Team Ströck

Radteam Stanger #teamströck

Tim Wafler #teamströck
Philipp Hofbauer #teamströck
Stefan Kovar #teamströck
Lucas Zauchner #teamströck
Paul Buschek #teamströck

Vieles ist neu 2019 im Radsport Stanger Radteam

Nachdem mit Jahresbeginn das erfolgreiche Wiener Radduo Tim Wafler/Paul Buschek von der Kategorie U17 in die Juniorenklasse aufgestiegen ist, und es ab dieser Altersklasse international bereits höchst professionell zugeht, war auch der sportliche Leiter und Trainer des Nachwuchs-Teams, Roland Wafler (vormals selbst Radprofi) gefragt, entsprechendes Umfeld für die beiden aufstrebenden Athleten zu schaffen.

„Radsport ist Mannschaftssport, dass sieht man bei jedem Profi-Radrennen. Tim und Paul haben dies in der Vergangenheit als Duo bereits super umgesetzt. Jetzt bei den Junioren kann man zu zweit recht wenig ausrichten. Deshalb haben wir mit Hilfe unseres Teamsponsors, der Bäckerei Ströck, das Rennteam nun auf 5 Junioren Fahrer aufgestockt. So können wir bereits im Nachwuchs verschiedene Mannschaftstaktiken erlernen und zur Umsetzung bringen, welche dann für den Profisport unumgänglich sind. Da setzten wir definitiv neue Maßstäbe im Österreichischen Radnachwuchs“ ist sich der sportliche Leiter des Teams bewusst.

Zu den Zielen der jungen „Profitruppe“ gehören Top Platzierungen bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften vor allem auf der Bahn. „Eine Medaille bei einem Großereignis auf der Bahn in den nächsten Jahren, ist jedenfalls mein Ziel“ gibt sich Tim Wafler jedenfalls selbstbewusst.

Neben Tim Wafler und Paul Buschek sind 2019 nun folgende Fahrer zum Stanger-Ströck Team dazugekommen:

  • Stefan Kovar, ebenfalls Wiener, Cross-Spezialist, holte bereits Mitte Jänner den ersten ÖM -Titel 2019 für das Team. Er ist Klassenkamerad von Tim und Paul im Bundes-Leistungszentrum Südstadt und somit auch täglicher Trainingspartner.
  • Philipp Hofbauer, ein langjähriger Trainingskollege dieser 3 Sportler, geht in Wr Neustadt in die Schule.
  • Als 5ter im Bunde komplettiert Lucas Zauchner ein Tiroler aus Weer das Rennteam.

„In dieser Zusammensetzung sind diese 5 Athleten bereits letztes Jahr bei der hochkarätigen TMP Tour in Deutschland an den Start gegangen. Sie haben dort bereits als Team hervorragend harmoniert, und Tim konnte schlussendlich auch die Gesamtsprintwertung (grünes Trikot) gewinnen“, begründet der sportliche Leiter die neue Teamzusammensetzung.

Aktuelles/ Presse

17.08.2019 Tim schafft nächsten Meilensten, und holt für Österreich Platz 4 im olympischen Omnium

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Dabei gelingt Tim gleich zu Beginn mit einem Sieg im Scratch-Omnium eine absolute Sensation bei dieser Bahn WM.

Jetzt langsam der Reihe nach. Am vorletzten Wettkampftag stand in der Oderlandhalle in Frankfurt der wichtige olympische Omnium-Bewerb am Programm.

Tim reichte im Qualifikations-Punkterennen ein Sieg bei einem Wertungssprint (5 Punkte) um sich als 6. locker für das Finale der besten 24 Nationen zu qualifizieren. Das schon diese Qualifikationen gerade im olympischen Omnium keineswegs ein Selbstläufer sind, bestätigt die Tatsache, dass sogar einige Mitfavoriten, wie z.B. einer der Medaillenanwerter, der Brite Max Rushby, oder der Polnische Vizeeuropameister im Omnium von Gent Szymon Potasznik den Cut in den Hauptbewerb nicht schafften.

