Team Ströck

Österreichischer Ruderverband #teamströck

Der Verband

Der Österreichische Ruderverband umfasst die Bereiche Rennrudern, Para-Rowing, Mastersrudern, Wanderrudern, Indoor-Rudern sowie Hochschulrudern. Außerdem ist er zuständig für die Organisation des österreichischen Rudersports, inklusive dessen Veranstaltungen und internationalen Aktivitäten und umfasst derzeit mehr als 48 Vereine und über 5800 Mitglieder.

Seit 2014 ist Ströck am Sponsoring des Österreichischen Ruderverbandes beteiligt und begleitet ihn seitdem als Hauptsponsor auf seinem erfolgreichen Weg. Ebenfalls seit 2014 unterstützt Ströck die erfolgreiche Ruderin Magdalena Lobnig des Vereins VST Völkermarkt als Hauptsponsor.

 

Aktuelles/ Presse

11.10.2020 EM: Medaillen für ÖRV-Crews

Magdalena Lobnig kürt sich bei den Europameisterschaften in Posen zur Vize-Europameisterin im Einer. Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner und Sebastian Kabas gewinnen im Leichtgewichts-Doppelvierer die Bronzemedaille. Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger und Rudolph Querfeld schrammen im Vierer ohne knapp an der Medaille vorbei.

Magdalena Lobnig feiert im Einer den Gewinn der Silbermedaille und damit – nach Gold 2016 sowie Silber 2013 und 2018 – die vierte EM-Medaille ihrer Karriere. Während der gesamten EM zeigte Lobnig mit starken Leistungen auf und kontrollierte die Konkurrenz. Im Finale musste sie sich nur der regierenden Weltmeisterin Sanita Puspure aus Irland geschlagen geben. „Es war ein sehr couragiertes Rennen von mir heute, ich habe versucht dem Rennen von Anfang an meinen Stempel aufzudrücken, aber Sanita (Puspure Anm.) muss heute ein ultimativ gutes Rennen gefahren sein. Ich bin aber super happy mit Silber und sehr, sehr zufrieden“, freut sich Lobnig. „Ich habe mich in diesem Jahr sehr gut entwickelt und konnte meine Leistung sehr gut abrufen. Es fehlt noch etwas die Rennpraxis, aber das ist normal nach so einem Jahr, ich bin sehr stolz auf meine Leistung hier.“

ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens: „Es war eine exzellente EM der gesamten Mannschaft. Magdalena ist zurück im Spiel, sie hat super mit Sanita (Puspure Anm.) gekämpft, die heute ein besseres Rennen gefahren ist. Aber alles in Allem war das eine hervorragende Leistung von Magdalena. Lobnig is back.“

Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner und Sebastian Kabas feiern in der nicht-olympischen Bootsklasse des Leichtgewichts-Doppelvierers den Gewinn der Bronzemedaille. Die ÖRV-Crew belegte wie am Vortag den dritten Platz. „Es war ein gutes Rennen, wir haben alles probiert und sind vorne entschlossen rausgefahren, am Ende hat die Kraft nicht ganz gereicht“, sagt Sebastian Kabas. „Speziell in diesem schwierigen Jahr ist die Medaille etwas ganz Besonderes. Es war schön wieder Rennen fahren zu können und das Jahr rudertechnisch gut abschließen zu können.“

Mit Rang vier verpasste der Vierer ohne mit Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger und Rudolph Querfeld die EM-Medaille nur knapp. Die ÖRV-Crew war ambitioniert ins Rennen gestartet, lag bei der 1.000 Meter Marke noch in den Medaillenrängen. „Wir sind mit dem Rennen sehr zufrieden. Wir sind vom Start sehr mutig hinausgefahren und haben unser Bestes gegeben, aber heute hat es einfach Mannschaften gegeben, die schneller waren“, sagt Rudolph Querfeld. „Wir sind mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden. Unser Ziel war es ins Finale zu kommen und jedes Boot, das wir schlagen konnten, war eine Draufgabe.“ Die Standortbestimmung bei der einzigen Regatta in diesem Jahr war auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele und die Restquotenregatta im nächsten Jahr besonders wichtig. „Wir haben ein neues Trainerteam und waren in diesem Jahr auf vielen Trainingslagern, im Training haben wir bereits gemerkt, dass das Boot gut läuft, aber zur Bestätigung braucht es den internationalen Vergleich. Die Gegner hier waren top und wir sind sehr glücklich, dass wir trotz Corona dieses Wochenende hatten. Es ist wichtig und hilft uns über den harten Winter zu kommen“, sagt Rudolph Querfeld.

 Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Julian Brabec und Thomas Lehner beenden die Europameisterschaft im Doppelvierer in den Top-10. Im B-Finale musste sich die ÖRV-Crew nur der Konkurrenz aus der Ukraine und Russland geschlagen geben, was für die ÖRV-Athleten den neunten Platz im Endklassement bedeutet.

Julian Schöberl und Paul Sieber belegten in ihrem B-Finale den sechsten Rang. Der Leichtgewichts-Doppelzweier Schöberl/Sieber findet sich somit auf Rang zwölf im Endklassement der Europameisterschaft wieder. Lukas Reim (Einer) hat sich bei seinen ersten Europameisterschaften im Elite-Bereich bereits gestern mit einem Sieg im C-Finale den 13. EM-Platz gesichert. 

Robert Sens zur EM: „Es war eine super EM, wir sind sehr zufrieden. Wir haben gesehen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen. Nach einer kurzen aktiven Erholung werden wir die nächsten guten und richtigen Schritte machen.“

 

Ergebnisse Europameisterschaft Posen (POL), 9.-11. Oktober 2020 

 A-Finali

W1x (Einer): 1. Sanita Puspure (IRL) 7:36,04 Min.; 2. Magdalena Lobnig (AUT) 7:38,46 Min., – Silbermedaille 

M4- (Vierer ohne):  2. Niederlanden (Jan van Der Bij, Boudewijn Roell, Sander de Graaf, Nelson Ritsema) 6:01,70 Min., 4. Österreich (Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger, Rudolph Querfeld) 6:06,83 Min. – EM-Rang vier

LM4x (Leichtgewichts-Doppelvierer): 1. Italien (Catello Amarante II, Antonia Vicino, Patrick Rocek, Gabriel Soares) 6:01,01 Min.; 3. Österreich (Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner, Sebastian Kabas) 6:10,12 Min. – Bronzemedaille

B-Finali

M4x (Doppelvierer): 1. Ukraine (Pavlo Yurchenko, Serhii Budko, Olexandr Nadtoka, Mykola Kalashnyk) 5:58,87 Min.; 3. Österreich (Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Julian Brabec, Thomas Lehner) 6:02,45 Min. – Endrang 9

LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): 1. Pierre Houin/Hugo Beurey (FRA) 6:34,11 Min.; 6. Julian Schöberl/Paul Sieber (AUT) 6:42,10 Min. – Endrang 12

 Links:

Offizielle Website der FISA www.worldrowing.com

Offizielle Website der EM https://www.erch2020.eu/


10.06.2020 ÖRV-Neuausrichtung in der Zwangspause / Bernhard Sieber beendet seine aktive Karriere

 Die durch die Corona-Pandemie erzwungene Pause, konnte der Österreichische Ruderverband für sich nutzen, er verpflichtete nicht nur einen neuen Nationaltrainer, sondern auch einen neuen Bootstrainer und stellt sich mit seinen Athleten neu auf. Nicht mehr als aktiver Athlet wird Bernhard Sieber auftreten, er beendet seine aktive Karriere und startet in eine neue berufliche Zukunft.  

Die Corona-Pandemie hat zur Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio geführt, diesen Umstand hat der Vorstand des ÖRV als Chance gesehen, um strukturelle Änderungen vorzunehmen und die Zeit für sich und seine Athleten optimal zu nützen. Wichtiger Baustein dieser strukturellen Änderung ist der neue Nationaltrainer Robert Sens, der Anfang Mai seine Tätigkeit für den ÖRV aufgenommen hat.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer: „Kurz nach Verschiebung der olympischen Spiele ist am internationalen Trainermarkt ein window of opportunity aufgegangen, das wir sehr rasch genutzt haben, um unseren Athletinnen und Athleten neue Trainer an die Hand zu geben, die ihnen helfen werden, ihre ambitionierten Ziele zu erreichen. Solche Chancen werden einem nicht jeden Tag geboten und durch unser rasches Handeln sind wir jetzt in der glücklichen Situation, unsere olympische Kampagne mit zwei international renommierten Toptrainern zu vollenden.“

Neues Trainergespann um Robert Sens

Mit viel Elan hat Robert Sens, selbst dreimaliger Weltmeister, die Arbeit in Österreich aufgenommen. „Die ersten Tage waren intensiv. Ich habe mit vielen motivierten Athleten und Trainern gesprochen. Aber die erste Zeit hat mich auch bestärkt und motiviert. Es wurden in der Vergangenheit im ÖRV bereits tolle Strukturen aufgebaut und ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit den Trainerkollegen.“

Einer dieser neuen Trainer ist auch im ÖRV neu. Der Neuseeländer David Thompson soll das Trainerteam im ÖRV mit Mitte Juni verstärken, zunächst mit einer Probezeit bis August.

Mit Thompson hat der ÖRV einen weiteren erfolgreichen Trainer für sich gewinnen können. Der 52-Jährige war zuletzt in Kanada tätig und konnte dort drei Damen-Boote für die Olympischen Spiele 2021 qualifizieren. Vor seiner Tätigkeit in Kanada war der Neuseeländer in seiner Heimat tätig. Zahlreiche Olympia- und WM-Medaillen gehen auf sein Konto als Erfolgstrainer. „Dave Thompson kommt aus jenem Land, das im Sommersport in den letzten Jahren der Maßstab für Erfolg gewesen ist. Wir alle wollen von Dave viel lernen, um nachhaltig erfolgreich zu sein“, sagt Nussbaumer.

ÖRV soll Medaillen gewinnen.

Gemeinsam mit dem bestehenden Trainerstab und dem neuen Bootstrainer Thompson möchte Sens mit dem ÖRV Erfolge feiern. Als Ziel hat Sens olympische Medaillen, erfolgreiche Welt- und Europameisterschaften in allen Altersklassen definiert, sowie eine funktionierende Vereinsarbeit mit Zukunft und die Stärkung der Sportart Rudern in der Gesellschaft. „Aber Achtung: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Ein langer Atem und viel Kraft wird von Nöten sein“, so Sens

Als mittelfristiges Ziel will Sens mit dem ÖRV weitere Boote für die Olympischen Spiele 2021 qualifizieren. Das Projekt Tokio 2021 läuft auch schon auf Hochtouren: „Wir begreifen die (richtige) Verschiebung als Chance und werden die richtigen methodischen Schlüsse für jeden einzelnen Athleten ziehen. Individuelle Leistungssteigerungen und qualitativ hochwertiges Mannschaftstraining werden wir in einer höheren Anzahl von Trainingslagertagen anstreben“, sagt Robert Sens.

Unmittelbar bevor steht das erste Trainingslager mit dem neuen Trainerstab in Österreich. Von 13. Juni bis 4. Juli werden 24 ÖRV-Athleten am Weissensee in Kärnten trainieren. Mit dabei ist diesmal auch Teamarzt Dr. Richard Malousek, um eine optimale gesundheitliche Betreuung zu garantieren. Auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen wird oberste Priorität gelegt.

Bernhard Sieber beendet aktive Karriere

Nicht mehr beim Trainingslager teilnehmen wird der Leichtgewichts-Ruderer Bernhard Sieber. Er beendet mit den Worten „Herz, Kopf, Jetzt!“ seine aktive Karriere. Der 29-Jährige wird zukünftig in der Kommunikations- und Organisationsberatung starten. Dem Rudersport wird er in einer neuen Rolle erhalten bleiben.

Seinen Bruder und seine sportliche Karriere beschreibt Paul Sieber mit den knappen Worten „begeistert, leidenschaftlich, motiviert und fordernd zugleich – ich bin unendlich stolz auf all das, was wir sportlich und zwischenmenschlich erreicht haben“.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer: „Es tut mir wirklich sehr leid, dass sich Bernhard entschlossen hat, seine aktive Karriere zu beenden. Seine sportlichen Erfolge waren wichtige Meilensteine auch meiner Karriere als Präsident. Vor allem die erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio war ein wesentlicher Schritt für uns alle. Bernhard hat durch sein Talent, Verständnis und den hohen Grad an Selbstführung in den letzten zehn Jahren maßgeblich zur so erfolgreichen Entwicklung des Rudersports beigetragen. Ich wünsche ihm alles Gute für seine Zukunft!“

Noch im November 2019 starteten Bernhard und Paul Sieber den gemeinsamen Anlauf für die Olympischen Spiele Tokio 2020. Gemeinsam mit ihrem ÖRV-Trainer Fabio Becker haben sie einen neuen, integrierten Trainings- und Organisationsansatz entwickelt und noch Anfang März die interne Ausscheidung um die Olympia-Qualifikation in Varese – die im Mai 2020 auf Plan gestanden wäre – für sich entscheiden können. 

