Team Ströck

Magdalena Lobnig #teamströck

Steckbrief

Name: Magdalena LOBNIG

Geburtsdatum/-ort: 19.07.1990, St. Veit an der Glan

Disziplin: Rudern

Beruf: Heeressportlerin (Rang: Zugsführer) beim Heeressportleistungszentrum 07 – Faakersee; Studentin für Kunststofftechnik an der Johannes Kepler Universität Linz

Motto: carpe diem / Das Reh springt hoch, das Reh springt weit. Warum auch nicht, es hat ja Zeit.

Lieblingsprodukt von Ströck: Magdalena überlegt sich noch eines, die Auswahl ist groß

Erfolge

  • Silber im Ruder-Weltcup in Linz-Ottensheim 2018

  • 13 A-Final-Teilnahmen im Weltcup, davon 1 x Gold und 4 x Bronze im Einer

  • Sechster Platz bei der Olympia 2016 in Rio

  • WM-Neunte 2015 (=Olympiaquotenplatz für Rio 2016) im Einer

  • WM-Fünfte 2014 im Einer

  • Europameisterin 2016 im Einer

  • Vize-Europameisterin 2013 im Einer

  • U23-Weltmeisterin im Doppelzweier 2012

  • 17 Staatsmeistertitel (davon 1 Indoor-Titel)

 

Aktuelles / Presse

11.06.2020 EM: Medaillen für ÖRV-Crews

Magdalena Lobnig kürt sich bei den Europameisterschaften in Posen zur Vize-Europameisterin im Einer. Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner und Sebastian Kabas gewinnen im Leichtgewichts-Doppelvierer die Bronzemedaille. Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger und Rudolph Querfeld schrammen im Vierer ohne knapp an der Medaille vorbei.

Magdalena Lobnig feiert im Einer den Gewinn der Silbermedaille und damit – nach Gold 2016 sowie Silber 2013 und 2018 – die vierte EM-Medaille ihrer Karriere. Während der gesamten EM zeigte Lobnig mit starken Leistungen auf und kontrollierte die Konkurrenz. Im Finale musste sie sich nur der regierenden Weltmeisterin Sanita Puspure aus Irland geschlagen geben. „Es war ein sehr couragiertes Rennen von mir heute, ich habe versucht dem Rennen von Anfang an meinen Stempel aufzudrücken, aber Sanita (Puspure Anm.) muss heute ein ultimativ gutes Rennen gefahren sein. Ich bin aber super happy mit Silber und sehr, sehr zufrieden“, freut sich Lobnig. „Ich habe mich in diesem Jahr sehr gut entwickelt und konnte meine Leistung sehr gut abrufen. Es fehlt noch etwas die Rennpraxis, aber das ist normal nach so einem Jahr, ich bin sehr stolz auf meine Leistung hier.“

ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens: „Es war eine exzellente EM der gesamten Mannschaft. Magdalena ist zurück im Spiel, sie hat super mit Sanita (Puspure Anm.) gekämpft, die heute ein besseres Rennen gefahren ist. Aber alles in Allem war das eine hervorragende Leistung von Magdalena. Lobnig is back.“

Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner und Sebastian Kabas feiern in der nicht-olympischen Bootsklasse des Leichtgewichts-Doppelvierers den Gewinn der Bronzemedaille. Die ÖRV-Crew belegte wie am Vortag den dritten Platz. „Es war ein gutes Rennen, wir haben alles probiert und sind vorne entschlossen rausgefahren, am Ende hat die Kraft nicht ganz gereicht“, sagt Sebastian Kabas. „Speziell in diesem schwierigen Jahr ist die Medaille etwas ganz Besonderes. Es war schön wieder Rennen fahren zu können und das Jahr rudertechnisch gut abschließen zu können.“

