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	<title>griffig &amp; glatt Ausgabe 53 - Bäckerei Ströck | Backkunst seit 1970.</title>
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	<description>Backkunst seit 1970, Brot &#38; Gebäck regional &#38; Bio, FAIRTRADE, Kaffee, Heiß- und Kaltgetränke vom Barista (auch To-Go), großes Frühstücks-, Snack- und Jausenangebot.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Apr 2023 13:28:31 +0000</lastBuildDate>
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	<title>griffig &amp; glatt Ausgabe 53 - Bäckerei Ströck | Backkunst seit 1970.</title>
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		<title>Fougasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 10:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Brot, das nach dem Süden schmeckt</p>
<p>The post <a href="https://stroeck.at/neuigkeiten/fougasse/">Fougasse</a> appeared first on <a href="https://stroeck.at">Bäckerei Ströck | Backkunst seit 1970.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heimat unseres Entwicklungsbäckers Pierre Reboul ist die südfranzösische Provence – und das typische Brot dieser sonnendurchfluteten Region ist eben nicht das Baguette, sondern die Fougasse: ein extrem knuspriges, saftiges Weißbrot mit langer Teigführung und extravaganter Form, das natürlich mit der italienischen Focaccia verwandt ist und, zumindest etymologisch, auch mit unseren Pogatschen.</p>
<p>Für uns hat Pierre es sich nicht nehmen lassen, eine spezielle Fougasse zu entwickeln, weil sie ganz frisch und daheim gebacken ein ganz besonderer Genuss ist. (zum Beispiel mit verschiedenen Dips wie Tapenade, Liptauer oder auch Kräuterfrischkäse). Und zwar mit einem Poolisch, einer Art Vorteig, der bei ganz geringem Germ-Einsatz wunderbar luftige, großporige Resultate zeigt!</p>
<p><span style="font-size: 10pt; color: #800000;">FOTOS LUKAS LORENZ</span></p>
<div class="row">
<div class="col-md-6">
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>ZUTATEN (FÜR 3 STÜCK)<br>
</strong></span><br>
<strong>Für den Poolish</strong><br>
<span style="color: #800000;">200 ml Wasser (handwarm, ca. 35 °C)</span><br>
<span style="color: #800000;">200 g Bio-Weizenmehl 700 (von Ja! Natürlich)</span><br>
<span style="color: #800000;">2 g Hefe (ca. die Menge eines kleinen Fingernagels)</span></p>
<p><strong>Für den Hauptteig</strong><br>
<span style="color: #800000;">300 g Poolish</span><br>
<span style="color: #800000;">350 g Bio-Weizenmehl 700 (von Ja! Natürlich)</span><br>
<span style="color: #800000;">180 ml Wasser (zimmerwarm, ca. 20 °C)</span><br>
<span style="color: #800000;">3 g Hefe (Messerspitze)</span><br>
<span style="color: #800000;">1 EL Backmalz, falls zur Hand (gibt es bei Kruste und Krume in 1040 Wien)</span><br>
<span style="color: #800000;">11 g Salz</span><br>
<span style="color: #800000;">25 ml Olivenöl</span><br>
<span style="color: #800000;">Etwas Weizen- oder Hartweizengrieß zum Backen</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>WERKZEUG</strong> </span><br>
<span style="color: #000000;">1 Pizza- oder Brotbackstein</span></p>
</div>
<div class="col-md-6">
<p><span style="text-decoration: underline;">ZUBEREITUNG<br>
</span><br>
Die Zutaten für den Poolish mit einem Holzlöffel glatt verrühren und zudecken. 30 Min. bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann für 12 bis 24 Stunden zugedeckt im Kühlschrank reifen lassen.</p>
<p>Tags darauf Poolish mit den anderen Zutaten des Hauptteigs außer Salz und Öl mit dem Knethaken der Küchenmaschine kurz (max. 3 Min.) vermengen und eine halbe Stunde stehen lassen – so kommt die Autolyse in Gang, bei der die Glutenstruktur des Mehls aktiviert wird. Dann Salz zufügen und 8–10 Minuten bei langsamem Knethaken rühren, dabei den Teig immer wieder vom Knethaken in die Schüssel drücken. Dann für 15 Min. bei mittelschneller Stufe kneten lassen, immer wieder den Teig vom Haken lösen. Der Teig soll so elastisch werden, dass er sich bis zur Durchsichtigkeit auseinanderziehen lässt. Jetzt das Öl zufügen und nochmals kneten, bis es komplett eingearbeitet ist.</p>
<p>Teig in eine geölte Wanne transferieren, mit feuchtem Tuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig falten, wie auf den Bildern zu sehen ist: An einer Schmalseite mit beiden Händen greifen, den Teig etwas anheben und zur Teigmitte hin falten. Dann die andere Schmalseite ebenso packen, darüberfalten und auf die Nahtstelle drehen,&nbsp; sodass eine Art Teigkissen entsteht. Nochmals 30 Min. rasten lassen. Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen, mit einer Teigkarte in drei Stücke teilen, behutsam zu drei lockeren Kugeln formen und nochmals 30 Min. rasten lassen.</p>
<p>Währenddessen den Pizzastein im Rohr für maximal 45 Min. aufheizen lassen, idealerweise auf 300 °C (250 °C geht aber auch). Am Rohrboden eine Bratform mit einer Handvoll Flusssteinen ebenfalls maximal aufheizen lassen. Einen der Teige auf die mit etwas Grieß bestreute Arbeitsfläche legen, wie am Foto zu sehen oval auseinanderdrücken, mit etwas Olivenöl bepinseln und fünf Einschnitte mit der Teigkarte machen. Den Teig wie am Bild rechts auseinanderziehen. Mit Grieß bestreuen und auf ein umgedrehtes, mit Backpapier ausgelegtes Blech heben. Fougasse-Teigling samt Backpapier auf den heißen Pizzastein gleiten lassen, einen halben Liter Wasser in die Bratform mit den heißen Steinen gießen (für Dampfentwicklung!) und das Rohr sofort wieder schließen.</p>
<p>20 Minuten bei 240 °C backen, bis die Fougasse braun und knusprig ist. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Vor dem nächsten Durchgang den Pizzastein wieder 15 min aufheizen lassen!</p>
</div>
</div>
<p><strong><span style="color: #800000;">„DER TEIG SOLL NACH DEM RASTEN KAUM NOCH BEARBEITET WERDEN, UM SO VIEL LUFT WIE MÖGLICH IN SEINEM INNEREN ZU BEHALTEN – NUR SO WIRD DAS ERGEBNIS UNWIDERSTEHLICH LUFTIG UND KNUSPRIG ZUGLEICH.“</span></strong></p>
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		<title>The Making of Feierabend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die neue Filiale unserer exklusiven Feierabend-Linie im Herzen der Wiener Innenstadt haben wir eine ganze Reihe weltläufiger Köstlichkeiten entwickelt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom sündhaft süßen Sticky Cinnamon Bun über fruchtige Bio-Rugalech-Kipferl bis zu saftigen Brioche Buns mit gegrilltem Hendl und Curry: Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Sie ab sofort in der Rotenturmstraße erwartet.</p>
<p><span style="color: #800000;">FOTOS LUKAS LORENZ</span></p>
<p><img fetchpriority="high" class="alignnone wp-image-21461" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="250" height="250"> <img class="alignnone wp-image-21463" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="250" height="250"> <img class="alignnone wp-image-21465" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="250" height="250"></p>