Die Corona-bedingte Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 änderte vieles. Bernhard Sieber fasste den Entschluss seine aktive Karriere zu beenden: Die Rolle des Spitzensportlers soll einer neuen in der Kommunikations- und Organisationsberatung weichen.

Der neue Headcoach des Österreichischen Ruderverbands, Robert Sens, gratuliert zum mutigen Schritt: „Frei nach dem Motto ‚Gehen, wenn es am Schönsten ist’ hört Bernhard nach eigener Angabe auf Herz und Kopf. So macht er auch bewusst Platz für einen jungen Athleten, der nun an seine Stelle treten kann.“ Neben seiner neuen Karriere wird sich Sieber auch in Zukunft für die Entwicklung des österreichischen Rudersports einsetzen: „Meine Leidenschaft zum Rudern ist größer als je zuvor, sie wurde gerade die letzten Wochen zu einer tiefen Dankbarkeit. Jetzt ändert sich die Form, in der ich diese Begeisterung zum Ausdruck bringe. Für mich beginnt die Zeit des Zurückgebens.“

Bernhard Sieber war seit 2012 Leichtgewichts-Ruderer und Heeressportler. Seine wichtigsten Erfolge im Leichtgewichts-Doppelzweier: U23-Weltmeister 2012, Sieger der Universiade 2013 und Olympiateilnehmer 2016 in Rio de Janeiro (jeweils mit Bruder Paul Sieber, 27).

Leichtgewichts-Doppelzweier in neuer Konstellation

Mit dem Rücktritt von Bernhard Sieber aus dem Leichtgewichts-Doppelzweier wird sich für Bruder Paul der Partner im Boot ändern. Für die Europameisterschaft 2020 wird um Paul Sieber ein Leichtgewichts-Doppelzweier aufgebaut. „Der naheliegenste Doppelpartner ist WM-Teilnehmer Julian Schöberl. Dies ist unserer Startvariante, von der wir uns viel erhoffen. Wir sind optimistisch, dass Paul und Julian einen schnellen Dopppelzweier bilden werden. Abhängig von den Ergebnissen bei der Europameisterschaft wird es jedoch für die Saison 2021 eine weitere Ausscheidung geben“, sagt Nationaltrainer Robert Sens.

Termine 2020 – (Stand 10. Juni 2020)

5.-6. September – U23-Europameisterschaft (Duisburg / Deutschland)

26.-27. September – Junioren-Europameisterschaft (Belgrad / Serbien)

9.-11. Oktober – Europameisterschaft (Poznan / Polen)

Links:

www.rudern.at Offizielle Website des Österreichischen Ruderverbandes

www.worldrowing.com Offizielle Website der FISA

www.bernhardsieber.at Website Bernhard Sieber


05.05.2020 Trainingsauftakt und Besuch von Verteidigungsministerin Tanner.

Am 05.05.2020, stattete die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner einen Besuch bei der Wiederaufnahme des Trainings im Leistungszentrum in Wien ab.

Fotos der Heeresfilmbildstelle (HBF) bzw. des öst.. Bundesheeres


01.09.2019 Ruder-Weltmeisterschaft: Finaltag – Lobnig löst Olympia-Ticket

Magdalena Lobnig hat bei der Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 gelöst. Die 29-Jährige erringt im B-Finale den notwendigen dritten Platz. ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zieht Bilanz.

Das Minimalziel, einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio zu erringen, ist erreicht. Im B-Finale des Damen Einers sicherte sich Magdalena Lobnig den dafür notwendigen dritten Platz. Und das Rennen hätte spannender nicht sein können. Bei der 1.500 Meter Marke lag Lobnig noch auf Rang fünf: „Bei 1.500 Meter habe ich gesehen, dass drei Boote noch vor mir sind und gewusst, dass ich einen Zahn zulegen muss“, sagt Lobnig. Und Lobnig zündete den Turbo und schob auf Rang drei ins Ziel.

„Ich war vor dem Rennen schon nervös, habe aber die Nerven bewahrt und mein Ziel erreicht und bin jetzt einfach nur superhappy“, sagt die Ruderin vom VST Völkermarkt. „Die Vorzeichen vor der WM, mit der Vorerkrankung, waren extrem schlecht, aber ich habe das Beste herausgeholt. Die Erleichterung, dass ich das Ticket für die Olympischen Spiele habe, ist sehr groß. Mehr kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht wünschen“, freut sich Lobnig. Es werden die zweiten Olympischen Spiele für Lobnig werden. Bei ihren ersten Spielen in Rio 2016 schaffte sie den Einzug ins Finale und konnte dort Rang sechs belegen.

ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing: „Die Erleichterung ist groß. Es ist wichtig für das Selbstvertrauen, dass sie es geschafft hat und sich für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte. Die Enttäuschung, dass sie nicht ins Finale gekommen ist, war natürlich sehr groß, aber es ist alles gut ausgegangen.“

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zur Lauf von Magdalena Lobnig: „Ich bin unglaublich stolz und froh, dass wir das geschafft haben. Mein persönliches Ziel ist es junge Leute zu den Olympischen Spielen zu bringen. Ich habe selbst drei Mal teilgenommen und ich sehe meine Aufgabe, jungen Leuten dabei zu helfen zu den Spielen zu kommen. Dass wir uns vom Medaillentraum vorgestern verabschieden mussten ist Tatsachen, aber im Leben muss man manchmal Dinge hinnehmen, so wie sie kommen, gerade im Sport. Der Traum ist abgehackt, Magdalena hat ihn abgehackt und ist heute ein starkes Rennen gefahren. Jetzt hat sie in Ruhe Zeit sich zu erholen.“

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zur Heim-WM: „Wir haben gute, fundamental starke Mannschaften hier gesehen. Die Tatsachen zeigen uns auf, dass wir hart weiterarbeiten müssen. Jede Bootsklasse muss unterschiedlich weiterarbeiten, Magdalena hat ihren fixen Startplatz und wird da weiterarbeiten. Der Vierer ohne muss gewisse Dinge erledigen, um schneller zu werden und in der Leichtgewichts-Klasse beginnen wir eine neue Mannschaftsfindung. Wir haben bei dieser Weltmeisterschaft verschiedene Aufgaben bekommen, die nehmen wir wahr und in den nächsten Wochen werden wir uns darauf konzentrieren, wie wir diese umsetzen.“

ÖRV-Crews bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim

Ergebnisse

B-Finale:

