in ihrem Zwischenlauf nur der Italienerin geschlagen geben, steht im Semifinale A/B  und ist weiter im Rennen um eine Top-Platzierung bei dieser U23-WM. „Johanna hat ihre Sache heute gut gemacht. Sie hat sich gegenüber dem Vorlauf gesteigert und ist jetzt schon unter den Top-12, das ist in dem großen Feld von 21 Athletinnen ein schöner und wichtiger Schritt,“ sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.

Auf Rang fünf kam der Vierer ohne mit Adrian Reininger, Michal Karlovsky, Vitus Haider und David Suckert in seinem Zwischenlauf ins Ziel. Sens: „Sie sind heute kein so gutes Rennen gefahren, das war technisch nicht so sauber.“ Die jungen ÖRV-Athleten kämpfen nun in C-Finale um Rang 13.

Der neu gebildete ÖRV-Achter belegte im Rennen um den Einzug ins A-Finale den vierten Platz und kämpft nun im B-Finale um Rang sieben. „Auch mit dem Achter bin ich leider nicht so zufrieden. Sie sind technisch gut gerudert, haben die Serben geschlagen, aber mit mehr Selbstvertrauen und Mut wären auch die Rumänen noch zu schlagen gewesen. Da geht noch mehr“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens. Das B-Finale der jungen ÖRV-Athleten steht am Sonntag auf dem Programm.

U23-Weltmeisterschaft Racice/CZE, 07. bis 11. Juli

 Ergebnisse Zwischenläufe Tag 3

 M4- (Vierer ohne): 1. Italien (Ivan Galimberti/ Nicolas Castelnovo/ Emilio Pappalettera/ Alessandro Gardino) 6:06,50 Min.; 5. Österreich (Adrian Reininger /Michal Karlovsky/Vitus Haider/David Suckert) 6:24,43 Min. – weiter im C-Finale

 W1x (Einer): 1. Linda de Filippis (ITA) 07:40.78 Min., 2. Johanna Kristof (AUT) 07:43.51 Min. – weiter im Semifinale A/B

M8+ (Achter): 1. Deutschland 05:26.30 Min., 2. Italien 5:30,63 Min.; 4. Österreich (Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner) 05:40.85 Min. – weiter im Finale B

 Weiterer Zeitplan

Samstag 

M4- (Vierer ohne): Finale C um 10:00 Uhr mit Adrian Reininger /Michal Karlovsky/Vitus Haider/David Suckert

 LW1x (Leichtgewichts-Einer): Semifinale A/B um 10:50 Uhr mit Lara Tiefenthaler (AUT)

 LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): Semifinale A/B um 12:14 Uhr mit Konrad Hultsch/Lukas Hömstein (AUT)

 W1x (Einer): Semifinale A/B um 12:49 Uhr mit Johanna Kristof (AUT)

 LM2-(Leichtgewichts-Zweier ohne): Finale B um 14:30 Uhr mit Luca Sauerbier/Bernd Gutschi (AUT)

W2- (Zweier ohne): Finale B um 14:35 Uhr mit Maya Elbaranes/Karin Brandner (AUT)

Sonntag

M8+ (Achter): Finale B um 10:25 Uhr mit Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner


05.07.2021 U23-WM mit sieben ÖRV-Booten startet am Mittwoch

08.07.2021 Zwei ÖRV-Boote bei U23-WM im Halbfinale

Am zweiten Wettkampftag der U23-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien) standen vier Vorläufe und zwei Zwischenläufe mit rot-weiß-roter Beteiligung auf dem Programm. Zwei ÖRV-Boote schafften den direkten Einzug ins Halbfinale.

Lara Tiefenthaler qualifizierte sich im Leichtgewichts-Einer als Vorlaufzweite hinter der Italienerin Silvia Crosio für das Semifinale A/B am Samstag. „Laras Leistung war in Ordnung, fürs angestrebte A-Finale wird allerdings eine Steigerung notwendig sein. Das Wichtigste ist jetzt einmal, dass sie weiter ist“, berichtet ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.

Ins Semifinale schaffte es auch der leichte Doppelzweier mit Konrad Hultsch und Lukas Hömstein. In ihrem Vorlauf waren nur die Franzosen Ferdinand Ludwig/Victor Marcelot schneller. Sens: „Die beiden haben heute aus ÖRV-Sicht das beste Rennen gezeigt. Beide haben international noch nicht viel Erfahrung. Mit der insgesamt drittbesten Vorlaufzeit sind wir wirklich sehr, sehr zufrieden.“

Einer-Athletin Johanna Kristof wurde Vierte und erhält am Freitag im Zwischenlauf eine weitere Chance auf den Halbfinaleinzug. „Das war nicht das, was sie im Training schon gezeigt hat. Da muss doch einiges schiefgelaufen sein. Johanna hat aber sicherlich noch alle Möglichkeiten aufs Halbfinale“, so der Nationaltrainer.

Auch der Männer-Achter (Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner) rudert nach Platz fünf zum WM-Auftakt am Freitag im Zwischenlauf. „Der Achter ist noch ein junges Projekt. Sie haben ihre Sache auch nicht schlecht gelöst“, erläutert Sens und gibt das Ziel für die bevorstehenden Rennen aus: „Wir wollen zu Nationen wie z.B. Polen aufschließen. Dazu wird ein aggressiverer Start als heute notwendig sein. Dass uns auf die absoluten Achter-Topnationen noch was fehlt, war klar.“

Der LG-Zweier ohne in der Besetzung Luca Sauerbier/Bernd Gutschi hat einen Top-6-Platz um 2, 58 Sekunden verpasst. Als Dritter des Zwischenlaufs stehen die ÖRV-Athleten im B-Finale am Samstag. „Die beiden“, resümierte der Nationaltrainer, „konnten nicht ganz an die Leistung von Bled anschließen, wo sie nach einem sehr beherzten Rennen am A-Finale nur knapp vorbeigeschrammt sind. Wir sind optimistisch für eine Steigerung im B-Finale.“

 Maya Elbaranes/Karin Brandner (Zweier ohne) belegten in ihrem Zwischenlauf Rang vier. Auch sie bestreiten somit am Samstag das B-Finale. Sens: „Die beiden sind technisch schon sehr gut, aber körperlich müssen sie noch zulegen. Dass A-Finale, wussten wir, ist noch außer Reichweite, fürs B-Finale ist es das Ziel, ein oder zwei Boote hinter uns zu lassen. Generell arbeiten wir daran, das Frauen-Rudern zu stärken. Maya und Karin stehen da erst am Anfang einer Entwicklung.“

U23-Weltmeisterschaft Racice/CZE, 07. bis 11. Juli

 Ergebnisse Vorläufe Tag 2

LW1x: 1. Silvia Crosio (ITA) 08:01.55 Min, 2. Lara Tiefenthaler (AUT) 08:13.54 Min – weiter im Semifinale A/B (Samstag)

LM2x: 1. Ferdinand Ludwig/Victor Marcelot (FRA) 06:28.55 Min., 2. Konrad Hultsch/Lukas Hömstein (AUT) 06:32.62 Min. – weiter im Semifinale A/B (Samstag)

W1x: 1. Aurelia-Maxima Janzen (SUI) 07:52.28 Min., 4. Johanna Kristof (AUT) 08:17.92 Min. – weiter im Zwischenlauf (Freitag)

M8+: 1. Großbritannien 05:39.40 Min., 5. Österreich (Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner) 05:53.12 Min. – weiter im Zwischenlauf (Freitag)

Ergebnisse Zwischenläufe Tag 2

 LM2-: 1.  Collin Hay/Nathaniel Sass (USA) 06:59.67 Min., 3. Luca Sauerbier/Bernd Gutschi (AUT) 07:03.38 Min. – weiter im B-Finale (Samstag)

W2-: 1. Lena Sarassa/Hannah Reif (GER) 07:31.43 Min. 4. Maya Elbaranes/Karin Brandner (AUT) 08:01.21 Min. – weiter im B-Finale (Samstag)

Zwischenläufe Tag 3 (Freitag)
M4-, 09:40 Uhr: Österreich (Adrian Reininger /Michal Karlovsky/Vitus Haider/David Suckert)

W1x, 11:20 Uhr: Johanna Kristof (AUT)

M8+, 11:25 Uhr: Österreich (Harald Steininger/Fabian Gillhofer/Lorenz Lindorfer/Xaver Haider/Gabriel Stekl/Mattijs Holler/Benedikt Neppl/Martin Animashaun/Stm. Brian Lindner)


07.07.2021 Drei ÖRV-Crews starten in U23-WM

Am ersten Wettkampftag der U23-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien) standen die Vorläufe von drei der insgesamt sieben ÖRV-Crews am Programm.