<p><strong><span style="color: #800000;">Sticky Cinnamon Buns sind nur eine der verlockenden neuen Spezialitäten im Ströck-Feierabend auf der Rotenturmstraße.</span></strong></p>
<h3>Im Herzen der Innenstadt</h3>
<p>Die neue Feierabend-Bäckerei in der Begegnungszone Rotenturmstraße, im Herzen der Wiener Innenstadt, wurde pünktlich zum 50. Geburtstag der Bäckerei eröffnet. Die nach bewährter Art mit den Materialien Kupfer, Holz und Stein gestaltete Filiale bietet wie der erste Feierabend auf der Landstraßer Hauptstraße außergewöhnliche Brote, langzeitgeführtes Gebäck, köstliche Mehlspeisen und frische, saisonale Snacks zum Frühstück, für den Businesslunch&nbsp;oder eben zum Start in den Feierabend. Erstmals kann man sich hier auch das neue Bio-Feierabend-Wiederbrot schmecken lassen. Zu einem Drittel wird dazu Bio-Roggen-Pur-Brot aus der Produktion des Vortags verwendet, wodurch weniger wertvolle Lebensmittel entsorgt werden müssen. Das Resultat ist ein besonders schmackhaftes Brot mit saftiger Krume und sehr viel Röstaroma, das auch nach Tagen noch saftig und frisch schmeckt.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-21473 size-medium" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="900" height="600"></p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>BRIOCHE BUN MIT GEGRILLTEM HENDL</strong></span><br>
Brioche Bun mit gegrilltem Hendl, Curryhummus, Paprika und Rucola.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-21475 size-medium" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="900" height="600"></p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>BIO-FEIERABEND-WIEDERBROT</strong></span><br>
Aus Brot wird wieder Brot. Unser Bio-Feierabend-Wiederbrot besteht zu einem Teil aus Bio-Roggen-Pur vom Vortag und überzeugt mit seiner saftigen Krume und viel Röstaroma. Jetzt in allen Ströck-Filialen erhältlich!</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-21471 size-medium" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="900" height="600"></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-21477 size-medium" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="900" height="600"></p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>BIO-HANDSEMMEL</strong></span><br>
Unsere Bio-Handsemmel wird nach alter Tradition von Hand geschlagen und auf der Steinplatte gebacken, das macht sie besonders knusprig und unwiderstehlich.</p>
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		<title>Wien &#8211; Torino und retour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 10:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch Bäcker profitieren von internationalen Beziehungen –  wie die Ströcks von einer kleinen Turiner Bäckerei lernten, einen richtig guten Panettone zu backen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><span style="color: #800000;">TEXT TOBIAS MÜLLER &amp; FOTOS MASSIMILIANO VAIRO – R&amp;D BY MAILANDER</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte des Feierabend-Panettone beginnt mit einem Spaziergang in Turin. Gerhard Ströck verbrachte ein paar Tage mit seinem Sohn Philipp in der Stadt, und als die beiden durch eine schmale Gasse in der Innenstadt schlenderten, sahen sie in der Auslage einer kleinen Bäckerei einen prächtigen Panettone, den traditionellen italienischen Weihnachtskuchen. „Ich habe ihn gekostet, und er war wunderbar“, sagt Gerhard Ströck. „Ich habe mich geärgert, dass wir so etwas nicht zusammengebracht haben, und wir sind ins Gespräch gekommen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleine Bäckerei war PerinoVesco, der Laden von Chiara Vesco und Andrea Perino, einem jungen Bäckerehepaar, das erst wenige Jahre zuvor sein eigenes Geschäft&nbsp;eröffnet hatte. Sie merkten schnell, dass es den Ströcks höchst ernst war mit der Qualität des Panettones. Gemeinsam mit seinem Entwicklungsbäcker Pierre Reboul reiste Gerhard später erneut nach Turin, gemeinsam verbrachten sie zwei Tage und Nächte fast durchgehend in der Backstube, um die Kunst des Fertigen eines solchen Kuchens zu erlernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Mount Everest der Backkunst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Panettone gilt vielen Bäckern als eine Art Mount Everest der Backkunst: Er enthält ähnlich viel Butter und Zucker wie manches Brioche, soll aber luftig und&nbsp;leicht sein wie ein Hefebrot – und das, obwohl er gar keine Hefe, sondern nur Sauerteig enthält. Um dieses Wunder zu erreichen, braucht es jede Menge Zeit, Erfahrung – und ein paar spezielle Techniken und Tricks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chiara und Andrea verwenden für ihren Panettone jene Methode, die in Süditalien üblich ist: Der Teig darf dabei mindestens einen Tag in Wasser schwimmend&nbsp;reifen – das hält seine Temperatur konstant, schützt ihn vor zu viel Sauerstoff und lässt ihn ganz langsam gären. Er wird insgesamt drei Mal mit frischem Sauerteig gemischt, bevor am nächsten Tag die anderen Zutaten – Butter, Zucker, getrocknete Früchte – in zwei Durchgängen nach und nach zugegeben werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><span style="color: #800000;">Chiara Vesco und Andrea Perino arbeiten in ihrer Turiner Bäckerei gern mit alten Getreidesorten und machen selbst die Grissini von Hand.</span></h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" class="wp-image-21484" width="272" height="409"/></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt zur Luftigkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses schrittweise Mischen soll der Hefe im Sauerteig helfen, sich an die Butter und den Zucker zu gewöhnen, damit sie trotz des ungewohnten Futters den Teig herrlich aufgehen lässt. „Der Sauerteig ist der Dirigent, der dafür sorgt, dass alle anderen Zutaten miteinander harmonieren“, sagt Andrea dazu. „Es war beeindruckend, wie großzügig Chiara und Andrea ihre Backstube geöffnet und uns alles gezeigt haben“, sagt Gerhard Ströck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Besuch in Turin zeigten sich die Ströcks natürlich erkenntlich und luden ihrerseits Chiara und Andrea nach Wien ein. Die zwei waren fasziniert, vor allem davon, wie souverän die Ströcks im Umgang mit Roggenbrot sind. „Ich glaube wirklich, dass der liebe Gott seine Hand im Spiel hatte, dass wir uns kennengelernt haben“, sagt Andrea. „Ich kenne nur wenige Menschen, die so engagiert ihre Arbeit tun.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ströcks und PerinoVesco haben tatsächlich einiges gemeinsam. In der Backstube in Turin werden so viele Bio-Rohstoffe wie möglich verwendet, Andrea und Chiara legen großen Wert darauf, dass ihre Mehle nicht behandelt worden sind. Und sie interessieren sich besonders für alte Getreidesorten, die sie aus ganz Italien beziehen. „Wir haben uns in alte Sorten verliebt, weil sie noch weniger von Menschen verändert sind und ganz spezielle Eigenschaften haben, sei es ihr Duft, ihr Nährwert oder eine gute Verdaulichkeit“, sagt Andrea.