W1x (Einer): 1. Yan Jiang (CHN) 7:37,20 Min.; 2. Laila Youssifou (NED) 7:37,37 Min.; 3. Magdalena Lobnig (AUT) 7:38,31 Min.; – Endrang neun

Platzierungen der weiteren ÖRV-Crews

LW2x (LG-Doppelzweier): 19. Louisa Altenhuber/Laura Arndorfer (AUT)

M1x (Einer): 27. Lukas Reim (AUT)

M4- (Vierer ohne): 13. Österreich (Gabriel Hohensasser/Rudolph Querfeld/Maximilian Kohlmayr/Ferdinand Querfeld)

M4x (Doppelvierer): 14. Österreich (Thomas Lehner/ Armin Auerbach/Julian Brabec/Jörg Auerbach)

LM1x (LG-Einer): 7. Rainer Kepplinger (AUT)

LM2x (LG-Doppelzweier): 13. Matthias Taborsky/Julian Schöberl (AUT)

LM2- (LG-Zweier ohne): 6. Anton Sigl/Markus Lemp (AUT)

LM4x (LG-Doppelvierer): 5. Österreich (Paul Sieber/Philipp Kellner/Bernhard Sieber/Sebastian Kabas) nf

PR3 M2-: 5. Thomas Ebner/Benjamin Strasser (AUT)

PR3 Mix2x: 2. Johanna Beyer/David Erkinger (AUT) 8:01,12 Min. – Silbermedaille

PR3 Mix4+: 17. Österreich (Maria Dorn/David Erkinger/Tobias Höller/Johanna Beyer, Steuerfrau: Sabine Farkas) 7:55,73 Min.

 

Photo by Klaus Ranger (www.klausranger.at)

07.08.2019 Der Countdown zur Heim-Weltmeisterschaft läuft – Das Ziel: die Olympia-Qualifikation

Mit der Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim von 25. August bis 1. September steht der absolute Saison-Höhepunkt unmittelbar bevor. Im Rahmen des heutigen Pressegesprächs im „Landtmann Das Bootshaus“ informieren ÖRV-Vize-Präsident Walter Kabas und ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing gemeinsam mit Andrea Unger-Posch, Marketingleiterin der Bäckerei Ströck, über die unmittelbare WM-Vorbereitung und die erfolgreiche Sponsor-Zusammenarbeit.

Die Heim-Weltmeisterschaft steht unmittelbar bevor, dass diese wichtigen Titelkämpfe – es werden auch die Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 vergeben – in Österreich stattfinden, ist nicht nur für die Athleten etwas ganz Besonderes. „Wir als ÖRV können sehr stolz sein, dass die wichtigste Weltmeisterschaft dieser Olympiade in Österreich stattfinden wird. Die Bewerbung und die Organisation waren eine enorme Herausforderung und wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir alles richtig gemacht haben und, dass in Kürze eine großartige Weltmeisterschaft vor heimischem Publikum über die Bühne gehen wird.“, sagt ÖRV-Präsident und ÖOC-Vorstandsmitglied Horst Nussbaumer. „Ich bedanke mich bei allen, die daran tatkräftig mitgearbeitet haben: vom Organisationskomitee bis zur Politik, vom Ruderverband bis zu den hunderten Freiwilligen. Diese Weltmeisterschaft bietet unseren Athletinnen und Athleten die Chance, sich die ersten Olympiatickets zu sichern. Dies ist das große Ziel von uns allen. Ruderer aus der ganzen Welt verfolgen dieses Ziel und ich bin sehr stolz, dass wir einige heiße Eisen im Feuer haben. Der Fokus unserer Arbeit der letzten Jahre lag immer auf der Qualifikation für die Olympischen Spiele. Ich wünsche allen Mitgliedern unseres großen WM-Teams, dass sie ihre erworbene Leistungsfähigkeit umsetzen können und ihre Ziele erreichen werden.“

Leistungsdichte und Olympia-Qualifikation
1991 hat in Wien die bisher letzte Ruder-Weltmeisterschaft stattgefunden. „Wir sind froh nach 28 Jahren so eine wichtige Weltmeisterschaft in Österreich zu haben. Der Ruderverband hat kontinuierlich daran gearbeitet wieder Athleten bei der olympischen Regatta am Start zu haben. Dies ist bei den letzten Olympischen Spielen in Rio mit zwei Booten bereits gelungen und wir haben uns so weit weiterentwickelt, dass wir bei dieser WM bei drei Booten auf Platzierungen in den Olympia-Quotenplätzen hoffen dürfen, natürlich mit Magdalena Lobnig als Zugpferd“, sagt Walter Kabas, Vize-Präsident des Österreichischen Ruderverbandes.

Die stetige und erfolgreiche Aufbau- und Nachwuchsarbeit des ÖRV ist auch mit den aktuellen Top-Ergebnissen bei der U23-Weltmeisterschaft und der Besetzung der ab heute stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft ersichtlich. Auch bei der Heim-WM stellt der ÖRV eine große Mannschaft. „Wir als ÖRV setzen alles daran die Breite zu fördern und in der Spitze zu etablieren. Ich bin sehr froh, dass wir eine große Mannschaft bei den Weltmeisterschaften haben. Der Selektionsprozess ist transparent und klar abgelaufen. Wir sind vom Selektionsprozess überzeugt und mit den gezeigten Leistungen zufrieden und hoffen, dass sich diese auch in den Ergebnissen niederschlagen werden“, so Walter Kabas.

Bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim (25. August -1. September) wird der Österreichische Ruderverband mit einer großen Mannschaft an den Start gehen, insgesamt 28 Athleten werden in zwölf Bootsklassen um die Medaillen kämpfen.

Hassing: Das große Ziel sind die Olympischen Spiele.
Mit dem Aufbau der Olympia-Mannschaft und speziell mit der Entwicklung über diese Saison zeigt sich Nationaltrainer Carsten Hassing zufrieden. „Ich bin zufrieden, wie sich die Veränderungen, die wir in dieser Saison vorgenommen haben, ausgewirkt haben. Im letzten Jahr haben wir gesehen, dass auch kleinere Länder mit der Weltspitze mitfahren und daraufhin habe ich mir angesehen, wie diese Länder trainieren. Diese Länder haben mehr an Umfängen trainiert und das haben wir dann auch in unser Trainingsmodell übernommen. Mit der Entwicklung in diesem Bereich bin ich sehr zufrieden, wir haben unseren Trainingsrhythmus beibehalten und langsam die Umfänge gesteigert.”