Mit Rang vier verpasste der Vierer ohne mit Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger und Rudolph Querfeld die EM-Medaille nur knapp. Die ÖRV-Crew war ambitioniert ins Rennen gestartet, lag bei der 1.000 Meter Marke noch in den Medaillenrängen. „Wir sind mit dem Rennen sehr zufrieden. Wir sind vom Start sehr mutig hinausgefahren und haben unser Bestes gegeben, aber heute hat es einfach Mannschaften gegeben, die schneller waren“, sagt Rudolph Querfeld. „Wir sind mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden. Unser Ziel war es ins Finale zu kommen und jedes Boot, das wir schlagen konnten, war eine Draufgabe.“ Die Standortbestimmung bei der einzigen Regatta in diesem Jahr war auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele und die Restquotenregatta im nächsten Jahr besonders wichtig. „Wir haben ein neues Trainerteam und waren in diesem Jahr auf vielen Trainingslagern, im Training haben wir bereits gemerkt, dass das Boot gut läuft, aber zur Bestätigung braucht es den internationalen Vergleich. Die Gegner hier waren top und wir sind sehr glücklich, dass wir trotz Corona dieses Wochenende hatten. Es ist wichtig und hilft uns über den harten Winter zu kommen“, sagt Rudolph Querfeld.

 Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Julian Brabec und Thomas Lehner beenden die Europameisterschaft im Doppelvierer in den Top-10. Im B-Finale musste sich die ÖRV-Crew nur der Konkurrenz aus der Ukraine und Russland geschlagen geben, was für die ÖRV-Athleten den neunten Platz im Endklassement bedeutet.

Julian Schöberl und Paul Sieber belegten in ihrem B-Finale den sechsten Rang. Der Leichtgewichts-Doppelzweier Schöberl/Sieber findet sich somit auf Rang zwölf im Endklassement der Europameisterschaft wieder. Lukas Reim (Einer) hat sich bei seinen ersten Europameisterschaften im Elite-Bereich bereits gestern mit einem Sieg im C-Finale den 13. EM-Platz gesichert. 

Robert Sens zur EM: „Es war eine super EM, wir sind sehr zufrieden. Wir haben gesehen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen. Nach einer kurzen aktiven Erholung werden wir die nächsten guten und richtigen Schritte machen.“

 

Ergebnisse Europameisterschaft Posen (POL), 9.-11. Oktober 2020 

 A-Finali

W1x (Einer): 1. Sanita Puspure (IRL) 7:36,04 Min.; 2. Magdalena Lobnig (AUT) 7:38,46 Min., – Silbermedaille 

M4- (Vierer ohne):  2. Niederlanden (Jan van Der Bij, Boudewijn Roell, Sander de Graaf, Nelson Ritsema) 6:01,70 Min., 4. Österreich (Ferdinand Querfeld, Gabriel Hohensasser, Christoph Seifriedsberger, Rudolph Querfeld) 6:06,83 Min. – EM-Rang vier

LM4x (Leichtgewichts-Doppelvierer): 1. Italien (Catello Amarante II, Antonia Vicino, Patrick Rocek, Gabriel Soares) 6:01,01 Min.; 3. Österreich (Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Alexander Maderner, Sebastian Kabas) 6:10,12 Min. – Bronzemedaille

B-Finali

M4x (Doppelvierer): 1. Ukraine (Pavlo Yurchenko, Serhii Budko, Olexandr Nadtoka, Mykola Kalashnyk) 5:58,87 Min.; 3. Österreich (Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Julian Brabec, Thomas Lehner) 6:02,45 Min. – Endrang 9

LM2x (Leichtgewichts-Doppelzweier): 1. Pierre Houin/Hugo Beurey (FRA) 6:34,11 Min.; 6. Julian Schöberl/Paul Sieber (AUT) 6:42,10 Min. – Endrang 12

 Links:

Offizielle Website der FISA www.worldrowing.com

Offizielle Website der EM https://www.erch2020.eu/


01.09.2019 Ruder-Weltmeisterschaft: Finaltag – Lobnig löst Olympia-Ticket

Magdalena Lobnig hat bei der Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 gelöst. Die 29-Jährige erringt im B-Finale den notwendigen dritten Platz. ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zieht Bilanz.