Karin Brandner und Maya Elbaranes zeigten bei ihrem ersten Auftritt bei dieser U23-Weltmeisterschaft im Zweier ohne ein technisch starkes Rennen. Nach Rang fünf im Vorlauf haben die jungen ÖRV-Athletinnen morgen, Donnerstag, noch die Möglichkeit über den Zwischenlauf das A-Finale zu erreichen. „Sie sind ein technisch sehr gutes Rennen gefahren. Dies ist eine ganz neue Mannschaft, die sich im Aufbau befindet, sie sind technisch eine der besten und haben ihre Sache sehr gut gemacht“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.

Der Vierer ohne mit Adrian Reininger, Michal Karlovsky, Vitus Haider und David Suckert kam auf Platz vier vor den Crews aus Brasilien und den USA ins Ziel und kämpft morgen ebenso im Zwischenlauf um den Einzug ins Semifinale A/B. „Das ist ein sehr junge Truppe, die körperlich noch aufholen muss, aber sie sind ein tolles beherztes Rennen gefahren. Sie haben positiv überrascht und können hier weiter Erfahrung sammeln und mutige, beherzte Rennen fahren“, sagt Robert Sens.

Der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Luca Sauerbier und Bernd Gutschi wurde nach Platz vier im Vorlauf disqualifiziert. „Technisch sind die beiden kein gutes Rennen gefahren und dann wurden sie auch noch disqualifiziert, weil das Boot zu leicht war“, sagt Sens. Die jungen ÖRV-Athleten haben morgen nochmals die Chance und können sich über den Zwischenlauf für das Finale der Top-6 qualifizieren.

Die weiteren ÖRV-Crews mit Lara Tiefenthaler im Leichtgewichts-Einer, Johanna Kristof im Einer und Luca Sauerbier und Bernd Gutschi im Leichtgewichts-Zweier sowie die Achter-Crew mit Harald Steininger, Fabian Gillhofer, Lorenz Lindorfer, Xaver Haider, Gabriel Stekl, Mattijs Holler, Benedikt Neppl, Martin Animashaun und Steuermann Brian Lindner starten morgen, Donnerstag, mit ihren Vorläufen in die U23-WM.

 U23-Weltmeisterschaft Racice/CZE, 07. bis 11. Juli 

Ergebnisse Vorläufe Tag 1 

LM2-: 1. Shakhzod Nurmatov/ Evgeniy Agafonov (UZB) 6:49,38 Min.; Luca Sauerbier/Bernd Gutschi (AUT) BUW – weiter im Zwischenlauf 

W2-: 1. Julia Ros Martinez/ Nuria Puig Aguilo (ESP) 7:21,66 Min.; 5. Karin Brandner/Maya Elbaranes (AUT) 7:43,38 Min.- weiter im Zwischenlauf 

M4-: Rumänien (Dumitru-Alexandru Ciobica/ Nicu-Iulian Cherlaru/ Florin Ceobanu/ Claudiu Neamtu) 5:59,51 Min.; 4. Österreich (Adrian Reininger /Michal Karlovsky/Vitus Haider/David Suckert) 6:19,09 Min. – weiter im Zwischenlauf

Vorläufe am Donnerstag, 8. Juli 2021

10: 20 Uhr Heat 2 LW1x: Lara Tiefenthaler (STA/W)

10:55 Uhr Heat 3 LM2x: Konrad Hultsch (WLI/OÖ)/Lukas Hömstein (PIR/W)

11:30 Uhr Heat 2 W1x: Johanna Kristof (VST/K)

11:50 Uhr Heat 2 M8+: Harald Steininger (ALE/NÖ)/Fabian Gillhofer (IST/OÖ)/Lorenz Lindorfer (OTT/OÖ)/Xaver Haider (WLI/OÖ)/Gabriel Stekl (IST/OÖ)/Mattijs Holler (LIA/W)/Benedikt Neppl (LIA/W)/Martin Animashaun (DOW/W)/Stm. Brian Lindner (IST/OÖ)


05.07.2021 U23-WM mit sieben ÖRV-Booten startet am Mittwoch

Der ÖRV ist bei der am Mittwoch beginnenden U23-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien) mit sieben Booten vertreten. Lara Tiefenthaler geht im Leichtgewichts-Einer an den Start, Johanna Kristof im Einer. Karin Brandner und Maya Elbaranes bilden den Zweier ohne, Luca Sauerbier und Bernd Gutschi den Leichtgewichts-Zweier. Konrad Hultsch und Lukas Hömstein rudern im Leichtgewichts-Doppelzweier. Adrian Reininger, Michal Karlovsky, Vitus Haider und David Suckert sitzen im Vierer ohne. Die Achter-Crew bilden Harald Steininger, Fabian Gillhofer, Lorenz Lindorfer, Xaver Haider, Gabriel Stekl, Mattijs Holler, Benedikt Neppl, Martin Animashaun und Steuermann Brian Lindner.

Tiefenthaler ruderte bereits vor zwei Jahren bei der U23-WM in Sarasota/Florida aufs Podest, wurde damals Dritte. „Sie ist in dieser Altersklasse schon eine bekannte Größe. Das Teilnehmerfeld ist diesmal deutlich stärker als 2019. Das A-Finale muss das Ziel sein“, erläutert ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens. Auch Kristof war in Sarasota dabei, damals allerdings im Doppelzweier. Sens: „Sie ist physisch sehr stark, wir hoffen aufs A-Finale. Im Einer ist es aber immer schwierig Prognosen abzugeben.“

Den Damen-Zweier ohne mit Brandner und Elbaranes beschreibt der Nationaltrainer als „eines unserer Entwicklungsboote“.  Ziel des ÖRV sei es, das Frauen-Rudern generell zu stärken. „Da gibt es eine schöne Entwicklung.“ Gespannt ist Sens auch auf den Leichtgewichts-Doppelzweier Hultsch/Hömstein: „Sie haben tolle Trainingsleistungen gezeigt!“ Den Leichtgewichts-Zweier Sauerbier/Gutsch betreffend sei man „verhalten optimistisch“. Für die Vierer ohne-Crew ginge es in Racice darum, Erfahrung zu sammeln.

Besonders freut es Sens, dass es gelungen ist, einen Männer-Achter an den Start zu bringen. „Es macht uns sehr, sehr stolz“, erklärt der Nationaltrainer, „dass wir dieses Projekt realisieren konnten. Das Starterfeld ist wirklich groß, ich denke, das größte, das es je bei einer U23-WM gegeben hat. Die Entwicklung des Teams ist sehr gut, wir hoffen daher, dass es Richtung A-Finale geht.“

 U23-Weltmeisterschaft Racice/CZE, 07. bis 11. Juli 

W1x: Johanna Kristof (VST/K)
LW1x: Lara Tiefenthaler (STA/W)
W2-: Karin Brandner (OTT/OÖ)/Maya Elbaranes (DOW/W)
LM2-: Luca Sauerbier (VIL/K)/Bernd Gutschi (VIL/K)
LM2x: Konrad Hultsch (WLI/OÖ)/Lukas Hömstein (PIR/W)
M4-: Adrian Reininger (IST/OÖ)/Michal Karlovsky (VIL/K)/Vitus Haider (WLI/OÖ)/David Suckert (OTT/OÖ)
M8+: Harald Steininger (ALE/NÖ)/Fabian Gillhofer (IST/OÖ)/Lorenz Lindorfer (OTT/OÖ)/Xaver Haider (WLI/OÖ)/Gabriel Stekl (IST/OÖ)/Mattijs Holler (LIA/W)/Benedikt Neppl (LIA/W)/Martin Animashaun (DOW/W)/Stm. Brian Lindner (IST/OÖ)

Weitere Termine

Olympische Spiele – Tokio (JPN) – 23. Juli – 8. August 2021
FISA-WM – Shanghai (CHN) – 17. – 24. Oktober 2021


11.10.2020 EM: Medaillen für ÖRV-Crews

Magdalena Lobnig kürt sich bei den Europameisterschaften in Posen zur Vize-Europameisterin im Einer. Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner und Sebastian Kabas gewinnen im Leichtgewichts-Doppelvierer die Bronzemedaille. Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger und Rudolph Querfeld schrammen im Vierer ohne knapp an der Medaille vorbei.