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" class="wp-image-21486" width="305" height="381"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit arbeiten die beiden etwa mit Roggen aus der Lombardei, Dinkel aus Sizilien oder dem Hartweizen Saragolla aus den Marken. Besonders stolz sind sie auf ihr Pane Felice, das „glückliche Brot“, das aus fast all den verschiedenen Sorten besteht, die sie verbacken. „Das Brot ist wie ein Strauß aus ganz vielen verschiedenen Blumen, die zu etwas Neuem, Einzigartigem kombiniert werden“, sagt Andrea. „Es erzählt viel über den Geschmack, das Aroma und die Geschichte des Landes.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so wie Gerhard Ströck einmal klein begonnen und danach stetig expandiert hat, will auch PerinoVesco nachhaltig wachsen. Als sie vor 13 Jahren ihren ersten Laden in der Turiner Altstadt eröffneten, standen nur die beiden im Laden. Heute arbeiten bereits bis zu 25 Leute in der Bäckerei mit. Die beiden Familien werden ziemlich sicher in Kontakt bleiben – und hoffentlich immer wieder dabei helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen. Reboul etwa hat die Panettone-Technik&nbsp;übernommen und stellt nun einen sehr ähnlichen Panettone her, der in den Ströck-Feierabend-Bäckereien in Wien-Landstraße und auf der Rotenturmstraße verkauft wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Panettone enthält ähnlich viel Hefe und Zucker wie ein Brioche, ist aber luftig und leicht wie ein gutes Weizenbrot. Um dieses Wunder zu vollbringen, braucht es jede Menge Erfahrung – und ein paar Tricks.</h5>



<h4 class="wp-block-heading">Panettone enthält ähnlich viel Hefe und Zucker wie ein Brioche, ist aber luftig und leicht wie ein gutes Weizenbrot. Um dieses Wunder zu vollbringen, braucht es jede Menge Erfahrung – und ein paar Tricks.</h4>
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		<title>Es werde Keks!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 10:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt kommt sie wieder, die schönste Zeit im Jahr, wenn wir uns ganz ohne schlechtes Gewissen an den Herrlichkeiten unserer österreichischen Kekstradition gütlich tun dürfen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier steht, warum die Kekse von Ströck so besonders gut sind.</p>
<p><span style="color: #800000;">FOTOS STRÖCK &amp; ILLUSTRATIONEN OLGA KAWACINSKA</span></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-25406" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse-1-568x484.jpg" alt="Infografik mit Zutaten für Linzer Kekse: ein Bündel roter Johannisbeeren, ein hölzerner Mehlsack und ein Butterblock mit einem Messer, daneben ein Linzer Keks mit Puderzucker und roter Marmelade in der Mitte. Deutscher Text beschreibt jede Zutat." width="600" height="512" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse-1-568x484.jpg 568w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse-1-779x664.jpg 779w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse-1-357x304.jpg 357w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"> <img loading="lazy" class="alignnone wp-image-25408" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse3-427x484.jpg" alt="In der Mitte befinden sich zwei Kokosmakronen. Um sie herum sind Abbildungen einer Kokosnuss, eines Eies und eines Honigglases mit deutschem Text, der jede Zutat auf rosa Hintergrund beschreibt." width="600" height="681" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse3-427x484.jpg 427w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse3-585x664.jpg 585w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse3-268x304.jpg 268w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-25407" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse2-423x484.jpg" alt="Zwei halbmondförmige, mit Puderzucker bestäubte Vanillekekse sind auf einem beigen Hintergrund abgebildet. Neben dem deutschen Text sind Abbildungen von Vanilleschoten, einer Schale mit Walnüssen und einem Löffel mit Puderzucker enthalten." width="600" height="687" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse2-423x484.jpg 423w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse2-580x664.jpg 580w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse2-265x304.jpg 265w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"> <img loading="lazy" class="alignnone wp-image-25409" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse4-422x484.jpg" alt="Ein Diagramm eines österreichischen Husarenkrapferls mit Marillenmarmelade, umgeben von beschrifteten Abbildungen von Marillen, Haselnüssen und Zucker, jeweils mit beschreibendem deutschen Text, der ihre Bedeutung für das Rezept erläutert." width="600" height="688" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse4-422x484.jpg 422w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse4-579x664.jpg 579w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kekse4-265x304.jpg 265w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></p>
<p>The post <a href="https://stroeck.at/neuigkeiten/es-werde-keks/">Es werde Keks!</a> appeared first on <a href="https://stroeck.at">Bäckerei Ströck | Backkunst seit 1970.</a>.</p>
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		<title>Rezept: Ofen-Karfiol</title>
		<link>https://stroeck.at/neuigkeiten/rezept-ofen-karfiol/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 09:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>mit würzigem Karfiolpüree und Kerbel-Quinoa</p>
<p>The post <a href="https://stroeck.at/neuigkeiten/rezept-ofen-karfiol/">Rezept: Ofen-Karfiol</a> appeared first on <a href="https://stroeck.at">Bäckerei Ströck | Backkunst seit 1970.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #993300; font-size: 10pt;">REZEPT CHRISTOPHER SCHRAMEK (Gastronomieleiter Ströck) &amp; FOTO LUKAS LORENZ</span></h2>
<div class="row">
<div class="col-md-6">
<p><strong>ZUTATEN (FÜR 4 PERSONEN)</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">2 große Karfiole /&nbsp;250 g Butterschmalz /&nbsp;geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone /&nbsp;Salz / Pfeffer /&nbsp;eingelegte Zwiebel oder Perlzwiebel (oder ein anderes Sauergemüse)</span></p>
<p><strong>Für das Püree</strong><br>
<span style="color: #800000;">1 großer Karfiol (in daumengroße Stücke geschnitten) /&nbsp;Olivenöl / Salz / Pfeffer / Muskatnuss / Zitrone /&nbsp;Koriandersamen /&nbsp;2 Knoblauchzehen /&nbsp;250 ml Karfiolkochwasser (eventuell etwas mehr)</span></p>
<p><strong>Für die Quinoa</strong><br>
<span style="color: #800000;">200 g Quinoa /&nbsp;1 Liter Wasser /&nbsp;Salz / Lorbeerblatt /&nbsp;2 EL Kapern /&nbsp;geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone /&nbsp;5 Stängel Kerbel (gehackt)</span></p>