Das Minimalziel, einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio zu erringen, ist erreicht. Im B-Finale des Damen Einers sicherte sich Magdalena Lobnig den dafür notwendigen dritten Platz. Und das Rennen hätte spannender nicht sein können. Bei der 1.500 Meter Marke lag Lobnig noch auf Rang fünf: „Bei 1.500 Meter habe ich gesehen, dass drei Boote noch vor mir sind und gewusst, dass ich einen Zahn zulegen muss“, sagt Lobnig. Und Lobnig zündete den Turbo und schob auf Rang drei ins Ziel.

„Ich war vor dem Rennen schon nervös, habe aber die Nerven bewahrt und mein Ziel erreicht und bin jetzt einfach nur superhappy“, sagt die Ruderin vom VST Völkermarkt. „Die Vorzeichen vor der WM, mit der Vorerkrankung, waren extrem schlecht, aber ich habe das Beste herausgeholt. Die Erleichterung, dass ich das Ticket für die Olympischen Spiele habe, ist sehr groß. Mehr kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht wünschen“, freut sich Lobnig. Es werden die zweiten Olympischen Spiele für Lobnig werden. Bei ihren ersten Spielen in Rio 2016 schaffte sie den Einzug ins Finale und konnte dort Rang sechs belegen.

ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing: „Die Erleichterung ist groß. Es ist wichtig für das Selbstvertrauen, dass sie es geschafft hat und sich für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte. Die Enttäuschung, dass sie nicht ins Finale gekommen ist, war natürlich sehr groß, aber es ist alles gut ausgegangen.“

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zur Lauf von Magdalena Lobnig: „Ich bin unglaublich stolz und froh, dass wir das geschafft haben. Mein persönliches Ziel ist es junge Leute zu den Olympischen Spielen zu bringen. Ich habe selbst drei Mal teilgenommen und ich sehe meine Aufgabe, jungen Leuten dabei zu helfen zu den Spielen zu kommen. Dass wir uns vom Medaillentraum vorgestern verabschieden mussten ist Tatsachen, aber im Leben muss man manchmal Dinge hinnehmen, so wie sie kommen, gerade im Sport. Der Traum ist abgehackt, Magdalena hat ihn abgehackt und ist heute ein starkes Rennen gefahren. Jetzt hat sie in Ruhe Zeit sich zu erholen.“

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer zur Heim-WM: „Wir haben gute, fundamental starke Mannschaften hier gesehen. Die Tatsachen zeigen uns auf, dass wir hart weiterarbeiten müssen. Jede Bootsklasse muss unterschiedlich weiterarbeiten, Magdalena hat ihren fixen Startplatz und wird da weiterarbeiten. Der Vierer ohne muss gewisse Dinge erledigen, um schneller zu werden und in der Leichtgewichts-Klasse beginnen wir eine neue Mannschaftsfindung. Wir haben bei dieser Weltmeisterschaft verschiedene Aufgaben bekommen, die nehmen wir wahr und in den nächsten Wochen werden wir uns darauf konzentrieren, wie wir diese umsetzen.“

ÖRV-Crews bei der Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim

Ergebnisse

B-Finale:

W1x (Einer): 1. Yan Jiang (CHN) 7:37,20 Min.; 2. Laila Youssifou (NED) 7:37,37 Min.; 3. Magdalena Lobnig (AUT) 7:38,31 Min.; – Endrang neun

Platzierungen der weiteren ÖRV-Crews

LW2x (LG-Doppelzweier): 19. Louisa Altenhuber/Laura Arndorfer (AUT)

M1x (Einer): 27. Lukas Reim (AUT)

M4- (Vierer ohne): 13. Österreich (Gabriel Hohensasser/Rudolph Querfeld/Maximilian Kohlmayr/Ferdinand Querfeld)