Bei den Erwartungen für die Heim-Weltmeisterschaft ist für Hassing klar: „Das erste Ziel ist sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, aber wir trainieren um zu gewinnen. Natürlich muss an dem Renntag alles gut zusammenspielen, aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung, wir sind auf einem guten Weg.“

Mit der Bäckerei Ströck als starken Partner zur Ruder-WM
Den erfolgreichen Weg des Österreichischen Ruderverbandes begleitet und macht mit ihrem Sponsoring seit Jahren die Bäckerei Ströck möglich. „Um all diese Ziele zu erreichen, braucht es sehr viel Unterstützung. Dank der großzügigen Unterstützung unseres Hauptsponsors Ströck können wir viele Maßnahmen umsetzen, die über die Möglichkeiten hinausgehen, die wir uns sonst leisten könnten. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit aber auch bei allen öffentlichen Förderstellen bedanken, die uns über Jahre hinweg sehr großzügig unterstützt haben“, sagt Horst Nussbaumer.

Irene Ströck, Geschäftsführerin der Bäckerei Ströck: „Seit 1992 unterstützen wir die österreichischen Ruderathleten. 2014 haben wir unsere Sponsortätigkeit auf eine noch breitere Basis gestellt und uns entschieden, als Hauptsponsor des Österreichischen Ruderverbands tätig zu werden. Es ist uns wichtig, ein vertrauensstarkes Umfeld gemeinsam mit dem Präsidenten und dem Sportdirektor aufzubauen und den Athleten den Raum geben zu können, den sie für ihre Entwicklung brauchen. Mit dem Österreichischen Ruderverband haben wir einen Partner, der mit seinen Mitarbeitern weit über das normale Maß engagiert agiert. Sport und Ernährung gehen ganz eng Hand in Hand. Denn SportlerInnen interessieren sich neben Trainingsplänen und Equipment auch dafür, wie sie durch die Ernährungsweise ihren Körper natürlich unterstützen können. Mit unseren Produkten geben die Athleten ihrem Körper nicht nur den notwendigen „Kraftstoff“, sie unterstützen ihn auch beim Aufbau und bei der Regeneration. Ich bin mir sicher, dass mit den aktuellen Erfolgen schnell wieder neue Glanzzeiten auf den Rudersport zukommen werden. Es freut uns sehr, hier langfristiger Wegbegleiter sein zu können.“ Die diesjährige Austragung der Ruder-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim, als internationaler Ruder-Großevent, ist Anlass genug dem Ruder-Team viel Erfolg zu wünschen.

ÖRV-Crews bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim

Stand: 7. August 2019

W1x (Einer) Magdalena Lobnig (VST Völkermarkt)
Die Erfolgsliste von Magdalena Lobnig ist lange (Europameisterin 2016, Olympia-Finalistin in Rio 2016, WM-Dritte 2017 und Gesamtweltcupsiegerin 2017, WM-Dritte und Vize-Europameisterin 2018) und soll bei den Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim um ein Kapitel reicher werden. Ihre gute Form bestätigte Lobnig zuletzt beim zweiten Weltcup der Saison in Posen mit dem Gewinn der Silbermedaille. „Ich habe zuletzt gut trainiert und gute Trainingsblöcke hinter mir. Beim Trainingslager am Weißensee konnte ich viel und gut trainieren, es läuft so wie ich es mir vorstelle“, sagt die 29-Jährige. Bei der Heim-WM kommt es zum großen Kräftemessen. „Bei der WM wird niemand fehlen, aber ich freue mich auf die Heim-WM, die Stimmung wird sicher großartig werden und schön langsam steigt auch die Anspannung, aber ich fühle mich gut und habe auch an Sicherheit in der Vorbereitung auf die WM gewonnen.“

LW2x (LG-Doppelzweier) Louisa Altenhuber (Erster Wiener Ruderclub LIA) & Laura Arndorfer (Erster Wiener Ruderclub LIA)
Die WM-Vorbereitungen von Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer wurden durch einen Radunfall von Louisa Altenhuber unterbrochen. Bei dem Unfall Mitte Juli erlitt Louisa Altenhuber einen Bruch des Handgelenks. „Sie haben zuletzt vor dem Unfall gute Leistungen im Training gezeigt und sich gut entwickelt. Laura hat seit dem Unfall im Einer gut trainiert und bei Louisa geht die Heilung gut voran, auch ihr Training am Ergometer ist gut gelaufen“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing. „Es ist natürlich keine optimale Situation, aber wir werden alles tun, um einen WM-Start zu ermöglichen. Diese Woche können sie erstmals wieder gemeinsam im Boot trainieren.“

M4- (Vierer ohne)
Gabriel Hohensasser (RV Villach von 1881)
Maximilian Kohlmayr (RV Albatros Klagenfurt)
Rudolph Querfeld (Erster Wiener Ruderclub LIA)
Ferdinand Querfeld (Erster Wiener Ruderclub LIA)

Beim Weltcup in Posen zeigte die Crew des Vierer ohne bereits mit Rang zehn eine starke Leistung, an diese Leistung möchten die ÖRV-Athleten bei den Weltmeisterschaften anschließen. Die Vorbereitung dafür läuft optimal: „Nach dem Weltcup in Posen haben wir ein super Trainingslager am Weißensee absolviert. Wir hatten super Bedingungen, haben viel gearbeitet, aber es macht auch viel Spaß. Das Boot läuft gut“, sagt Ferdinand Querfeld. An der Technik wird noch gefeilt: „Es liegt nicht an der Kraft oder der Ausdauer, sondern an der Effizienz, wie wir unsere Kraft einsetzen. Daran arbeiten wir“, sagt Ferdinand Querfeld. Und die Erwartungen für die WM? „Es gibt drei, vier Boote, die in einer eigenen Liga fahren, so ehrlich muss man sein, aber dahinter liegen fünf, sechs, sieben

Boote, die sich die Plätze ausmachen. Man hat schon in Posen gesehen, dass das B-Finale extrem knapp war. Wenn alles optimal läuft, ist auch das A-Finale möglich. Unser Ziel ist auf jeden Fall der achte Platz und somit der Quotenplatz für die Olympischen Spiele.“

LM2x (LG-Doppelzweier)
Matthias Taborsky (WRC Pirat)
Julian Schöberl (WSV Ottensheim)
Diese Bootsklasse ist als einzige leichte im olympischen Programm besonders umkämpft. Matthias Taborsky und Julian Schöberl kristallisierten sich in der Vorbereitung als schnellste rot-weiß-rote LG-Doppelzweier-Konstellation heraus und bestreiten bei den Weltmeisterschaften ihre vierte gemeinsame internationale Regatta. Für die ersten sieben Boote im Endklassement werden Quotenplätze für die Olympischen Spiele vergeben. „Wir machen ziemlich gute Fortschritte, die Trainings sind hart und wir müde, aber das ist normal. Mit den Trainingsleistungen sind wir sehr zufrieden, im Weiteren geht es darum die Trainingsleistung ins Rennen umzusetzen. Training und Rennen sind dann zwei verschiedene Dinge“, sagt Matthias Taborsky. „Das große Ziel ist die Olympia-Qualifikation. Wichtig wird sein, dass wir die Trainingsleistung konstant abrufen können. Wir denken dabei von Rennen zu Rennen und nicht schon jetzt an den Endlauf“, ergänzt Taborsky. Für Julian Schöberl, Ruderer des WSV Ottensheim, ist die Heim-WM ein besonderes Highlight: „Ich freue mich schon auf die WM und ich sehe es nicht als Stress, sondern sehe das Positive. Je mehr uns anfeuern, desto besser“, sagt Schöberl.