</div>
<div class="col-md-6">
<p><strong>ZUBEREITUNG</strong></p>
<p>Backrohr auf 160 Grad vorheizen. Karfiole von den Blättern befreien und den Strunk so abschneiden, dass er einen flachen Boden hat und gut steht. Nacheinander in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten sanft garen – das Wasser soll nicht kochen, sondern nur sieden. Herausheben, kurz ausdampfen lassen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Kochwasser für später aufheben.</p>
<p>Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und den ersten Karfiol vorsichtig hineingeben. Mit einem Schöpfer nach und nach immer wieder mit dem Butterschmalz übergießen, bis er gleichmäßig gebräunt ist – ca. 5 Minuten. Mit dem zweiten Karfiol ebenso verfahren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen und im Ofen ca. 10 Minuten fertig garen.</p>
<p>Für das Püree Karfiolstücke in einer Schüssel mit Olivenöl und den Gewürzen mischen. Das Rohr auf 200 Grad stellen und den Karfiol etwa 20 Minuten backen. Gelegentlich durchrühren, damit er gleichmäßig bräunt.</p>
<p>Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch darin leicht rösten. Den Karfiol zugeben und mit dem Karfiolwasser aufgießen. So lange köcheln, bis er komplett weich ist. Mit einem Mixer glatt pürieren und würzen.</p>
<p>Die Quinoa gut waschen und in reichlich Salzwasser und einem Lorbeerblatt&nbsp;nach Packungsanleitung garen. Kapern, Zitronenschale und Kerbel mit ordentlich Olivenöl mischen. Quinoa zugeben und gut durchmischen.</p>
<p>Zum Anrichten Karfiolpüree auf den Tellern verteilen und glattstreichen. Mit je einem halben Karfiol und einem Viertel der Quinoa toppen und mit eingelegten Zwiebeln garnieren.</p>
</div>
</div>
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		<title>Wo alles begann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 09:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine denkmalgeschützte Bäckerei in der Heimatgemeinde von Familie Ströck in Kittsee ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Ursprung der Ströck’schen Bäckereitradition.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat sich Gerhard Ströck des Hauses mit der bemerkenswerten Geschichte angenommen.</p>
<p><span style="color: #993300;">TEXT SEVERIN CORTI &amp; FOTOS HARALD LEBAN</span></p>
<p>Eines ist sicher: Das stattliche, zweigeschoßige Haus mit der klassischen gelbweißen Fassade steht seit ca. 1750 an der Dorfstraße von Kittsee. Und es ist das Geburtshaus des in seiner Zeit weltberühmten Geigers und Komponisten Joseph Joachim (geboren 1831), der einen wesentlichen Einfluss auf wichtige Werke seiner Freunde, der Komponisten Johannes Brahms und Max Bruch, ausübte. Aber sonst verliert sich vieles im Dunkel der Geschichte, seit ein Großbrand um 1900 in Kittsee wütete und mit dem Pfarrhof viele historische Aufzeichnungen in Flammen aufgegangen sind.</p>
<p>Was noch zu finden ist, deutet aber darauf hin, dass die schöne Dorfbäckerei die Urzelle der Ströck’schen Bäckertradition ist. Der mächtige Holzbackofen in der Backstube ist bis heute im Wesentlichen funktionsfähig, bis in die späten 1960erJahre war er noch allnächtlich in Betrieb.</p>
<div class="row">
<div class="col-md-6"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25418" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0060-646x484.jpg" alt="Eine Reihe alter, verwitterter Gebäude mit rissigen weißen Wänden und Holztüren steht neben einem grasbewachsenen Weg unter einem teilweise bewölkten Himmel. Die Szene hat eine rustikale, historische Atmosphäre." width="646" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0060-646x484.jpg 646w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0060-886x664.jpg 886w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0060-406x304.jpg 406w" sizes="(max-width: 646px) 100vw, 646px"></div>
<div class="col-md-6">
<p><span style="color: #800000;">Das Bäckereihaus aus den 1750er-Jahren ist auch Geburtshaus des großen Musikers Joseph Joachim. Es wurde noch bis vor drei Jahren bewohnt und steht heute unter  Denkmalschutz.</span></p>
</div>
</div>
<div class="row">
<div class="col-md-6">
<p><span style="color: #993300;"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25422" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/SW__130-363x484.jpg" alt="Ein Schwarz-Weiß-Foto von zwei Kindern und einem Mann, die vor einem Gebäude stehen. Ein weiterer Mann in einer Schürze steht in der Tür hinter ihnen und bedeckt seinen Mund teilweise mit der Hand. Ein Dreirad steht neben den Kindern." width="363" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/SW__130-363x484.jpg 363w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/SW__130-498x664.jpg 498w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/SW__130-228x304.jpg 228w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/SW__130-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 363px) 100vw, 363px"></span></p>
<p><span style="color: #993300;">Otto Hüttlinger (rechts im Hintergrund), Bäckermeister und Großonkel von Gerhard und Robert Ströck, mit seinem Schwiegersohn, dem damaligen Bürgermeister Konrad Frey.</span></p>
</div>
<div class="col-md-6"></div>
</div>
<p><span style="color: #993300; font-size: 14pt;"><strong>ES IST FASZINIEREND, WIE PLÖTZLICH LICHT INS DUNKEL DER EIGENEN GESCHICHTE KOMMT, WENN MAN EIN WENIG GENEALOGIE BETREIBT“, SAGT GERHARD STRÖCK.</strong></span></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25423" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0001-1920x1439-1-646x484.jpg" alt="Ein alter, verwitterter Steinkamin mit zwei kleinen Metalltüren und einer rußverschmierten Öffnung vor einer rauen, verfärbten Wand in einem rustikalen Raum. Holzbalken und ein Teil eines gestreiften Vorhangs sind sichtbar." width="646" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0001-1920x1439-1-646x484.jpg 646w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0001-1920x1439-1-886x664.jpg 886w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0001-1920x1439-1-406x304.jpg 406w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0001-1920x1439-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 646px) 100vw, 646px"></p>
<p><span style="color: #993300;">Der mächtige, alte Brotbackofen wurde mit Holz beheizt und soll wie das gesamte Haus von Grund auf renoviert und instand gesetzt werden.</span></p>
<h3> Bäcker in sechster Generation</h3>