M4x (Doppelvierer): 14. Österreich (Thomas Lehner/ Armin Auerbach/Julian Brabec/Jörg Auerbach)

LM1x (LG-Einer): 7. Rainer Kepplinger (AUT)

LM2x (LG-Doppelzweier): 13. Matthias Taborsky/Julian Schöberl (AUT)

LM2- (LG-Zweier ohne): 6. Anton Sigl/Markus Lemp (AUT)

LM4x (LG-Doppelvierer): 5. Österreich (Paul Sieber/Philipp Kellner/Bernhard Sieber/Sebastian Kabas) nf

PR3 M2-: 5. Thomas Ebner/Benjamin Strasser (AUT)

PR3 Mix2x: 2. Johanna Beyer/David Erkinger (AUT) 8:01,12 Min. – Silbermedaille

PR3 Mix4+: 17. Österreich (Maria Dorn/David Erkinger/Tobias Höller/Johanna Beyer, Steuerfrau: Sabine Farkas) 7:55,73 Min.

16.07.2019 Countdown zur Heim-WM läuft

Der Countdown zur Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim von 25. August bis 1. September läuft. Die ÖRV-Athleten haben bis letzten Freitag in Kärnten am Weissensee trainiert und dort perfekte Bedingungen vorgefunden.

„Die Mannschaften haben sehr fokussiert trainiert und die Bedingungen am Weissensee waren perfekt. Wir haben an verschiedenen Dingen gearbeitet und uns verbessert, uns ist bewusst, was zu tun ist, jetzt müssen wir nur noch an hoher Schlagfrequenz arbeiten“, erklärt ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing. 

Die Mannschaften mit insgesamt 15 Athleten haben viele Umfänge am Wasser mit Krafttraining und Einheiten am Rad kombiniert. Der Fokussierung geht dabei schon Richtung Heim-Weltmeisterschaft. „Die Konkurrenz bei der WM wird sehr stark sein, wir müssen uns bewusst sein, dass wir unsere besten Rennen abrufen müssen, wir dürfen uns keine Geschenke erwarten“, stellt Hassing klar. 

Teil der Mannschaft war selbstverständlich auch die WM-Dritte Magdalena Lobnig. „Das Training mit Magdalena läuft gut. Wir haben generell eine tolle Mannschaft und sie liebt es Teil der Mannschaft zu sein. Ich bin sehr zufrieden, wie ihre Trainings gelaufen sind, wir haben an der Technik gearbeitet, aber das muss im Rennen erst ins Ziel gebracht werden. Wir sind aber beide sehr zufrieden. Ich sehe die Aufgabe wie eine Prüfung, die erst geschafft werden muss. Ich finde es sehr toll mit Magdalena zu arbeiten“, sagt Hassing.

 Für die WM-Mannschaft stehen von 6.-8. August Trainings in Wien am Programm, ehe es am Donnerstag, den 8. August Richtung Frankreich zur intensiven WM-Vorbereitung nach Aiguebelette geht, wo die Mannschaft bis 22. August trainieren wird.

Team Ströck Lobnig_Hassing_OERV

24.06.2019 Lobnig gewinnt beim Ruder-Weltcup in Poznan Silber

Magdalena Lobnig gewinnt beim Ruder-Weltcup in Poznan (Polen) im Damen Einer die Silbermedaille. Der Vierer ohne landet in den Top-10. .

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#teamströck Magdalena Lobnig Ruderweltcup Poznan

12.05.2019 Wedau Regatta | Lobnig/Lobnig im Doppelzweier im Einsatz

Am heutigen Sonntag waren Magdalena und Katharina Lobnig bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg/Deutschland im Doppelzweier im Einsatz. Es war das erste gemeinsame internationale Rennen seit 2012.

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11.05.2019 Wedau Regatta | Magdalena Lobnig feiert Sieg im Damen Einer

Magdalena Lobnig startet perfekt in die internationale Saison. Bei der Int. Wedau Regatta feiert sie im Finale des Damen Einers einen souveränen Sieg. Morgen, Sonntag, steht für die 28-Jährige noch der Doppelzweier mit ihrer Schwester Katharina auf dem Programm.