LM4x (LG-Doppelvierer)
Paul Sieber (Ruderverein STAW)
Philipp Kellner (WRC Pirat)
Bernhard Sieber (Ruderverein STAW)
Sebastian Kabas (RV Friesen)
Eine gute Entwicklung zeigte im Laufe der Saison auch der Leichtgewichts-Doppelvierer. Vor allem vom Trainingslager am Weißensee konnten die Athleten profitieren. „Wir haben am Weißensee eine gute Entwicklung gezeigt und in den ersten Trainings nach dem Trainingslager versucht die technischen Fortschritte zu festigen“, sagt Sebastian Kabas. Am Weißensee konnten die ÖRV-Athleten bei perfekten Bedingungen trainieren. „Wir konnten uns ohne Ablenkung auf das Training konzentrieren und so bei jedem Training unsere beste Leistung abrufen. Die Bedingungen von Wind und Wetter waren beinahe immer perfekt.“

LM2- (LG-Zweier ohne)
Anton Sigl (RV Wiking Linz)
Markus Lemp (RV Wiking Linz)

LM1x (LG-Einer) Rainer Kepplinger (WSV Ottensheim)
Rainer Kepplinger war zuletzt bei den U23-Weltmeisterschaften in Sarasota/Florida im Einsatz und das mit dem Gewinn der Bronzemedaille auch äußerst erfolgreich.

M1x (Einer) Lukas Reim (Möve Salzburg)
Auch der 21-jährige Lukas Reim konnte bei den U23-Weltmeisterschaften in den USA Erfahrung sammeln und mit einer sehr guten Leistung und dem fünften Platz im Endklassement überzeugen.

M4x (Doppelvierer)

Julian Brabec (Erster Steirischer RC Ausseerland)
Jörg Auerbach (Erster Steirischer RC Ausseerland)
Thomas Lehner (Erster Steirischer RC Ausseerland)
Armin Auerbach (Erster Steirischer RC Ausseerland)

PARA-ROWING
PR3 M2- Thomas Ebner (WRC Pirat)
Benjamin Strasser (Gmundner Ruderverein)
PR3 Mix4+ Johanna Beyer (RV Donauhort)
David Erkinger (RV Donauhort)
Maria Dorn (Union RV Pöchlarn)
Tobias Höller
Steuerfrau: Sabine Farkas (WRC Pirat)
PR3 Mix2x Johanna Beyer (RV Donauhort)
David Erkinger (RV Donauhort)
Die WM ist auch für den Mixed Vierer mit Steuerfrau die erste Möglichkeit sich für die Paralympics in Tokio 2020 zu qualifizieren. Quotenplätze werden für die ersten acht im Klassement vergeben. David Erkinger und Johanna Beyer gehen bei den Weltmeisterschaften auch im Mixed Doppelzweier als Medaillenkandidaten an den Start, Priorität bleibt jedoch die Qualifikation für die Olympischen Spiele mit dem Mixed Vierer mit Steuerfrau.

RUDER-WELTMEISTERSCHAFT LINZ OTTENSHEIM – VORLÄUFIGER ZEITPLAN
Samstag, 24. August, 19:30 Uhr: Eröffnungsfeier (freier Eintritt)
Sonntag, 25. August, 9:00 – 17:30: Vorläufe
Montag, 26. August, 10:00 – 16:45 Uhr: Vorläufe & Zwischenläufe
Dienstag, 27. August, 10:00 – 12:45 Uhr: Vorläufe & Zwischenläufe
Mittwoch, 28. August, 9:30 – 16:45 Uhr: Zwischenläufe, Viertelfinali & Semifinali
Donnerstag, 29. August, 10:00 – 17:15 Uhr: Semifinali & Finali F-D
Freitag, 30. August, 9:30 – 16:00 Uhr: Semifinali & Finali B-A
Samstag, 31. August, 9:30 – 15:30 Uhr: Finali G-A
Sonntag, 1. September, 10:30 – 15:00 Uhr: Finali C-A, im Anschluss Schlusszeremonie

 

29.07.2019 U23-Weltmeisterschaften: ÖRV feiert zwei Bronzemedaillen

Der ÖRV feiert bei den U23-Weltmeisterschaften in Sarasota/Florida zwei Bronzemedaillen. Beide Leichtgewichts-Einer, Lara Tiefenthaler und Rainer Kepplinger, konnten in ihren Läufen die Bronzemedaille gewinnen. Johanna Kristof/Chiara Halama (Doppelzweier) und Lukas Reim (Einer) fixierten im A-Finale jeweils den hervorragenden fünften Platz. 

Im ersten Rennen des Tages konnte die ÖRV-Delegation in Sarasota bereits über die erste Medaille jubeln. Lara Tiefenthaler musste sich im Leichtgewichts-Einer nur den Konkurrentinnen aus Großbritannien und Deutschland geschlagen geben und durfte sich hoch verdient über die Bronzemedaille freuen.

Rainer Kepplinger konnte seine Top-Form auch im Finale des Leichtgewichts-Einers bestätigen. Auf den ersten 1.000 Metern lief für den 21-Jährigen alles wie geplant, kam in Folge auf dem dritten 500er ins Hintertreffen und konnte mit einem großartigen Finish auf den letzten 500 Metern noch die Bronzemedaille erobern.

Eine sehr gute Leistung zeigten zum Abschluss der U23-WM noch einmal Johanna Kristof und Chiara Halama im Doppelzweier. Die jungen ÖRV-Athletinnen sicherten sich nach einem ambitionierten Rennen den fünften Rang im Endklassement. Auch Lukas Reim ging ambitioniert in sein erstes A-Finale. Mit dem fünften Rang kann der Ruderer von Möve Salzburg eine positive Bilanz ziehen.