<p>Aber schön der Reihe nach. Fix ist, dass im Jahr 1857* eine Bäckerei in Kittsee von der Gutsverwaltung des Fürsten Esterházy an einen aus Bayern stammenden Bäcker namens Johann-Michael Hüttlinger verpachtet wurde. Dieser Johann-Michael Hüttlinger war der Ururgroßvater der heutigen Ströck-Chefs Robert und Gerhard Ströck – dessen Sohn Philipp ist somit Bäcker in sechster Generation. Elisabeth Hüttlinger, verheiratete Ströck, war Johann-Michaels Enkelin – und Gerhard Ströcks Großmutter. „Es ist faszinierend, wie plötzlich Licht ins Dunkel der eigenen Geschichte kommt, wenn man ein wenig Genealogie betreibt“, sagt Ströck.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25424" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0005-1920x1439-1-646x484.jpg" alt="Eine rustikale, unordentliche Küche mit alten Holzmöbeln, Küchenutensilien und Geschirr, das sich auf einem Holztisch stapelt. Die Wände sind gefliest und verwittert, und ein roter Topf hängt an der Wand. Natürliches Licht fällt von links ein." width="646" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0005-1920x1439-1-646x484.jpg 646w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0005-1920x1439-1-886x664.jpg 886w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0005-1920x1439-1-406x304.jpg 406w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0005-1920x1439-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 646px) 100vw, 646px"></p>
<p>Das Haus steht unter Denkmalschutz und wurde bis vor drei Jahren noch von einer Tante der Familie bewohnt. Jetzt hat Gerhard Ströck sich des Hauses angenommen, in dem die Keimzelle der familieneigenen Bäckertradition zu finden ist. „Der Brotbackofen wird auf jeden Fall renoviert. Schon allein deshalb, weil es wunderschön zu sehen ist, mit welcher Technik unsere Vorfahren Brot gebacken haben,“ sagt Gerhard Ströck. Was genau die Zukunft des denkmalgeschützen Hauses bringen wird, steht aber noch in den Sternen.</p>
<p><em>Die genauen Daten fußen auf der Recherche von Hermann Klezath in der Domänendirektion Esterházy für sein Buch „Kittsee – Grundherrschaft und Markt, von den Anfängen bis heute /Band II“, Rema Verlag 2019.</em></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25420" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0076-646x484.jpg" alt="Ein rustikaler, leicht abgenutzter Speisesaal mit einem Tisch, der mit einer gemusterten Tischdecke bedeckt ist, einem hölzernen Schrank, einem alten Ofen, alten Möbeln und abblätternden Putzwänden unter einer gewölbten Decke." width="646" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0076-646x484.jpg 646w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0076-886x664.jpg 886w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/hd-Hittl21052020_0076-406x304.jpg 406w" sizes="(max-width: 646px) 100vw, 646px"></p>
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		<title>Mahl was Schönes!</title>
		<link>https://stroeck.at/neuigkeiten/mahl-was-schoenes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 09:42:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehl ist Mehl? Weit gefehlt! Von verschiedenen Weizensorten über verschiedene Jahrgänge bis hin zu Terroir und Vermahlungsart – das unscheinbare Pulver ist ganz erstaunlich vielfältig.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;">TEXT TOBIAS MÜLLER</span><br>
<span style="color: #800000;"> PAPER ART MAGDA RAWICKA &amp; FOTOS LUKAS LORENZ</span></p>
<p>Barbara van Melle vergleicht Mehl und Brot gern mit Wein und Trauben. „Niemand würde im Supermarkt grüne Trauben kaufen und dann erwarten, dass er daraus einen guten Grünen Veltliner machen kann“, sagt sie. „Aber die Idee, im Supermarkt ein Mehl zu kaufen und dann vom Feingebäck übers Baguette bis zum Brot alles draus zu machen, ist genauso absurd.“</p>
<p>Van Melle ist die Chefin von Kruste und Krume, einem Trainingszentrum für begeisterte Heimbäcker und Wiens erste Mehl-Boutique. Hier gibt es nicht bloß griffiges und glattes, Weizen- und Roggenmehl zu kaufen, sondern etwa Senatore Capelli, ein Hartweizenmehl von Italiens letzter Wassermühle, oder den Laufener Landweizen aus Oberösterreich, perfekt für klassisches Wiener Handgebäck, oder auch Bánkúti, eine besonders aromatische alte Sorte aus Ungarn. Und jedes Mal, wenn eine verdutzte neue Kundschaft ruft, „Aber Mehl ist doch Mehl!“, kommt van Melle so richtig in Fahrt.</p>
<p>So wie es verschiedene Rebsorten gibt, gibt es auch verschiedene Weizensorten, die alle ein wenig anders sind: Manche ergeben einen Teig, der beim Backen mehr aufgeht, andere bleiben dichter, manche gären schneller, manche langsamer, manche sind besonders gut für Sauerteige, andere für Zuchthefe geeignet. Außerdem hat Getreide genauso wie Wein ein eigenes Terroir: Der Boden und das Klima an jenem Ort, an dem es gewachsen ist, prägen seinen Geschmack und seine Backeigenschaften. Ein Mehl aus Getreide, das in der ungarischen Tiefebene gewachsen ist, wird niemals die gleichen Eigenschaften haben wie eines von einem Feld auf 1.500 Meter Höhe.</p>
<p>Daneben machen die Jahrgänge einen Unterschied, je nachdem, ob der Sommer heiß oder feucht, der Frühling sehr kalt oder der Herbst ungewöhnlich warm war; und schließlich wird das gleiche Getreide, das von zwei verschiedenen Müllern oder auf zwei verschiedenen Mühlen vermahlen wurde, ein anderes Mehl ergeben – schlicht deshalb, weil keine Walze, kein Mühlstein gleich ist und jeder Müller ein wenig anders arbeitet.</p>
<p>In den verschiedenen Ländern haben sich über die Jahrhunderte meist jene Getreidesorten, Anbaugebiete und Verarbeitungsmethoden durchgesetzt, die für die lokalen Backtraditionen besonders gut geeignet sind. Das ist der Grund, warum es selbst für sehr erfahrene Bäcker nicht immer leicht ist, andere Backkulturen zu kopieren, und warum etwa bestimmte französische Mehle gute Baguettes ergeben, manche italienische ganz wunderbare Pizza. Es ist natürlich nicht unmöglich, aus österreichischem Mehl gute Baguettes zu backen – aber das ist mitunter um einiges schwieriger.</p>
<div class="row">
<div class="col-md-6"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25435" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0066-NEU-heller-1920x1280-1-726x484.jpg" alt="Scherenschnitt-Szene von verschneiten Bergen mit einer kleinen Hütte, Kiefern und drei Skiern mit Stöcken, die aus einem Schneehaufen herausragen, vor einem türkisfarbenen Hintergrund." width="726" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0066-NEU-heller-1920x1280-1-726x484.jpg 726w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0066-NEU-heller-1920x1280-1-996x664.jpg 996w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0066-NEU-heller-1920x1280-1-456x304.jpg 456w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0066-NEU-heller-1920x1280-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 726px) 100vw, 726px"></div>
<div class="col-md-6">
<p><strong><span style="color: #800000;">WEIZEN</span></strong></p>
<p>Weizen ist eine der allerältesten Getreidesorten. So wie es unzählige Arten von Wein gibt, sind auch Weizensorten mitunter sehr verschieden. In Österreich besonders wichtig ist die Sorte Arnold, sie liefert in unserem Klima sehr gute Ergebnisse (ähnlich wie der Grüne Veltliner beim Wein). Um zu kosten, was alles im Weizen steckt, probieren Sie zum Beispiel unser Bio-Feierabend-Christoph-Brot.</p>