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10.05.2019 Wedau Regatta | Auftaktsieg für Magdalena Lobnig in Duisburg

Mit einem souveränen Sieg startet Magdalena Lobnig im Damen Einer in die Int. Wedau Regatta in Duisburg, die sie für ihren ersten internationalen Auftritt ausgewählt hatte. Katharina Lobnig belegt in Heat 1 des Damen Einers den dritten Platz und steht ebenfalls im Finale, das morgen Samstag, auf dem Programm (13.45 Uhr) steht.

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08.05.2019 Weltcup-Auftakt in Plovdiv mit fünf ÖRV-Booten // Lobnig startet bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg

Für die ÖRV-Athleten beginnt mit dem Weltcup in Plovdiv (10.-12. Mai) das internationale Kräftemessen. Der ÖRV entsendet fünf Boote nach Bulgarien. Magdalena Lobnig nimmt währenddessen an der Internationalen Wedau Regatta in Duisburg (Deutschland) teil.

08.05.2019 Weltcup-Auftakt in Plovdiv mit fünf ÖRV-Booten // Lobnig startet bei der Int. Wedau Regatta in Duisburg

Für die ÖRV-Athleten beginnt mit dem Weltcup in Plovdiv (10.-12. Mai) das internationale Kräftemessen. Der ÖRV entsendet fünf Boote nach Bulgarien. Magdalena Lobnig nimmt währenddessen an der Internationalen Wedau Regatta in Duisburg (Deutschland) teil.

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16.04.2019 Lobnig startet auf neuen Wegen in die WM-Saison

Die neue Saison bringt für ÖRV-Athletin Magdalena Lobnig neues und alt gewohntes Terrain: Neu formiertes Trainerteam und Start im Doppelzweier mit ihrer Schwester Katharina Lobnig.

Magdalena Lobnig wird die heurige Saison mit einem Start bei der Internationalen Regatta in Duisburg/Deutschland (10.-12. Mai) beginnen. Dort hat sie die Möglichkeit sowohl im Einer, als auch im Doppelzweier mit ihrer Schwester Katharina Lobnig an den Start zu gehen. Dieser Doppelstart wäre beim zeitgleich stattfindenden Weltcup nicht möglich, deshalb wird die Vize-Europameisterin und zweifache WM-Medaillengewinnerin auch auf den Weltcup in Plovdiv (Bulgarien) verzichten. Die Kombination im Doppelzweier mit Katharina Lobnig wurde im Wintertraining bereits ausführlich getestet und erlaubte Lobnig neue Wege der Vorbereitung auf die WM-Saison. Nun soll die Trainingspartnerschaft auch im Rennen getestet werden.

Die Entscheidung über die weitere Saison und wann Lobnig in den Einer umsteigen wird, hängt auch vom Abschneiden in Duisburg ab. Als nächste Regatten sind derzeit der zweite Weltcup in Posen (Polen), die Europameisterschaft in Luzern (Schweiz) und die Heim-WM in Linz-Ottensheim geplant.

Neues Trainerteam um Lobnig

In Duisburg wird Lobnig bereits von einem erweiterten Trainerstab des ÖRV betreut. Ihr langjähriger Erfolgstrainer Kurt Traer wird sich aus eigenem Wunsch beruflich verändern und Mitte der Saison in die zweite Reihe zurücktreten. Traer war seit Ende 2012 als Trainer der WM-Dritten tätig und feierte mit der 28-Jährigen zahlreiche Erfolge. Das neu formierte Trainerteam besteht aus dem ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing und weiteren ÖRV-Trainern. Mit vereinten Kräften wird an dem Ziel Olympiamedaille in Tokio gearbeitet. Kurt Traer wird eine externe Ausbildung beginnen.

Website ÖRV: www.rudern.at