Magdalena Lobnig feiert im Einer den Gewinn der Silbermedaille und damit – nach Gold 2016 sowie Silber 2013 und 2018 – die vierte EM-Medaille ihrer Karriere. Während der gesamten EM zeigte Lobnig mit starken Leistungen auf und kontrollierte die Konkurrenz. Im Finale musste sie sich nur der regierenden Weltmeisterin Sanita Puspure aus Irland geschlagen geben. „Es war ein sehr couragiertes Rennen von mir heute, ich habe versucht dem Rennen von Anfang an meinen Stempel aufzudrücken, aber Sanita (Puspure Anm.) muss heute ein ultimativ gutes Rennen gefahren sein. Ich bin aber super happy mit Silber und sehr, sehr zufrieden“, freut sich Lobnig. „Ich habe mich in diesem Jahr sehr gut entwickelt und konnte meine Leistung sehr gut abrufen. Es fehlt noch etwas die Rennpraxis, aber das ist normal nach so einem Jahr, ich bin sehr stolz auf meine Leistung hier.“

ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens: „Es war eine exzellente EM der gesamten Mannschaft. Magdalena ist zurück im Spiel, sie hat super mit Sanita (Puspure Anm.) gekämpft, die heute ein besseres Rennen gefahren ist. Aber alles in Allem war das eine hervorragende Leistung von Magdalena. Lobnig is back.“

Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner und Sebastian Kabas feiern in der nicht-olympischen Bootsklasse des Leichtgewichts-Doppelvierers den Gewinn der Bronzemedaille. Die ÖRV-Crew belegte wie am Vortag den dritten Platz. „Es war ein gutes Rennen, wir haben alles probiert und sind vorne entschlossen rausgefahren, am Ende hat die Kraft nicht ganz gereicht“, sagt Sebastian Kabas. „Speziell in diesem schwierigen Jahr ist die Medaille etwas ganz Besonderes. Es war schön wieder Rennen fahren zu können und das Jahr rudertechnisch gut abschließen zu können.“

Mit Rang vier verpasste der Vierer ohne mit Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger und Rudolph Querfeld die EM-Medaille nur knapp. Die ÖRV-Crew war ambitioniert ins Rennen gestartet, lag bei der 1.000 Meter Marke noch in den Medaillenrängen. „Wir sind mit dem Rennen sehr zufrieden. Wir sind vom Start sehr mutig hinausgefahren und haben unser Bestes gegeben, aber heute hat es einfach Mannschaften gegeben, die schneller waren“, sagt Rudolph Querfeld. „Wir sind mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden. Unser Ziel war es ins Finale zu kommen und jedes Boot, das wir schlagen konnten, war eine Draufgabe.“ Die Standortbestimmung bei der einzigen Regatta in diesem Jahr war auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele und die Restquotenregatta im nächsten Jahr besonders wichtig. „Wir haben ein neues Trainerteam und waren in diesem Jahr auf vielen Trainingslagern, im Training haben wir bereits gemerkt, dass das Boot gut läuft, aber zur Bestätigung braucht es den internationalen Vergleich. Die Gegner hier waren top und wir sind sehr glücklich, dass wir trotz Corona dieses Wochenende hatten. Es ist wichtig und hilft uns über den harten Winter zu kommen“, sagt Rudolph Querfeld.

 Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Julian Brabec und Thomas Lehner beenden die Europameisterschaft im Doppelvierer in den Top-10. Im B-Finale musste sich die ÖRV-Crew nur der Konkurrenz aus der Ukraine und Russland geschlagen geben, was für die ÖRV-Athleten den neunten Platz im Endklassement bedeutet.

Julian Schöberl und Paul Sieber belegten in ihrem B-Finale den sechsten Rang. Der Leichtgewichts-Doppelzweier Schöberl/Sieber findet sich somit auf Rang zwölf im Endklassement der Europameisterschaft wieder. Lukas Reim (Einer) hat sich bei seinen ersten Europameisterschaften im Elite-Bereich bereits gestern mit einem Sieg im C-Finale den 13. EM-Platz gesichert.

Robert Sens zur EM: „Es war eine super EM, wir sind sehr zufrieden. Wir haben gesehen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen. Nach einer kurzen aktiven Erholung werden wir die nächsten guten und richtigen Schritte machen.“

Ergebnisse Europameisterschaft Posen (POL), 9.-11. Oktober 2020 

 A-Finali

W1x (Einer): 1. Sanita Puspure (IRL) 7:36,04 Min.; 2. Magdalena Lobnig (AUT) 7:38,46 Min., – Silbermedaille 

M4- (Vierer ohne):  2. Niederlanden (Jan van Der Bij, Boudewijn Roell, Sander de Graaf, Nelson Ritsema) 6:01,70 Min., 4. Österreich (Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger, Rudolph Querfeld) 6:06,83 Min. – EM-Rang vier

LM4x (Leichtgewichts-Doppelvierer): 1. Italien (Catello Amarante II, Antonia Vicino, Patrick Rocek, Gabriel Soares) 6:01,01 Min.; 3. Österreich (Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner, Sebastian Kabas) 6:10,12 Min. – Bronzemedaille

B-Finali

M4x (Doppelvierer): 1. Ukraine (Pavlo Yurchenko, Serhii Budko, Olexandr Nadtoka, Mykola Kalashnyk) 5:58,87 Min.; 3. Österreich (Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Julian Brabec, Thomas Lehner) 6:02,45 Min. – Endrang 9

LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): 1. Pierre Houin/Hugo Beurey (FRA) 6:34,11 Min.; 6. Julian Schöberl/Paul Sieber (AUT) 6:42,10 Min. – Endrang 12

 Links:

Offizielle Website der FISA www.worldrowing.com

Offizielle Website der EM https://www.erch2020.eu/


10.06.2020 ÖRV-Neuausrichtung in der Zwangspause / Bernhard Sieber beendet seine aktive Karriere

Die durch die Corona-Pandemie erzwungene Pause, konnte der Österreichische Ruderverband für sich nutzen, er verpflichtete nicht nur einen neuen Nationaltrainer, sondern auch einen neuen Bootstrainer und stellt sich mit seinen Athleten neu auf. Nicht mehr als aktiver Athlet wird Bernhard Sieber auftreten, er beendet seine aktive Karriere und startet in eine neue berufliche Zukunft.

Die Corona-Pandemie hat zur Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio geführt, diesen Umstand hat der Vorstand des ÖRV als Chance gesehen, um strukturelle Änderungen vorzunehmen und die Zeit für sich und seine Athleten optimal zu nützen. Wichtiger Baustein dieser strukturellen Änderung ist der neue Nationaltrainer Robert Sens, der Anfang Mai seine Tätigkeit für den ÖRV aufgenommen hat.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer: „Kurz nach Verschiebung der olympischen Spiele ist am internationalen Trainermarkt ein window of opportunity aufgegangen, das wir sehr rasch genutzt haben, um unseren Athletinnen und Athleten neue Trainer an die Hand zu geben, die ihnen helfen werden, ihre ambitionierten Ziele zu erreichen. Solche Chancen werden einem nicht jeden Tag geboten und durch unser rasches Handeln sind wir jetzt in der glücklichen Situation, unsere olympische Kampagne mit zwei international renommierten Toptrainern zu vollenden.“

Neues Trainergespann um Robert Sens

Mit viel Elan hat Robert Sens, selbst dreimaliger Weltmeister, die Arbeit in Österreich aufgenommen. „Die ersten Tage waren intensiv. Ich habe mit vielen motivierten Athleten und Trainern gesprochen. Aber die erste Zeit hat mich auch bestärkt und motiviert. Es wurden in der Vergangenheit im ÖRV bereits tolle Strukturen aufgebaut und ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit den Trainerkollegen.“

Einer dieser neuen Trainer ist auch im ÖRV neu. Der Neuseeländer David Thompson soll das Trainerteam im ÖRV mit Mitte Juni verstärken, zunächst mit einer Probezeit bis August.

Mit Thompson hat der ÖRV einen weiteren erfolgreichen Trainer für sich gewinnen können. Der 52-Jährige war zuletzt in Kanada tätig und konnte dort drei Damen-Boote für die Olympischen Spiele 2021 qualifizieren. Vor seiner Tätigkeit in Kanada war der Neuseeländer in seiner Heimat tätig. Zahlreiche Olympia- und WM-Medaillen gehen auf sein Konto als Erfolgstrainer. „Dave Thompson kommt aus jenem Land, das im Sommersport in den letzten Jahren der Maßstab für Erfolg gewesen ist. Wir alle wollen von Dave viel lernen, um nachhaltig erfolgreich zu sein“, sagt Nussbaumer.