</div>
</div>
<h3>Das berühmte pannonische Mehl</h3>
<p>Mehle aus Österreich und Ungarn sind wenig überraschend oft besonders gut für Gebäck wie Semmeln geeignet. Dabei haben wir generell großes Glück mit unserem Getreide: „Niederösterreich und der pannonische Raum gehören zu den besten Mehlanbaugebieten der Welt“, sagt Müller Johannes Frauenlob, der in Oberösterreich die Hochmühle Frauenlob betreibt, einen traditionellen Familienbetrieb, der etwa den oben erwähnten Laufener Landweizen vermahlt. „Deswegen exportiert Österreich auch Getreide. In Italien und Osteuropa wird es gern in die lokalen Mehle gemischt.“</p>
<p>Zu Zeiten der Monarchie war das österreichisch-ungarische Mehl daher auch weltberühmt und selbst in Paris&nbsp;äußerst gefragt, in den vergangenen Jahrzehnten ist es etwas in Vergessenheit geraten und heute nur noch Spezialisten bekannt. Mehlliebhaberin van Melle will das wieder ändern und ist momentan auf der Suche nach ungarischen Mühlen für ihr Geschäft.</p>
<p>So faszinierend die Vielfalt des Mehls ist – für Bäcker ist sie eine ziemliche Herausforderung. Anders als beim Wein erwarten sich ihre Kunden nämlich, dass ihr Brot, ihre Semmel immer gleich gut schmeckt, gleich groß, gleich saftig, gleich knusprig und gleich flaumig ist. Das allermeiste Mehl ist daher, um beim Weinvergleich zu bleiben, eine Cuvée. Eine der vielen Künste des Müllers ist es, die verschiedenen Getreide, die er von seinen Bauern geliefert bekommt, so zu mischen, dass das Mehl stets ähnliche Backeigenschaften hat.</p>
<div class="row">
<div class="col-md-6">
<p><strong><span style="color: #800000;">DINKEL</span></strong><br>
Dinkel ist ein Verwandter des Weizens, wird aber noch nicht ganz so lange angebaut. Aus ihm gutes Brot zu backen ist gar nicht so einfach, wenn man aber weiß, wie’s geht, ist er höchst aromatisch. Sie können das etwa in unserem Bio-Dinkel-Vollkornweckerl schmecken.</p>
</div>
<div class="col-md-6"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25436" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0120-NEU-1920x1280-1-726x484.jpg" alt="Papierausschnitt-Szene von Segelbooten auf dem Wasser mit Sonnenschirmen und Wolken vor einem orangefarbenen Hintergrund. Das Design verwendet Pastellfarben und strukturiertes Papier, um eine verspielte, sommerliche Strandatmosphäre zu schaffen." width="726" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0120-NEU-1920x1280-1-726x484.jpg 726w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0120-NEU-1920x1280-1-996x664.jpg 996w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0120-NEU-1920x1280-1-456x304.jpg 456w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0120-NEU-1920x1280-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 726px) 100vw, 726px"></div>
</div>
<h3>Mehl ist ein Naturprodukt</h3>
<p>Weil Mehl aber nicht im Labor gemacht wird, sondern ein Naturprodukt ist, gelingt das immer nur bis zu einem gewissen Grad. Jeden Tag in der Früh, wenn das neue Mehl in die Bäckerei Ströck geliefert wird, schicken die Müller auch die sogenannten Mehlkennzahlen mit: Datenblätter, auf denen die wichtigsten Backeigenschaften des Mehls aufgelistet sind. Die Bäckermeister und die Mischer studieren diese genau und überlegen, ob der Teig wohl etwas mehr oder weniger Wasser braucht, ob er klebriger oder fester, schneller oder langsamer gären wird oder ob er etwas mehr oder weniger Zeit im Ofen braucht.</p>
<p>Weil bei den Ströcks noch sehr viel in traditioneller Handarbeit gemacht wird, geht das ein wenig leichter: Bäcker aus Fleisch und Blut sind flexibler als die Walzen von großen Backmaschinen, sie fühlen, riechen, beobachten den Teig und passen das Rezept oder die Verarbeitung entsprechend an. „Mehl ist eine irrsinnige Wissenschaft“, sagt Philipp Ströck, Bäckermeister in dritter Generation und gemeinsam mit seinem Vater Gerhard derzeit für die Backstube verantwortlich.</p>
<p>„Es ist eine ständige Herausforderung, weil es immer ein bisschen anders ist. Sicher, irgendwas kannst du aus jedem Mehl backen, aber ein Produkt, bei dem dir so richtig das Herz aufgeht, das ist schwierig.“ Roggenmehle machen meist weniger Probleme, weil die Brote oft in einem Kasten gebacken werden, der ihre Form unterstützt, und weil niemand erwartet, dass sie besonders luftig aufgehen. Weizenmehle sind da bereits anspruchsvoller, und ganz besonders fordernd wird es, wenn man auch mit alten Getreidesorten arbeitet oder mit Mehlen, die nur aus einem einzigen Getreide von einem Bauern gemahlen wurden.</p>
<hr>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #800000; text-decoration: underline;">KURZES MEHLWISSEN FÜR HEIMBÄCKER</span></span><br>
Die Bezeichnungen Griffig und Glatt geben an, wie fein das Mehl vermahlen ist. Bei glattem Mehl sind 99 Prozent der Partikel kleiner als 120 Mikrometer. Es wird für luftigere Teige wie Rouladen verwendet. Griffiges Mehl ist etwas gröber, die Partikelgröße liegt zwischen 200 und 300 Mikrometern. Es ist perfekt für etwas gröbere Teige wie Knödel-, Nockerl-&nbsp; oder Topfenteig. Universalmehl liegt zwischen den beiden und ist, wie der Name vermuten lässt, für jeglichen Einsatz geeignet.</p>
<p>Die Mehltype gibt an, wie viel Asche übrig bleibt, wenn man das Mehl verbrennt, was wiederum darüber Auskunft gibt, wie viel Schale noch im Mehl enthalten ist. Je niedriger die Zahl, desto weißer ist das Mehl. Beim Weizen sind drei Typen besonders wichtig: 480 ist das hellste Mehl im klassischen Handel, es wird vor allem für Kuchen verwendet. 700 ist das klassische Semmel- oder Weißbrotmehl. 1600 ist relativ dunkel und wichtig für ein gutes Mischbrot.</p>
<p>Beim Roggen sind Roggen 500 (helles Roggenmehl für Gebäck), Roggen 960 (für Mischbrot) und Roggen 2500 (auch Schwarzroggen genannt, mehr als Würze) die wichtigsten Typen. Ein klassisches österreichisches Mischbrot etwa besteht aus Weizen 700 fürs Volumen und Roggen 960 und Weizen 1600 für den guten Geschmack.</p>
<hr>
<div class="row">
<div class="col-md-6"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25438" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0031-FINAL-heller-2-1920x1280-1-726x484.jpg" alt="Eine Papierbastelszene zeigt eine Windmühle, Hügel und Blumen vor einem rosafarbenen Hintergrund, mit einem Drachen, der in den Himmel fliegt, und weißem, strukturiertem Material, das an Sand erinnert, im Vordergrund." width="726" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0031-FINAL-heller-2-1920x1280-1-726x484.jpg 726w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0031-FINAL-heller-2-1920x1280-1-996x664.jpg 996w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0031-FINAL-heller-2-1920x1280-1-456x304.jpg 456w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Stroeck_GG_20_02_0031-FINAL-heller-2-1920x1280-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 726px) 100vw, 726px"></div>