 

ÖRV-Team bei der U23-Weltmeisterschaft

Sarasota/USA (24. – 28. Juli 2019)

Damen

Leichtgewichts-Einer (LW1x): 
A-Finale: 1. Susannah Duncan (GBR) 7:58,28 Min.; 3. Lara Tiefenthaler (AUT) 8:03,32 Min. > Bronzemedaille

Doppelzweier (W2x): 
A-Finale: 1. Dimitra-Sofia Tsamopoulou (GRE) 7:04,20 Min.; 5. Johanna Kristof/Chiara Halama (AUT) 7:24,26 Min. > Endrang fünf

Herren
Leichtgewichts-Einer (LM1x): 
Finale A: 1. Samuel Melvin (USA) 7:06,67 Min.; 3. Rainer Kepplinger (AUT) 07:08.92 Min. > Bronzemedaille

Einer (M1x): 
Finale A: 1. Marc Weber (GER) 06:54.59 Min., 2. Stefanos Ntouskos (GRE) 06:56.215 Min., 5. Lukas Reim (AUT) 7:03.07 Min. > Endrang fünf

 

22.07.2019U23-WM mit sechs ÖRV-Booten startet am Mittwoch

Mit 13 Athleten ist der ÖRV zu den U23-Weltmeisterschaften (24. – 28. Juli) nach Sarasota/Florida gereist. Johanna Kristof/Chiara Halama gehen im Doppelzweier, Lara Tiefenthaler und Rainer Kepplinger im Leichtgewichts-Einer an den Start. Lukas Reim misst sich mit den besten Einer-Athleten. Patrick Laggner, Gabriel Steckl, Jakob Stadler und David Neubauer bilden die Doppelvierer-Crew. Alexander Maderner, Umberto Bertagnoli, Severin Erlmoser und Lorenz Lindorfer rudern im leichten Doppelvierer.

Die Anreise erfolgte am Freitag, die Boote wurden bereits vor sechs Wochen nach Florida gebracht. Vier Tage stehen zum Akklimatisieren und fürs Training zur Verfügung, ehe die WM am Mittwoch mit den Vorläufen beginnt. „Die Vorbereitung verlief planmäßig, alle freuen sich schon drauf, dass es endlich losgeht und sie sich mit den Besten der Welt messen können. Natürlich reisen wir nicht so weit, um nur dabei zu sein“, stellt ÖRV-Stützpunkttrainer Christoph Engl klar.

Gute Chancen auf ein absolutes Topergebnis werden Rainer Kepplinger eingeräumt. Der 21-Jährige wurde vor einem Jahr Vize-Europameister und WM-Vierter. Dementsprechend ist auch die Zielsetzung. „Rainer will definitiv eine Medaille“, sagt Engl. „Er hat sich weiter verbessert, ist sicher einer der arrivierten Athleten im Starterfeld und braucht die Konkurrenz nicht fürchten. Aber natürlich spielt auch immer die Tagesverfassung eine Rolle.“ Wie es sich anfühlt, Edelmetall bei einer U23-WM zu gewinnen, weiß Kepplinger bereits. 2017 war er Teil des LM4x-Quartetts, das Silber holte.

Der Doppelvierer-Crew attestiert der ÖRV-Coach eine gute Entwicklung im physiologischen wie technischen Bereich. Ein Top-10-Platz sollte das Minimalziel sein. Engl: „Wenn es mit dem A-Finale klappt, wäre es natürlich eine tolle Sache und eine deutliche Steigerung zum vergangenen Jahr.“ Der LG-Doppelvierer performte im Qualifikationsprozess sehr gut. Das Starterfeld ist in Sarasota mit sechs Teilnehmern sehr schlank. Das Ziel muss es daher sein, im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitzureden.

Lukas Reim nimmt zum dritten Mal an einer U23-Weltmeisterschaft teil. 2017 war er Dritter im B-Finale. „Dieses Ergebnis wird er sicher verbessern wollen. Lukas hat heuer schon gute Leistungen erbracht“, ist Engl zuversichtlich, vergisst aber nicht, darauf hinzuweisen, dass in einer olympischen Bootsklasse die Konkurrenz immer besonders groß sei. „Bei einer WM sind natürlich alle Top-Athleten am Start!“

Johanna Kristof und Chiara Halama waren 2018 in Poznan erstmals bei einer U23-Weltmeisterschaft dabei, saßen allerdings nicht im selben Boot. Diesmal treten sie gemeinsam im Doppelzweier an. Elf Nationen haben in dieser Bootsklasse genannt und damit vier weniger als in der LG-Einer-Konkurrenz der Damen mit Lara Tiefenthaler. Für die 19-Jährige ist es ebenfalls das zweite WM-Antreten in dieser Altersklasse.

ÖRV-Team bei der U23-Weltmeisterschaft Sarasota/USA (24. – 28.07.2019)

Damen

  • Doppelzweier (W2x): Johanna Kristof (VST)/Chiara Halama (ALE)
  • Leichtgewichts-Einer (LW1x): Lara Tiefenthaler (STA)

Herren

  • Leichtgewichts-Einer (LM1x): Rainer Kepplinger (OTT)
  • Einer (M1x): Lukas Reim (MÖV)
  • Doppelvierer (M4x): Patrick Laggner (OTT)/Gabriel Steckl (IST)/Jakob Stadler (OTT)/David Neubauer (OTT)
  • Leichtgewichts-Doppelvierer (LM4x): Alexander Maderner (STA)/Umberto Bertagnoli (PIR)/Severin Erlmoser (MÖV)/Lorenz Lindorfer (OTT)

Offizielle Website: http://wru23ch2019.com/
Website FISA: http://www.worldrowing.com/
Website ÖRV: http://www.rudern.at 


16.07.2019 
Countdown zur Heim-WM läuft

Der Countdown zur Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim von 25. August bis 1. September läuft. Die ÖRV-Athleten haben bis letzten Freitag in Kärnten am Weissensee trainiert und dort perfekte Bedingungen vorgefunden.

„Die Mannschaften haben sehr fokussiert trainiert und die Bedingungen am Weissensee waren perfekt. Wir haben an verschiedenen Dingen gearbeitet und uns verbessert, uns ist bewusst, was zu tun ist, jetzt müssen wir nur noch an hoher Schlagfrequenz arbeiten“, erklärt ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing. 

Die Mannschaften mit insgesamt 15 Athleten haben viele Umfänge am Wasser mit Krafttraining und Einheiten am Rad kombiniert. Der Fokussierung geht dabei schon Richtung Heim-Weltmeisterschaft. „Die Konkurrenz bei der WM wird sehr stark sein, wir müssen uns bewusst sein, dass wir unsere besten Rennen abrufen müssen, wir dürfen uns keine Geschenke erwarten“, stellt Hassing klar. 