ÖRV soll Medaillen gewinnen.

Gemeinsam mit dem bestehenden Trainerstab und dem neuen Bootstrainer Thompson möchte Sens mit dem ÖRV Erfolge feiern. Als Ziel hat Sens olympische Medaillen, erfolgreiche Welt- und Europameisterschaften in allen Altersklassen definiert, sowie eine funktionierende Vereinsarbeit mit Zukunft und die Stärkung der Sportart Rudern in der Gesellschaft. „Aber Achtung: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Ein langer Atem und viel Kraft wird von Nöten sein“, so Sens

Als mittelfristiges Ziel will Sens mit dem ÖRV weitere Boote für die Olympischen Spiele 2021 qualifizieren. Das Projekt Tokio 2021 läuft auch schon auf Hochtouren: „Wir begreifen die (richtige) Verschiebung als Chance und werden die richtigen methodischen Schlüsse für jeden einzelnen Athleten ziehen. Individuelle Leistungssteigerungen und qualitativ hochwertiges Mannschaftstraining werden wir in einer höheren Anzahl von Trainingslagertagen anstreben“, sagt Robert Sens.

Unmittelbar bevor steht das erste Trainingslager mit dem neuen Trainerstab in Österreich. Von 13. Juni bis 4. Juli werden 24 ÖRV-Athleten am Weissensee in Kärnten trainieren. Mit dabei ist diesmal auch Teamarzt Dr. Richard Malousek, um eine optimale gesundheitliche Betreuung zu garantieren. Auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen wird oberste Priorität gelegt.

Bernhard Sieber beendet aktive Karriere

Nicht mehr beim Trainingslager teilnehmen wird der Leichtgewichts-Ruderer Bernhard Sieber. Er beendet mit den Worten „Herz, Kopf, Jetzt!“ seine aktive Karriere. Der 29-Jährige wird zukünftig in der Kommunikations- und Organisationsberatung starten. Dem Rudersport wird er in einer neuen Rolle erhalten bleiben.

Seinen Bruder und seine sportliche Karriere beschreibt Paul Sieber mit den knappen Worten „begeistert, leidenschaftlich, motiviert und fordernd zugleich – ich bin unendlich stolz auf all das, was wir sportlich und zwischenmenschlich erreicht haben“.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer: „Es tut mir wirklich sehr leid, dass sich Bernhard entschlossen hat, seine aktive Karriere zu beenden. Seine sportlichen Erfolge waren wichtige Meilensteine auch meiner Karriere als Präsident. Vor allem die erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio war ein wesentlicher Schritt für uns alle. Bernhard hat durch sein Talent, Verständnis und den hohen Grad an Selbstführung in den letzten zehn Jahren maßgeblich zur so erfolgreichen Entwicklung des Rudersports beigetragen. Ich wünsche ihm alles Gute für seine Zukunft!“

Noch im November 2019 starteten Bernhard und Paul Sieber den gemeinsamen Anlauf für die Olympischen Spiele Tokio 2020. Gemeinsam mit ihrem ÖRV-Trainer Fabio Becker haben sie einen neuen, integrierten Trainings- und Organisationsansatz entwickelt und noch Anfang März die interne Ausscheidung um die Olympia-Qualifikation in Varese – die im Mai 2020 auf Plan gestanden wäre – für sich entscheiden können.

Die Corona-bedingte Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 änderte vieles. Bernhard Sieber fasste den Entschluss seine aktive Karriere zu beenden: Die Rolle des Spitzensportlers soll einer neuen in der Kommunikations- und Organisationsberatung weichen.

Der neue Headcoach des Österreichischen Ruderverbands, Robert Sens, gratuliert zum mutigen Schritt: „Frei nach dem Motto ‚Gehen, wenn es am Schönsten ist’ hört Bernhard nach eigener Angabe auf Herz und Kopf. So macht er auch bewusst Platz für einen jungen Athleten, der nun an seine Stelle treten kann.“ Neben seiner neuen Karriere wird sich Sieber auch in Zukunft für die Entwicklung des österreichischen Rudersports einsetzen: „Meine Leidenschaft zum Rudern ist größer als je zuvor, sie wurde gerade die letzten Wochen zu einer tiefen Dankbarkeit. Jetzt ändert sich die Form, in der ich diese Begeisterung zum Ausdruck bringe. Für mich beginnt die Zeit des Zurückgebens.“

Bernhard Sieber war seit 2012 Leichtgewichts-Ruderer und Heeressportler. Seine wichtigsten Erfolge im Leichtgewichts-Doppelzweier: U23-Weltmeister 2012, Sieger der Universiade 2013 und Olympiateilnehmer 2016 in Rio de Janeiro (jeweils mit Bruder Paul Sieber, 27).

Leichtgewichts-Doppelzweier in neuer Konstellation

Mit dem Rücktritt von Bernhard Sieber aus dem Leichtgewichts-Doppelzweier wird sich für Bruder Paul der Partner im Boot ändern. Für die Europameisterschaft 2020 wird um Paul Sieber ein Leichtgewichts-Doppelzweier aufgebaut. „Der naheliegenste Doppelpartner ist WM-Teilnehmer Julian Schöberl. Dies ist unserer Startvariante, von der wir uns viel erhoffen. Wir sind optimistisch, dass Paul und Julian einen schnellen Dopppelzweier bilden werden. Abhängig von den Ergebnissen bei der Europameisterschaft wird es jedoch für die Saison 2021 eine weitere Ausscheidung geben“, sagt Nationaltrainer Robert Sens.

Termine 2020 – (Stand 10. Juni 2020)

5.-6. September – U23-Europameisterschaft (Duisburg / Deutschland)

26.-27. September – Junioren-Europameisterschaft (Belgrad / Serbien)

9.-11. Oktober – Europameisterschaft (Poznan / Polen)

Links:

www.rudern.at Offizielle Website des Österreichischen Ruderverbandes

www.worldrowing.com Offizielle Website der FISA

www.bernhardsieber.at Website Bernhard Sieber


05.05.2020 Trainingsauftakt und Besuch von Verteidigungsministerin Tanner.


Am 05.05.2020, stattete die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner einen Besuch bei der Wiederaufnahme des Trainings im Leistungszentrum in Wien ab.

Fotos der Heeresfilmbildstelle (HBF) bzw. des öst.. Bundesheeres

 


01.09.2019 Ruder-Weltmeisterschaft: Finaltag – Lobnig löst Olympia-Ticket

Magdalena Lobnig hat bei der Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 gelöst. Die 29-Jährige erringt im B-Finale den notwendigen dritten Platz. ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zieht Bilanz.

Das Minimalziel, einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio zu erringen, ist erreicht. Im B-Finale des Damen Einers sicherte sich Magdalena Lobnig den dafür notwendigen dritten Platz. Und das Rennen hätte spannender nicht sein können. Bei der 1.500 Meter Marke lag Lobnig noch auf Rang fünf: „Bei 1.500 Meter habe ich gesehen, dass drei Boote noch vor mir sind und gewusst, dass ich einen Zahn zulegen muss“, sagt Lobnig. Und Lobnig zündete den Turbo und schob auf Rang drei ins Ziel.

„Ich war vor dem Rennen schon nervös, habe aber die Nerven bewahrt und mein Ziel erreicht und bin jetzt einfach nur superhappy“, sagt die Ruderin vom VST Völkermarkt. „Die Vorzeichen vor der WM, mit der Vorerkrankung, waren extrem schlecht, aber ich habe das Beste herausgeholt. Die Erleichterung, dass ich das Ticket für die Olympischen Spiele habe, ist sehr groß. Mehr kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht wünschen“, freut sich Lobnig. Es werden die zweiten Olympischen Spiele für Lobnig werden. Bei ihren ersten Spielen in Rio 2016 schaffte sie den Einzug ins Finale und konnte dort Rang sechs belegen.

ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing: „Die Erleichterung ist groß. Es ist wichtig für das Selbstvertrauen, dass sie es geschafft hat und sich für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte. Die Enttäuschung, dass sie nicht ins Finale gekommen ist, war natürlich sehr groß, aber es ist alles gut ausgegangen.“

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zur Lauf von Magdalena Lobnig: „Ich bin unglaublich stolz und froh, dass wir das geschafft haben. Mein persönliches Ziel ist es junge Leute zu den Olympischen Spielen zu bringen. Ich habe selbst drei Mal teilgenommen und ich sehe meine Aufgabe, jungen Leuten dabei zu helfen zu den Spielen zu kommen. Dass wir uns vom Medaillentraum vorgestern verabschieden mussten ist Tatsachen, aber im Leben muss man manchmal Dinge hinnehmen, so wie sie kommen, gerade im Sport. Der Traum ist abgehackt, Magdalena hat ihn abgehackt und ist heute ein starkes Rennen gefahren. Jetzt hat sie in Ruhe Zeit sich zu erholen.“

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zur Heim-WM: „Wir haben gute, fundamental starke Mannschaften hier gesehen. Die Tatsachen zeigen uns auf, dass wir hart weiterarbeiten müssen. Jede Bootsklasse muss unterschiedlich weiterarbeiten, Magdalena hat ihren fixen Startplatz und wird da weiterarbeiten. Der Vierer ohne muss gewisse Dinge erledigen, um schneller zu werden und in der Leichtgewichts-Klasse beginnen wir eine neue Mannschaftsfindung. Wir haben bei dieser Weltmeisterschaft verschiedene Aufgaben bekommen, die nehmen wir wahr und in den nächsten Wochen werden wir uns darauf konzentrieren, wie wir diese umsetzen.“

ÖRV-Crews bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim

Ergebnisse

B-Finale:

W1x (Einer): 1. Yan Jiang (CHN) 7:37,20 Min.; 2. Laila Youssifou (NED) 7:37,37 Min.; 3. Magdalena Lobnig (AUT) 7:38,31 Min.; – Endrang neun

Platzierungen der weiteren ÖRV-Crews

LW2x (LG-Doppelzweier): 19. Louisa Altenhuber/Laura Arndorfer (AUT)

M1x (Einer): 27. Lukas Reim (AUT)

M4- (Vierer ohne): 13. Österreich (Gabriel Hohensasser/Rudolph Querfeld/Maximilian Kohlmayr/Ferdinand Querfeld)

M4x (Doppelvierer): 14. Österreich (Thomas Lehner/ Armin Auerbach/Julian Brabec/Jörg Auerbach)

LM1x (LG-Einer): 7. Rainer Kepplinger (AUT)

LM2x (LG-Doppelzweier): 13. Matthias Taborsky/Julian Schöberl (AUT)

LM2- (LG-Zweier ohne): 6. Anton Sigl/Markus Lemp (AUT)

LM4x (LG-Doppelvierer): 5. Österreich (Paul Sieber/Philipp Kellner/Bernhard Sieber/Sebastian Kabas) nf

PR3 M2-: 5. Thomas Ebner/Benjamin Strasser (AUT)

PR3 Mix2x: 2. Johanna Beyer/David Erkinger (AUT) 8:01,12 Min. – Silbermedaille

PR3 Mix4+: 17. Österreich (Maria Dorn/David Erkinger/Tobias Höller/Johanna Beyer, Steuerfrau: Sabine Farkas) 7:55,73 Min.

Photo by Klaus Ranger (www.klausranger.at)

07.08.2019 Der Countdown zur Heim-Weltmeisterschaft läuft – Das Ziel: die Olympia-Qualifikation

Mit der Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim von 25. August bis 1. September steht der absolute Saison-Höhepunkt unmittelbar bevor. Im Rahmen des heutigen Pressegesprächs im „Landtmann Das Bootshaus“ informieren ÖRV-Vize-Präsident Walter Kabas und ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing gemeinsam mit Andrea Unger-Posch, Marketingleiterin der Bäckerei Ströck, über die unmittelbare WM-Vorbereitung und die erfolgreiche Sponsor-Zusammenarbeit.

Die Heim-Weltmeisterschaft steht unmittelbar bevor, dass diese wichtigen Titelkämpfe – es werden auch die Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 vergeben – in Österreich stattfinden, ist nicht nur für die Athleten etwas ganz Besonderes. „Wir als ÖRV können sehr stolz sein, dass die wichtigste Weltmeisterschaft dieser Olympiade in Österreich stattfinden wird. Die Bewerbung und die Organisation waren eine enorme Herausforderung und wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir alles richtig gemacht haben und, dass in Kürze eine großartige Weltmeisterschaft vor heimischem Publikum über die Bühne gehen wird.“, sagt ÖRV-Präsident und ÖOC-Vorstandsmitglied Horst Nussbaumer. „Ich bedanke mich bei allen, die daran tatkräftig mitgearbeitet haben: vom Organisationskomitee bis zur Politik, vom Ruderverband bis zu den hunderten Freiwilligen. Diese Weltmeisterschaft bietet unseren Athletinnen und Athleten die Chance, sich die ersten Olympiatickets zu sichern. Dies ist das große Ziel von uns allen. Ruderer aus der ganzen Welt verfolgen dieses Ziel und ich bin sehr stolz, dass wir einige heiße Eisen im Feuer haben. Der Fokus unserer Arbeit der letzten Jahre lag immer auf der Qualifikation für die Olympischen Spiele. Ich wünsche allen Mitgliedern unseres großen WM-Teams, dass sie ihre erworbene Leistungsfähigkeit umsetzen können und ihre Ziele erreichen werden.“

Leistungsdichte und Olympia-Qualifikation
1991 hat in Wien die bisher letzte Ruder-Weltmeisterschaft stattgefunden. „Wir sind froh nach 28 Jahren so eine wichtige Weltmeisterschaft in Österreich zu haben. Der Ruderverband hat kontinuierlich daran gearbeitet wieder Athleten bei der olympischen Regatta am Start zu haben. Dies ist bei den letzten Olympischen Spielen in Rio mit zwei Booten bereits gelungen und wir haben uns so weit weiterentwickelt, dass wir bei dieser WM bei drei Booten auf Platzierungen in den Olympia-Quotenplätzen hoffen dürfen, natürlich mit Magdalena Lobnig als Zugpferd“, sagt Walter Kabas, Vize-Präsident des Österreichischen Ruderverbandes.

Die stetige und erfolgreiche Aufbau- und Nachwuchsarbeit des ÖRV ist auch mit den aktuellen Top-Ergebnissen bei der U23-Weltmeisterschaft und der Besetzung der ab heute stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft ersichtlich. Auch bei der Heim-WM stellt der ÖRV eine große Mannschaft. „Wir als ÖRV setzen alles daran die Breite zu fördern und in der Spitze zu etablieren. Ich bin sehr froh, dass wir eine große Mannschaft bei den Weltmeisterschaften haben. Der Selektionsprozess ist transparent und klar abgelaufen. Wir sind vom Selektionsprozess überzeugt und mit den gezeigten Leistungen zufrieden und hoffen, dass sich diese auch in den Ergebnissen niederschlagen werden“, so Walter Kabas.

Bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim (25. August -1. September) wird der Österreichische Ruderverband mit einer großen Mannschaft an den Start gehen, insgesamt 28 Athleten werden in zwölf Bootsklassen um die Medaillen kämpfen.

Hassing: Das große Ziel sind die Olympischen Spiele.
Mit dem Aufbau der Olympia-Mannschaft und speziell mit der Entwicklung über diese Saison zeigt sich Nationaltrainer Carsten Hassing zufrieden. „Ich bin zufrieden, wie sich die Veränderungen, die wir in dieser Saison vorgenommen haben, ausgewirkt haben. Im letzten Jahr haben wir gesehen, dass auch kleinere Länder mit der Weltspitze mitfahren und daraufhin habe ich mir angesehen, wie diese Länder trainieren. Diese Länder haben mehr an Umfängen trainiert und das haben wir dann auch in unser Trainingsmodell übernommen. Mit der Entwicklung in diesem Bereich bin ich sehr zufrieden, wir haben unseren Trainingsrhythmus beibehalten und langsam die Umfänge gesteigert.”

Bei den Erwartungen für die Heim-Weltmeisterschaft ist für Hassing klar: „Das erste Ziel ist sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, aber wir trainieren um zu gewinnen. Natürlich muss an dem Renntag alles gut zusammenspielen, aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung, wir sind auf einem guten Weg.“

Mit der Bäckerei Ströck als starken Partner zur Ruder-WM
Den erfolgreichen Weg des Österreichischen Ruderverbandes begleitet und macht mit ihrem Sponsoring seit Jahren die Bäckerei Ströck möglich. „Um all diese Ziele zu erreichen, braucht es sehr viel Unterstützung. Dank der großzügigen Unterstützung unseres Hauptsponsors Ströck können wir viele Maßnahmen umsetzen, die über die Möglichkeiten hinausgehen, die wir uns sonst leisten könnten. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit aber auch bei allen öffentlichen Förderstellen bedanken, die uns über Jahre hinweg sehr großzügig unterstützt haben“, sagt Horst Nussbaumer.