<div class="col-md-6">
<p><strong><span style="color: #800000;">EINKORN</span></strong><br>
Zusammen mit Weizen gehört Einkorn zu den ältesten kultivierten Getreidesorten. Einkorn hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Beta-Carotinen und verleiht dem Brot einen feinen nussigen Geschmack – zu kosten etwa in unserem Bio-Einkorn-Leinsamenbrot.</p>
</div>
</div>
<h3>Alte Sorten erfordern altes Wissen</h3>
<p>Alte Sorten ergeben oft einen klebrigeren Teig, der mit großen Maschinen nicht so einfach verarbeitet werden kann und Handarbeit erfordert. Außerdem haben sie oft eine höhere Enzymaktivität als neue Züchtungen, was bedeutet, dass sie sozusagen wilder und unkontrollierter gären. Wer sich aber, wie etwa die Ströcks, auf sie einlässt, wird belohnt. Die&nbsp; Bäckerei stellt seit einem Jahr ein Brot aus der alten Sorte Schlägler Roggen her. „Dieser Roggen hat einfach einen wohligeren, intensiveren Geschmack, und das Brot bleibt länger frisch“, sagt Philipp Ströck.</p>
<p>Heimbäcker sollten sich von dieser Vielfalt aber nicht abschrecken lassen. Während des Lockdowns im Frühling, als der Kindergarten geschlossen war, buk Philipp Ströck zu Hause mit seinen Kindern statt in der Backstube – nicht mit dem Ströck-Mehl, sondern mit ganz normalen Bio-Mehlen&nbsp;aus dem Supermarkt. „Alle haben eigentlich sehr gut funktioniert“, sagt er. „Für Mehlspeisen und Feingebäck&nbsp;waren sie tadellos. Für eine super Biskuitroulade zu Hause brauchst du keine Spezialmehle. Bloß Baguette, Weizensauerteigbrote und Semmeln werden wohl nicht so wie vom Bäcker.“</p>
<p>Und wer anspruchsvollere Sachen backen will, kann jederzeit in Barbara van Melles Mehlboutique gehen.</p>
<hr>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #800000; text-decoration: underline;">GRUNDWISSEN MÜHLEN</span></span><br>
In Österreich gibt es noch 92 Mühlen, noch vor&nbsp;40 Jahren waren es noch fast zehnmal so viele. Mehr als die Hälfte – 50 – vermahlen weniger als 500 Tonnen Getreide im Jahr, was sie mehr zu Hobbybetrieben macht. Die Top Ten sind für den Großteil der Mehlproduktion zuständig und verkaufen auch viel ins Ausland. Der größte in Österreich tätige Mühlenkonzern ist Good Mills, zu dem etwa die Marken Eselmehl, Finis Feinstes und Farina gehören.</p>
<p>Die meisten modernen Mühlen sind Walzenmühlen: Das Getreide läuft durch immer enger aneinander stehende Walzen und wird so zwischen 16- und 32-mal zerkleinert. Für weißes Mehl wird die Schale dabei ausgesiebt (siehe auch Mehlwissen), für Vollkornmehl wird sie, nach dem Mahlen wieder zugemischt: Das sorgt dafür, dass die Stärkepartikel sehr fein gemahlen sind, aber trotzdem viele gute Bestandteile der Schale enthalten sind.</p>
<p>Während des Mahlens ist es ganz wichtig, auf die Temperatur zu achten: Durch die Reibung entsteht Wärme, wird das Mehl aber zu heiß, dann wird die Stärke beschädigt und Vitamine werden zerstört. Mehl, das zu heiß geworden ist, bildet einen klebrigen Teig, ähnlich einem Kartoffelpüree, das mit dem Pürierstab zubereitet wurde.</p>
<hr>
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<p><strong><span style="color: #800000;">ROGGEN</span></strong><br>
Roggen wird in Europa seit der Bronzezeit angebaut und war in Mittel- und Osteuropa lange Zeit die wichtigste Getreideart. Vor allem alte Roggensorten ergeben ein besonders geschmacksintensives Brot – etwa unser Bio-Ur-Roggenbrot aus Schlägler Roggen, einer alten österreichischen Sorte.</p>
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		<title>Der Kern des guten Geschmacks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 09:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An dieser Stelle wollen wir Partner unserer Bäckerei vorstellen, die mit ihren herausragenden Produkten wesentlich zur Qualität des Ströck-Angebots beitragen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Familie Schalk, die in der Steiermark eine Bio-Landwirtschaft mit der zugehörigen Ölmühle betreibt, beliefert uns mit den Kürbiskernen für Brot und Backwaren.</h2>
<p><span style="color: #800000;">TEXT SEVERIN CORTI &amp; FOTOS SCHALK MÜHLE</span></p>
<p>Rainer Schalk und sein Bruder Franz schauen ein wenig so aus, als ob sie in einem hippen Startup irgendwo in Berlin oder Berkeley an einer besseren Zukunft für uns alle werken würden. Dabei ernten die beiden im wirklichen Leben Kürbiskerne in der Steiermark – bereits in sechster Generation.</p>
<p>Das mit der besseren Zukunft stimmt aber trotzdem, und genau genommen passt auch der Begriff Startup ziemlich gut. Immerhin haben die beiden, als sie den Betrieb vor acht Jahren von den Eltern übernommen haben, gleich einmal auf Bio umgestellt. Seitdem reifen nicht nur die Kürbiskerne, die bei Ströck zum Beispiel auf dem Kürbis-Power-Weckerl, im Feierabend-Nuss-Früchtebrot oder im Kürbiskernbrot Verwendung finden, in bester Bio-Qualität heran, sondern auch die Hülsenfrüchte von Belugalinsen über Käferbohnen bis zu Popcorn-Mais und Buchweizen, Leinsamen und anderem mehr.</p>
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<div class="col-md-6"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25426" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kuerbisse_reif-NEU-1297x1920-1-327x484.jpg" alt="Eine Nahaufnahme von orangefarbenen und grünen Kürbissen, die in einer Reihe auf einem grasbewachsenen Boden angeordnet sind, wobei der Fokus auf dem nächstgelegenen Kürbis liegt und der Rest im Hintergrund verschwindet." width="327" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kuerbisse_reif-NEU-1297x1920-1-327x484.jpg 327w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kuerbisse_reif-NEU-1297x1920-1-449x664.jpg 449w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kuerbisse_reif-NEU-1297x1920-1-205x304.jpg 205w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/Kuerbisse_reif-NEU-1297x1920-1.jpg 1297w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px"> <img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-25428" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/20160708_SM_Portraits_JohannaBauer_Rainer_Franz_02-NEU-1280x1920-1-323x484.jpg" alt="Zwei Männer stehen an einem sonnigen Tag auf einer grünen Wiese, lächeln und stützen sich auf Holzwerkzeuge. Beide tragen Freizeitkleidung, der eine ein gestreiftes Hemd, der andere ein schlichtes Hemd. Im Hintergrund sind üppige Pflanzen und Hügel zu sehen." width="323" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/20160708_SM_Portraits_JohannaBauer_Rainer_Franz_02-NEU-1280x1920-1-323x484.jpg 323w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/20160708_SM_Portraits_JohannaBauer_Rainer_Franz_02-NEU-1280x1920-1-443x664.jpg 443w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/20160708_SM_Portraits_JohannaBauer_Rainer_Franz_02-NEU-1280x1920-1-203x304.jpg 203w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/20160708_SM_Portraits_JohannaBauer_Rainer_Franz_02-NEU-1280x1920-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 323px) 100vw, 323px"></div>