Teil der Mannschaft war selbstverständlich auch die WM-Dritte Magdalena Lobnig. „Das Training mit Magdalena läuft gut. Wir haben generell eine tolle Mannschaft und sie liebt es Teil der Mannschaft zu sein. Ich bin sehr zufrieden, wie ihre Trainings gelaufen sind, wir haben an der Technik gearbeitet, aber das muss im Rennen erst ins Ziel gebracht werden. Wir sind aber beide sehr zufrieden. Ich sehe die Aufgabe wie eine Prüfung, die erst geschafft werden muss. Ich finde es sehr toll mit Magdalena zu arbeiten“, sagt Hassing.

 Für die WM-Mannschaft stehen von 6.-8. August Trainings in Wien am Programm, ehe es am Donnerstag, den 8. August Richtung Frankreich zur intensiven WM-Vorbereitung nach Aiguebelette geht, wo die Mannschaft bis 22. August trainieren wird.

Team Ströck Lobnig_Hassing_OERV

24.06.2019 Lobnig gewinnt beim Ruder-Weltcup in Poznan Silber

Magdalena Lobnig gewinnt beim Ruder-Weltcup in Poznan (Polen) im Damen Einer die Silbermedaille. Der Vierer ohne landet in den Top-10. .

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#teamströck Magdalena Lobnig Ruderweltcup Poznan

12.05.2019 Wedau Regatta | Lobnig/Lobnig im Doppelzweier im Einsatz

Am heutigen Sonntag waren Magdalena und Katharina Lobnig bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg/Deutschland im Doppelzweier im Einsatz. Es war das erste gemeinsame internationale Rennen seit 2012.

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12.05.2019 Plovdiv | Bronze für Vierer ohne

Am Finaltag des Weltcups in Plovdiv/Bulgarien zeigen die ÖRV-Athleten mit tollen Leistungen auf. Allen voran der Vierer ohne, der sich die Bronzemedaille sichert. Taborsky/Schöberl verpassen im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Rang vier nur knapp die Medaillenränge.

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11.05.2019 Wedau Regatta | Magdalena Lobnig feiert Sieg im Damen Einer

Magdalena Lobnig startet perfekt in die internationale Saison. Bei der Int. Wedau Regatta feiert sie im Finale des Damen Einers einen souveränen Sieg. Morgen, Sonntag, steht für die 28-Jährige noch der Doppelzweier mit ihrer Schwester Katharina auf dem Programm.

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11.05.2019 Plovdiv | Leichtgewichts-Doppelzweier siegt im Zwischenlauf

Am zweiten Renntag des Weltcups im bulgarischen Plovdiv waren vier ÖRV-Boote im Einsatz. Taborsky/Schöberl zogen mit einem Sieg im Zwischenlauf ins A-Finale des LG-Doppelzweiers ein.

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LG-Doppelzweier_Weltcup Plovdiv

10.05.2019 Wedau Regatta | Auftaktsieg für Magdalena Lobnig in Duisburg

Mit einem souveränen Sieg startet Magdalena Lobnig im Damen Einer in die Int. Wedau Regatta in Duisburg, die sie für ihren ersten internationalen Auftritt ausgewählt hatte. Katharina Lobnig belegt in Heat 1 des Damen Einers den dritten Platz und steht ebenfalls im Finale, das morgen Samstag, auf dem Programm (13.45 Uhr) steht.

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10.05.2019 Plovdiv | Vierer ohne bei Weltcup-Auftakt als Vorlaufsieger ins A-Finale

Der erste Tag beim Weltcup-Auftakt im bulgarischen Plovdiv ist geschlagen. Vier ÖRV-Boote waren bereits im Einsatz. Das herausragende Ergebnis lieferte der Vierer ohne mit  Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser. Das Quartett gewann seinen Vorlauf und zog so direkt ins A-Finale am Sonntag ein. Die Zeit von 05:54.910 Minuten war die zweitschnellste des Tages.

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08.05.2019 Weltcup-Auftakt in Plovdiv mit fünf ÖRV-Booten // Lobnig startet bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg

Für die ÖRV-Athleten beginnt mit dem Weltcup in Plovdiv (10.-12. Mai) das internationale Kräftemessen. Der ÖRV entsendet fünf Boote nach Bulgarien. Magdalena Lobnig nimmt währenddessen an der Internationalen Wedau Regatta in Duisburg (Deutschland) teil.

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04.04.2019 Nur noch fünf Wochen bis zum Weltcup-Auftakt

Bei den ÖRV-Athleten läuft die Vorbereitung auf die Heim-WM-Saison auf Hochtouren. Vom 25. August bis 1. September findet in Ottensheim das Saison-Highlight statt. Bis dahin werden die ÖRV-Athleten noch viele Rennen absolvieren. Um in den verschiedenen Bootsklassen mit den schnellsten Besatzungen in die ersten Wettkämpfe 2019 starten zu können, finden in diesen Wochen ÖRV-Sichtungsregatten statt. 

Eine Woche nachdem in Ottensheim unter anderem im Leichtgewichts-Doppelzweier der Herren und Damen-Doppelzweier die schnellste Konstellation gesucht worden war, standen für die U23-Athleten in Wien Ausscheidungsrennen auf dem Programm. ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing zeigt sich mit den bisherigen Erkenntnissen zufrieden. Auch die „schweren Männer“ sind wieder komplett und im Training, kleine Verletzungen hatten die Vorbereitung etwas gestört. „Es läuft gut, alle sind zurück. Natürlich fehlen aber noch die Kilometer, im Ruder-Training gibt es noch Aufholbedarf“, erläutert Hassing. 

Die nächsten Evaluierungen stehen im Rahmen des Oster-Lehrgangs ab 13. April in Völkermarkt auf dem Programm. „Zwei Wochen später steigt die Int. Kärntner Ruderregatta Klagenfurt. Bis dahin sollte feststehen, wie unser Team beim Weltcup-Auftakt von 10. bis 12 Mai in Plovdiv aussieht“, so Hassing. 

Die weiteren Weltcup-Stationen nach dem Auftakt in Bulgarien sind Poznan/Polen (21. bis 23. Juni) und Rotterdam/Niederlanden (12. bis 14. Juli). Um EM-Medaillen wird von 31. Mai bis 2. Juni in Luzern/Schweiz gerudert. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Ottensheim geht es für die ÖRV-Athleten dann auch bereits um Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Website ÖRV: www.rudern.at