Irene Ströck, Geschäftsführerin der Bäckerei Ströck: „Seit 1992 unterstützen wir die österreichischen Ruderathleten. 2014 haben wir unsere Sponsortätigkeit auf eine noch breitere Basis gestellt und uns entschieden, als Hauptsponsor des Österreichischen Ruderverbands tätig zu werden. Es ist uns wichtig, ein vertrauensstarkes Umfeld gemeinsam mit dem Präsidenten und dem Sportdirektor aufzubauen und den Athleten den Raum geben zu können, den sie für ihre Entwicklung brauchen. Mit dem Österreichischen Ruderverband haben wir einen Partner, der mit seinen Mitarbeitern weit über das normale Maß engagiert agiert. Sport und Ernährung gehen ganz eng Hand in Hand. Denn SportlerInnen interessieren sich neben Trainingsplänen und Equipment auch dafür, wie sie durch die Ernährungsweise ihren Körper natürlich unterstützen können. Mit unseren Produkten geben die Athleten ihrem Körper nicht nur den notwendigen „Kraftstoff“, sie unterstützen ihn auch beim Aufbau und bei der Regeneration. Ich bin mir sicher, dass mit den aktuellen Erfolgen schnell wieder neue Glanzzeiten auf den Rudersport zukommen werden. Es freut uns sehr, hier langfristiger Wegbegleiter sein zu können.“ Die diesjährige Austragung der Ruder-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim, als internationaler Ruder-Großevent, ist Anlass genug dem Ruder-Team viel Erfolg zu wünschen.

ÖRV-Crews bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim

Stand: 7. August 2019

W1x (Einer) Magdalena Lobnig (VST Völkermarkt)
Die Erfolgsliste von Magdalena Lobnig ist lange (Europameisterin 2016, Olympia-Finalistin in Rio 2016, WM-Dritte 2017 und Gesamtweltcupsiegerin 2017, WM-Dritte und Vize-Europameisterin 2018) und soll bei den Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim um ein Kapitel reicher werden. Ihre gute Form bestätigte Lobnig zuletzt beim zweiten Weltcup der Saison in Posen mit dem Gewinn der Silbermedaille. „Ich habe zuletzt gut trainiert und gute Trainingsblöcke hinter mir. Beim Trainingslager am Weißensee konnte ich viel und gut trainieren, es läuft so wie ich es mir vorstelle“, sagt die 29-Jährige. Bei der Heim-WM kommt es zum großen Kräftemessen. „Bei der WM wird niemand fehlen, aber ich freue mich auf die Heim-WM, die Stimmung wird sicher großartig werden und schön langsam steigt auch die Anspannung, aber ich fühle mich gut und habe auch an Sicherheit in der Vorbereitung auf die WM gewonnen.“

LW2x (LG-Doppelzweier) Louisa Altenhuber (Erster Wiener Ruderclub LIA) & Laura Arndorfer (Erster Wiener Ruderclub LIA)
Die WM-Vorbereitungen von Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer wurden durch einen Radunfall von Louisa Altenhuber unterbrochen. Bei dem Unfall Mitte Juli erlitt Louisa Altenhuber einen Bruch des Handgelenks. „Sie haben zuletzt vor dem Unfall gute Leistungen im Training gezeigt und sich gut entwickelt. Laura hat seit dem Unfall im Einer gut trainiert und bei Louisa geht die Heilung gut voran, auch ihr Training am Ergometer ist gut gelaufen“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing. „Es ist natürlich keine optimale Situation, aber wir werden alles tun, um einen WM-Start zu ermöglichen. Diese Woche können sie erstmals wieder gemeinsam im Boot trainieren.“

M4- (Vierer ohne)
Gabriel Hohensasser (RV Villach von 1881)
Maximilian Kohlmayr (RV Albatros Klagenfurt)
Rudolph Querfeld (Erster Wiener Ruderclub LIA)
Ferdinand Querfeld (Erster Wiener Ruderclub LIA)

Beim Weltcup in Posen zeigte die Crew des Vierer ohne bereits mit Rang zehn eine starke Leistung, an diese Leistung möchten die ÖRV-Athleten bei den Weltmeisterschaften anschließen. Die Vorbereitung dafür läuft optimal: „Nach dem Weltcup in Posen haben wir ein super Trainingslager am Weißensee absolviert. Wir hatten super Bedingungen, haben viel gearbeitet, aber es macht auch viel Spaß. Das Boot läuft gut“, sagt Ferdinand Querfeld. An der Technik wird noch gefeilt: „Es liegt nicht an der Kraft oder der Ausdauer, sondern an der Effizienz, wie wir unsere Kraft einsetzen. Daran arbeiten wir“, sagt Ferdinand Querfeld. Und die Erwartungen für die WM? „Es gibt drei, vier Boote, die in einer eigenen Liga fahren, so ehrlich muss man sein, aber dahinter liegen fünf, sechs, sieben

Boote, die sich die Plätze ausmachen. Man hat schon in Posen gesehen, dass das B-Finale extrem knapp war. Wenn alles optimal läuft, ist auch das A-Finale möglich. Unser Ziel ist auf jeden Fall der achte Platz und somit der Quotenplatz für die Olympischen Spiele.“

LM2x (LG-Doppelzweier)
Matthias Taborsky (WRC Pirat)
Julian Schöberl (WSV Ottensheim)
Diese Bootsklasse ist als einzige leichte im olympischen Programm besonders umkämpft. Matthias Taborsky und Julian Schöberl kristallisierten sich in der Vorbereitung als schnellste rot-weiß-rote LG-Doppelzweier-Konstellation heraus und bestreiten bei den Weltmeisterschaften ihre vierte gemeinsame internationale Regatta. Für die ersten sieben Boote im Endklassement werden Quotenplätze für die Olympischen Spiele vergeben. „Wir machen ziemlich gute Fortschritte, die Trainings sind hart und wir müde, aber das ist normal. Mit den Trainingsleistungen sind wir sehr zufrieden, im Weiteren geht es darum die Trainingsleistung ins Rennen umzusetzen. Training und Rennen sind dann zwei verschiedene Dinge“, sagt Matthias Taborsky. „Das große Ziel ist die Olympia-Qualifikation. Wichtig wird sein, dass wir die Trainingsleistung konstant abrufen können. Wir denken dabei von Rennen zu Rennen und nicht schon jetzt an den Endlauf“, ergänzt Taborsky. Für Julian Schöberl, Ruderer des WSV Ottensheim, ist die Heim-WM ein besonderes Highlight: „Ich freue mich schon auf die WM und ich sehe es nicht als Stress, sondern sehe das Positive. Je mehr uns anfeuern, desto besser“, sagt Schöberl.

LM4x (LG-Doppelvierer)
Paul Sieber (Ruderverein STAW)
Philipp Kellner (WRC Pirat)
Bernhard Sieber (Ruderverein STAW)
Sebastian Kabas (RV Friesen)
Eine gute Entwicklung zeigte im Laufe der Saison auch der Leichtgewichts-Doppelvierer. Vor allem vom Trainingslager am Weißensee konnten die Athleten profitieren. „Wir haben am Weißensee eine gute Entwicklung gezeigt und in den ersten Trainings nach dem Trainingslager versucht die technischen Fortschritte zu festigen“, sagt Sebastian Kabas. Am Weißensee konnten die ÖRV-Athleten bei perfekten Bedingungen trainieren. „Wir konnten uns ohne Ablenkung auf das Training konzentrieren und so bei jedem Training unsere beste Leistung abrufen. Die Bedingungen von Wind und Wetter waren beinahe immer perfekt.“

LM2- (LG-Zweier ohne)
Anton Sigl (RV Wiking Linz)
Markus Lemp (RV Wiking Linz)

LM1x (LG-Einer) Rainer Kepplinger (WSV Ottensheim)
Rainer Kepplinger war zuletzt bei den U23-Weltmeisterschaften in Sarasota/Florida im Einsatz und das mit dem Gewinn der Bronzemedaille auch äußerst erfolgreich.

M1x (Einer) Lukas Reim (Möve Salzburg)
Auch der 21-jährige Lukas Reim konnte bei den U23-Weltmeisterschaften in den USA Erfahrung sammeln und mit einer sehr guten Leistung und dem fünften Platz im Endklassement überzeugen.