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<p>Aus den Kürbiskernen wird natürlich auch Öl gepresst, und ganz fantastisches noch dazu. Aber das allein wäre ja nicht speziell zukunftsweisend. Die Proteinpulver der Schalk Mühle aus Kürbiskernen und verschiedenen Saaten hingegen sind für Anhänger veganen Lebensstils ganz eindeutig der Stoff, aus dem ein besseres Morgen möglich sein soll: Wer auf Fleisch aus ethischen Gründen verzichtet und seine Eiweißversorgung dennoch bio, regional und geschmackvoll sicherstellen will, wird hier fündig.</p>
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<p>Dass der Betrieb auch bei der Energieversorgung Maßstäbe setzt, fügt sich ins Bild eines aus der Tradition schöpfenden, der Innovation verpflichteten Betriebs: Das hauseigene Wasserkraftwerk an der Feistritz gibt es schon seit den 1900erJahren, die Fotovoltaikanlage ist gerade neu dazugekommen. Die Mühle von Familie Schalk arbeitet so nicht nur energieautark, es wird auch überschüssiger Strom produziert, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.</p>
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<p><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="color: #993300;">STRÖCK BEZIEHT AUSSCHLIESSLICH DIE BESTEN, ALS „A-QUALITÄT“ BEZEICHNETEN KERNE FÜR SEINE BACKWAREN. DAS SIND DIE BESONDERS GROSSEN, AUCH OPTISCH MAKELLOSEN KÜRBISKERNE.</span></strong></span></p>
<h3><strong>Traditionelle Steinmühle</strong></h3>
<p>Aber zurück zum Kern des Unternehmens: Die Bio-Kürbiskerne der autochthonen steirischen Sorte „Cucurbita pepo var. styriaca“ sind besonders groß und wohlschmeckend – man kann also mit bloßem Auge erkennen, ob die Kerne am Weckerl tatsächlich in Österreich regional geerntet wurden oder ob sie, wie es bei Supermarktware oft der Fall ist, aus China und anderen Teilen Asiens importiert wurden.</p>
<p>Ströck bezieht ausschließlich die besten, als „A-Qualität“ bezeichneten Kerne für seine Backwaren. Das sind die besonders großen, auch optisch makellosen Kerne, die nach einem strengen Auslese- und Reinigungsprozess ausgewählt werden. Für Kürbiskernöl können hingegen auch die (geschmacklich ebenso herausragenden), optisch aber weniger attraktiven anderen Kerne herangezogen werden: Wenn es nach dem Mahlen in der traditionellen Steinmühle, dem Rösten auf dem Holzfeuer (natürlich befeuert mit Holz aus dem familieneigenen Wald!) und dem Pressen mittels klassischer Stempelpressen schließlich in leuchtend dunklem Grün in die Flaschen rinnt, dann erzählt sein kraftvoller und doch so feiner Geschmack von einer Liebe zum Handwerk, die sich über viele Generationen ins Heute zieht.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-21457 size-medium" src="https://stroeck.at/wp-content/themes/stroeck/gfx/stroeck-thumb.jpg" alt="" width="600" height="900"></p>
<p><span style="color: #993300;">Die Bio-Kürbiskerne der in der Steiermark autochthonen Sorte „Cucurbita pepo var. styriaca“ sind besonders groß und wohlschmeckend.</span></p>
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		<title>Griffig, nicht glatt #53</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rfauster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 09:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[griffig & glatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für jede Ausgabe unseres Magazins bitten wir eine junge Künstlerin oder einen jungen Künstler, eine Doppelseite zu gestalten</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #b27457;">ART SPACE</span></h5>
<h3>Vorgaben gibt es keine – wir teilen den Kreativen nur das Thema der Ausgabe mit. Diesmal hat sich <em><span style="color: #b27457;">Sophia Agnella Anita Stolz</span></em> für uns Kuchen gebacken.</h3>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-35719 size-large" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/UnCut_Stolzes_Brot_by_Darius_Lucaciu-OHNE-NEU-1-437x664.jpg" alt="Ein künstlerisches Arrangement verschiedener Brote und Gebäckstücke, darunter Baguettes, Brote, Brötchen und eine Scheibe Brot, die auf und um einen hohen, weißen zylindrischen Kuchen auf einem Sockel vor einem neutralen Hintergrund balancieren." width="437" height="664" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/UnCut_Stolzes_Brot_by_Darius_Lucaciu-OHNE-NEU-1-437x664.jpg 437w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/UnCut_Stolzes_Brot_by_Darius_Lucaciu-OHNE-NEU-1-319x484.jpg 319w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/UnCut_Stolzes_Brot_by_Darius_Lucaciu-OHNE-NEU-1-200x304.jpg 200w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/UnCut_Stolzes_Brot_by_Darius_Lucaciu-OHNE-NEU-1-scaled.jpg 1553w" sizes="(max-width: 437px) 100vw, 437px"></p>
<h2></h2>
<h2>SOPHIA AGNELLA ANITA STOLZ</h2>
<p>Die 24-jährige Sophia Agnella Anita Stolz ist Kuchenkünstlerin, ihre atemberaubenden Kreationen fertigt sie nur auf Bestellung, für Privatkunden ebenso wie für Firmen wie Fendi, Miu Miu oder Vacheron Constantin. Die Autodidaktin hat mit 15 Jahren zu backen begonnen und arbeitet seit drei Jahren als Kuchenkünstlerin. Sie eignete sich ihre Technik durch Lektüre und Auswendiglernen von Kochbüchern aus dem 19. Jahrhundert an. Bei ihrer Arbeit legt sie größten Wert auf „gute Schokolade, guten Rum und gute Eier“. Für Ströck fertigte sie diese Arbeit zum Thema Brot. Weitere Kreationen sind unter anderem auf Instagram <a href="https://www.instagram.com/stolzes/">@stolzes</a> zu sehen.</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><em>Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde“ Exodus, Kapitel 16</em></span></p>
<div id="attachment_21387" class="wp-caption alignnone" style="width: 602px;">
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-35720" src="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_8374-NEU-323x484.jpg" alt="Eine Frau in hellblauem Outfit und weißer Federboa hält eine Smiley-Tasse und eine dekorierte Torte und steht vor einer Wand mit abstrakter Kunst." width="323" height="484" srcset="https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_8374-NEU-323x484.jpg 323w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_8374-NEU-443x664.jpg 443w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_8374-NEU-203x304.jpg 203w, https://stroeck.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_8374-NEU-scaled.jpg 1573w" sizes="(max-width: 323px) 100vw, 323px"></p>
<p id="caption-attachment-21387" class="wp-caption-text">2020 / Sophia Agnella Anita Stolz / Foto: Darius Lucaciu</p>
</div>
<p>The post <a href="https://stroeck.at/neuigkeiten/griffig-nicht-glatt-53/">Griffig, nicht glatt #53</a> appeared first on <a href="https://stroeck.at">Bäckerei Ströck | Backkunst seit 1970.</a>.</p>
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