M4x (Doppelvierer)

Julian Brabec (Erster Steirischer RC Ausseerland)
Jörg Auerbach (Erster Steirischer RC Ausseerland)
Thomas Lehner (Erster Steirischer RC Ausseerland)
Armin Auerbach (Erster Steirischer RC Ausseerland)

PARA-ROWING
PR3 M2- Thomas Ebner (WRC Pirat)
Benjamin Strasser (Gmundner Ruderverein)
PR3 Mix4+ Johanna Beyer (RV Donauhort)
David Erkinger (RV Donauhort)
Maria Dorn (Union RV Pöchlarn)
Tobias Höller
Steuerfrau: Sabine Farkas (WRC Pirat)
PR3 Mix2x Johanna Beyer (RV Donauhort)
David Erkinger (RV Donauhort)
Die WM ist auch für den Mixed Vierer mit Steuerfrau die erste Möglichkeit sich für die Paralympics in Tokio 2020 zu qualifizieren. Quotenplätze werden für die ersten acht im Klassement vergeben. David Erkinger und Johanna Beyer gehen bei den Weltmeisterschaften auch im Mixed Doppelzweier als Medaillenkandidaten an den Start, Priorität bleibt jedoch die Qualifikation für die Olympischen Spiele mit dem Mixed Vierer mit Steuerfrau.

RUDER-WELTMEISTERSCHAFT LINZ OTTENSHEIM – VORLÄUFIGER ZEITPLAN
Samstag, 24. August, 19:30 Uhr: Eröffnungsfeier (freier Eintritt)
Sonntag, 25. August, 9:00 – 17:30: Vorläufe
Montag, 26. August, 10:00 – 16:45 Uhr: Vorläufe & Zwischenläufe
Dienstag, 27. August, 10:00 – 12:45 Uhr: Vorläufe & Zwischenläufe
Mittwoch, 28. August, 9:30 – 16:45 Uhr: Zwischenläufe, Viertelfinali & Semifinali
Donnerstag, 29. August, 10:00 – 17:15 Uhr: Semifinali & Finali F-D
Freitag, 30. August, 9:30 – 16:00 Uhr: Semifinali & Finali B-A
Samstag, 31. August, 9:30 – 15:30 Uhr: Finali G-A
Sonntag, 1. September, 10:30 – 15:00 Uhr: Finali C-A, im Anschluss Schlusszeremonie

29.07.2019 U23-Weltmeisterschaften: ÖRV feiert zwei Bronzemedaillen

Der ÖRV feiert bei den U23-Weltmeisterschaften in Sarasota/Florida zwei Bronzemedaillen. Beide Leichtgewichts-Einer, Lara Tiefenthaler und Rainer Kepplinger, konnten in ihren Läufen die Bronzemedaille gewinnen. Johanna Kristof/Chiara Halama (Doppelzweier) und Lukas Reim (Einer) fixierten im A-Finale jeweils den hervorragenden fünften Platz. 

Im ersten Rennen des Tages konnte die ÖRV-Delegation in Sarasota bereits über die erste Medaille jubeln. Lara Tiefenthaler musste sich im Leichtgewichts-Einer nur den Konkurrentinnen aus Großbritannien und Deutschland geschlagen geben und durfte sich hoch verdient über die Bronzemedaille freuen.

Rainer Kepplinger konnte seine Top-Form auch im Finale des Leichtgewichts-Einers bestätigen. Auf den ersten 1.000 Metern lief für den 21-Jährigen alles wie geplant, kam in Folge auf dem dritten 500er ins Hintertreffen und konnte mit einem großartigen Finish auf den letzten 500 Metern noch die Bronzemedaille erobern.

Eine sehr gute Leistung zeigten zum Abschluss der U23-WM noch einmal Johanna Kristof und Chiara Halama im Doppelzweier. Die jungen ÖRV-Athletinnen sicherten sich nach einem ambitionierten Rennen den fünften Rang im Endklassement. Auch Lukas Reim ging ambitioniert in sein erstes A-Finale. Mit dem fünften Rang kann der Ruderer von Möve Salzburg eine positive Bilanz ziehen.

ÖRV-Team bei der U23-Weltmeisterschaft

Sarasota/USA (24. – 28. Juli 2019)

Damen

Leichtgewichts-Einer (LW1x):
A-Finale: 1. Susannah Duncan (GBR) 7:58,28 Min.; 3. Lara Tiefenthaler (AUT) 8:03,32 Min. > Bronzemedaille

Doppelzweier (W2x):
A-Finale: 1. Dimitra-Sofia Tsamopoulou (GRE) 7:04,20 Min.; 5. Johanna Kristof/Chiara Halama (AUT) 7:24,26 Min. > Endrang fünf

Herren
Leichtgewichts-Einer (LM1x):
Finale A: 1. Samuel Melvin (USA) 7:06,67 Min.; 3. Rainer Kepplinger (AUT) 07:08.92 Min. > Bronzemedaille

Einer (M1x):
Finale A: 1. Marc Weber (GER) 06:54.59 Min., 2. Stefanos Ntouskos (GRE) 06:56.215 Min., 5. Lukas Reim (AUT) 7:03.07 Min. > Endrang fünf

22.07.2019U23-WM mit sechs ÖRV-Booten startet am Mittwoch

Mit 13 Athleten ist der ÖRV zu den U23-Weltmeisterschaften (24. – 28. Juli) nach Sarasota/Florida gereist. Johanna Kristof/Chiara Halama gehen im Doppelzweier, Lara Tiefenthaler und Rainer Kepplinger im Leichtgewichts-Einer an den Start. Lukas Reim misst sich mit den besten Einer-Athleten. Patrick Laggner, Gabriel Steckl, Jakob Stadler und David Neubauer bilden die Doppelvierer-Crew. Alexander Maderner, Umberto Bertagnoli, Severin Erlmoser und Lorenz Lindorfer rudern im leichten Doppelvierer.

Die Anreise erfolgte am Freitag, die Boote wurden bereits vor sechs Wochen nach Florida gebracht. Vier Tage stehen zum Akklimatisieren und fürs Training zur Verfügung, ehe die WM am Mittwoch mit den Vorläufen beginnt. „Die Vorbereitung verlief planmäßig, alle freuen sich schon drauf, dass es endlich losgeht und sie sich mit den Besten der Welt messen können. Natürlich reisen wir nicht so weit, um nur dabei zu sein“, stellt ÖRV-Stützpunkttrainer Christoph Engl klar.

Gute Chancen auf ein absolutes Topergebnis werden Rainer Kepplinger eingeräumt. Der 21-Jährige wurde vor einem Jahr Vize-Europameister und WM-Vierter. Dementsprechend ist auch die Zielsetzung. „Rainer will definitiv eine Medaille“, sagt Engl. „Er hat sich weiter verbessert, ist sicher einer der arrivierten Athleten im Starterfeld und braucht die Konkurrenz nicht fürchten. Aber natürlich spielt auch immer die Tagesverfassung eine Rolle.“ Wie es sich anfühlt, Edelmetall bei einer U23-WM zu gewinnen, weiß Kepplinger bereits. 2017 war er Teil des LM4x-Quartetts, das Silber holte.

Der Doppelvierer-Crew attestiert der ÖRV-Coach eine gute Entwicklung im physiologischen wie technischen Bereich. Ein Top-10-Platz sollte das Minimalziel sein. Engl: „Wenn es mit dem A-Finale klappt, wäre es natürlich eine tolle Sache und eine deutliche Steigerung zum vergangenen Jahr.“ Der LG-Doppelvierer performte im Qualifikationsprozess sehr gut. Das Starterfeld ist in Sarasota mit sechs Teilnehmern sehr schlank. Das Ziel muss es daher sein, im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitzureden.

Lukas Reim nimmt zum dritten Mal an einer U23-Weltmeisterschaft teil. 2017 war er Dritter im B-Finale. „Dieses Ergebnis wird er sicher verbessern wollen. Lukas hat heuer schon gute Leistungen erbracht“, ist Engl zuversichtlich, vergisst aber nicht, darauf hinzuweisen, dass in einer olympischen Bootsklasse die Konkurrenz immer besonders groß sei. „Bei einer WM sind natürlich alle Top-Athleten am Start!“

Johanna Kristof und Chiara Halama waren 2018 in Poznan erstmals bei einer U23-Weltmeisterschaft dabei, saßen allerdings nicht im selben Boot. Diesmal treten sie gemeinsam im Doppelzweier an. Elf Nationen haben in dieser Bootsklasse genannt und damit vier weniger als in der LG-Einer-Konkurrenz der Damen mit Lara Tiefenthaler. Für die 19-Jährige ist es ebenfalls das zweite WM-Antreten in dieser Altersklasse.

ÖRV-Team bei der U23-Weltmeisterschaft Sarasota/USA (24. – 28.07.2019)

Damen

  • Doppelzweier (W2x): Johanna Kristof (VST)/Chiara Halama (ALE)
  • Leichtgewichts-Einer (LW1x): Lara Tiefenthaler (STA)

Herren

  • Leichtgewichts-Einer (LM1x): Rainer Kepplinger (OTT)
  • Einer (M1x): Lukas Reim (MÖV)
  • Doppelvierer (M4x): Patrick Laggner (OTT)/Gabriel Steckl (IST)/Jakob Stadler (OTT)/David Neubauer (OTT)
  • Leichtgewichts-Doppelvierer (LM4x): Alexander Maderner (STA)/Umberto Bertagnoli (PIR)/Severin Erlmoser (MÖV)/Lorenz Lindorfer (OTT)

Offizielle Website: http://wru23ch2019.com/
Website FISA: http://www.worldrowing.com/
Website ÖRV: http://www.rudern.at


16.07.2019 
Countdown zur Heim-WM läuft

Der Countdown zur Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim von 25. August bis 1. September läuft. Die ÖRV-Athleten haben bis letzten Freitag in Kärnten am Weissensee trainiert und dort perfekte Bedingungen vorgefunden.

„Die Mannschaften haben sehr fokussiert trainiert und die Bedingungen am Weissensee waren perfekt. Wir haben an verschiedenen Dingen gearbeitet und uns verbessert, uns ist bewusst, was zu tun ist, jetzt müssen wir nur noch an hoher Schlagfrequenz arbeiten“, erklärt ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing. 

Die Mannschaften mit insgesamt 15 Athleten haben viele Umfänge am Wasser mit Krafttraining und Einheiten am Rad kombiniert. Der Fokussierung geht dabei schon Richtung Heim-Weltmeisterschaft. „Die Konkurrenz bei der WM wird sehr stark sein, wir müssen uns bewusst sein, dass wir unsere besten Rennen abrufen müssen, wir dürfen uns keine Geschenke erwarten“, stellt Hassing klar. 

Teil der Mannschaft war selbstverständlich auch die WM-Dritte Magdalena Lobnig. „Das Training mit Magdalena läuft gut. Wir haben generell eine tolle Mannschaft und sie liebt es Teil der Mannschaft zu sein. Ich bin sehr zufrieden, wie ihre Trainings gelaufen sind, wir haben an der Technik gearbeitet, aber das muss im Rennen erst ins Ziel gebracht werden. Wir sind aber beide sehr zufrieden. Ich sehe die Aufgabe wie eine Prüfung, die erst geschafft werden muss. Ich finde es sehr toll mit Magdalena zu arbeiten“, sagt Hassing.

 Für die WM-Mannschaft stehen von 6.-8. August Trainings in Wien am Programm, ehe es am Donnerstag, den 8. August Richtung Frankreich zur intensiven WM-Vorbereitung nach Aiguebelette geht, wo die Mannschaft bis 22. August trainieren wird.

Team Ströck Lobnig_Hassing_OERV

24.06.2019 Lobnig gewinnt beim Ruder-Weltcup in Poznan Silber

Magdalena Lobnig gewinnt beim Ruder-Weltcup in Poznan (Polen) im Damen Einer die Silbermedaille. Der Vierer ohne landet in den Top-10. .

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#teamströck Magdalena Lobnig Ruderweltcup Poznan

12.05.2019 Wedau Regatta | Lobnig/Lobnig im Doppelzweier im Einsatz

Am heutigen Sonntag waren Magdalena und Katharina Lobnig bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg/Deutschland im Doppelzweier im Einsatz. Es war das erste gemeinsame internationale Rennen seit 2012.

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12.05.2019 Plovdiv | Bronze für Vierer ohne

Am Finaltag des Weltcups in Plovdiv/Bulgarien zeigen die ÖRV-Athleten mit tollen Leistungen auf. Allen voran der Vierer ohne, der sich die Bronzemedaille sichert. Taborsky/Schöberl verpassen im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Rang vier nur knapp die Medaillenränge.

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11.05.2019 Wedau Regatta | Magdalena Lobnig feiert Sieg im Damen Einer

Magdalena Lobnig startet perfekt in die internationale Saison. Bei der Int. Wedau Regatta feiert sie im Finale des Damen Einers einen souveränen Sieg. Morgen, Sonntag, steht für die 28-Jährige noch der Doppelzweier mit ihrer Schwester Katharina auf dem Programm.

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11.05.2019 Plovdiv | Leichtgewichts-Doppelzweier siegt im Zwischenlauf

Am zweiten Renntag des Weltcups im bulgarischen Plovdiv waren vier ÖRV-Boote im Einsatz. Taborsky/Schöberl zogen mit einem Sieg im Zwischenlauf ins A-Finale des LG-Doppelzweiers ein.

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LG-Doppelzweier_Weltcup Plovdiv

10.05.2019 Wedau Regatta | Auftaktsieg für Magdalena Lobnig in Duisburg

Mit einem souveränen Sieg startet Magdalena Lobnig im Damen Einer in die Int. Wedau Regatta in Duisburg, die sie für ihren ersten internationalen Auftritt ausgewählt hatte. Katharina Lobnig belegt in Heat 1 des Damen Einers den dritten Platz und steht ebenfalls im Finale, das morgen Samstag, auf dem Programm (13.45 Uhr) steht.

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10.05.2019 Plovdiv | Vierer ohne bei Weltcup-Auftakt als Vorlaufsieger ins A-Finale

Der erste Tag beim Weltcup-Auftakt im bulgarischen Plovdiv ist geschlagen. Vier ÖRV-Boote waren bereits im Einsatz. Das herausragende Ergebnis lieferte der Vierer ohne mit  Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser. Das Quartett gewann seinen Vorlauf und zog so direkt ins A-Finale am Sonntag ein. Die Zeit von 05:54.910 Minuten war die zweitschnellste des Tages.

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08.05.2019 Weltcup-Auftakt in Plovdiv mit fünf ÖRV-Booten // Lobnig startet bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg

Für die ÖRV-Athleten beginnt mit dem Weltcup in Plovdiv (10.-12. Mai) das internationale Kräftemessen. Der ÖRV entsendet fünf Boote nach Bulgarien. Magdalena Lobnig nimmt währenddessen an der Internationalen Wedau Regatta in Duisburg (Deutschland) teil.

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04.04.2019 Nur noch fünf Wochen bis zum Weltcup-Auftakt

Bei den ÖRV-Athleten läuft die Vorbereitung auf die Heim-WM-Saison auf Hochtouren. Vom 25. August bis 1. September findet in Ottensheim das Saison-Highlight statt. Bis dahin werden die ÖRV-Athleten noch viele Rennen absolvieren. Um in den verschiedenen Bootsklassen mit den schnellsten Besatzungen in die ersten Wettkämpfe 2019 starten zu können, finden in diesen Wochen ÖRV-Sichtungsregatten statt.

Eine Woche nachdem in Ottensheim unter anderem im Leichtgewichts-Doppelzweier der Herren und Damen-Doppelzweier die schnellste Konstellation gesucht worden war, standen für die U23-Athleten in Wien Ausscheidungsrennen auf dem Programm. ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing zeigt sich mit den bisherigen Erkenntnissen zufrieden. Auch die „schweren Männer“ sind wieder komplett und im Training, kleine Verletzungen hatten die Vorbereitung etwas gestört. „Es läuft gut, alle sind zurück. Natürlich fehlen aber noch die Kilometer, im Ruder-Training gibt es noch Aufholbedarf“, erläutert Hassing.

Die nächsten Evaluierungen stehen im Rahmen des Oster-Lehrgangs ab 13. April in Völkermarkt auf dem Programm. „Zwei Wochen später steigt die Int. Kärntner Ruderregatta Klagenfurt. Bis dahin sollte feststehen, wie unser Team beim Weltcup-Auftakt von 10. bis 12 Mai in Plovdiv aussieht“, so Hassing.

Die weiteren Weltcup-Stationen nach dem Auftakt in Bulgarien sind Poznan/Polen (21. bis 23. Juni) und Rotterdam/Niederlanden (12. bis 14. Juli). Um EM-Medaillen wird von 31. Mai bis 2. Juni in Luzern/Schweiz gerudert. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Ottensheim geht es für die ÖRV-Athleten dann auch bereits um Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Website ÖRV: www.rudern.at