Im ersten Rennen des Omniums, dem Scratch, zündete Tim gleich am Start seinen Turbo, und ging gemeinsam mit dem Dänen Frederick Wandahl erfolgreich auf Rundenjagt. Kein weiterer Fahrer schaffte einen Rundengewinn, und da Tim den Dänen im Sprint fast „locker“ distanzierte, schaffte der Radsport Stanger Fahrer zu Beginn gleich einen Sieg in einem WM Omniumbewerb!

Platz 10. im Temporennen bedeutete Platz 5 in der Gesamtwertung, nur 2 Punkte hinter dem 3 Platz.

Nach 2h Pause, bei dem die Speicher wieder ein wenig aufgefüllt wurden, und die Beine ausgelockert wurden, fuhr Tim ein sehr cleveres Ausscheidungsrennen. Er riskierte nicht alles, denn aufgrund von Stürzen gab es gleich mehrere Neutralisationen, und erreichte einen guten Platz 8.

Für die Gesamtwertung bedeutete dies, dass sich der ÖLSZ Sportler wieder einen Platz nach vorne arbeitete, und vor dem finalen Punkterennen sogar auf Platz 4 lag.

Das Punkterennen entwickelte sich, wie erwartet zur „Schlacht“, die Favoriten sprinteten auf die Wertungen und und versuchten mittels Attacken auch noch Rundengewinne zu erzielen. Mitten drin der Ströck Athlet. Auch er gewann eine Wertung, und konnte bis zur letzten Wertung den 4. Platz verteidigen. Mit einem Sieg beim Schlusssprint wäre sogar noch die Brozemedaille möglich gewesen. Das verhinderte jedoch eine Attacke des Spaniers, der sich vom Feld lösen konnte, und den Schlusssprint für sich entschied.

Tim verteidigt im Platz 4, im Omnium Endstand, und schafft in dieser olympischen Disziplin hinter dem Neuseelender Laurence Pithie, dem Australier Graeme Frislie und dem Koreaner einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. Wohl angemerkt, er war dabei Beste Europäer, und zudem bester seines Jahrgangs!

Morgen steht ab 13:40h für Tim und Paul Buschek noch das Madison am Programm

#teamströck Team Stanger Tim Wafler

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16.08.2019 Erfolgreicher 3. Wettkampftag bei der Bahn WM in Frankfurt

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Heute am 3. Tag der Bahn WM stiegen nun auch Tims Vereins- und ÖLSZ Trainingskollegen, Stefan Kovar in der Einzelverfolgung sowie Paul Buschek im Punkterennen, ins WM Geschehen ein.

Stefan Kovar bestätigte seine WM Nominierung, erreichte in der 3000m Einzelverfolgung eine Zeit von 3:29,243 (ergibt 51,614km/h Schnitt), konnte seine persönliche Bestzeit, aufgestellt bei der EM in Gent, abermals um knapp 3 Sekunden unterbieten, und erreichte damit Platz 33 im Feld der 40 Starter.

Wenig später gab Paul Buschek beim 15km Qualifikationslauf im Punkterennen, bei seinem ersten WM Start, mehr als nur eine Talentprobe ab.

Ihm gelang gemeinsam mit dem Fahrer aus Belgien ein Rundengewinn, sicherte sich zudem 2 Wertungssprints. Das machte in der Endabrechnung  Platz 2 (mit 30 Punkten), punktgleich mit dem spanischen Sieger, Raul Garcia Pierna, und noch vor den favorisierten Australier und Italiener, die die Plätze 3 und 4 erzielten.

Voll Selbstvertrauen startete Paul ins Finale über 100Runden der besten 24 Nationen, und hielt sich bewusst in der Anfangsphase etwas zurück. Erst kurz vor der Hälfte des Rennens, als bereits einigen Fahrern ein Rundengewinn gelungen ist, startete Buschek dann seine Attacke. Er konnte sich mit einer kleinen Gruppe vom Feld absetzten und holte 2 Punkte beim 4. Wertungssprint, aus dem angestrebten Rundengewinn wurde dann jedoch leider nichts. Im extrem schnellen Finale des Rennens konnte Paul keine weiteren Akzente mehr setzten, und beendete das Rennen in der „Nullrunde“ am ansprechenden 16. Platz.

Die Goldmedaille holte sich der Russe Vlas Shichkin vor dem Franzosen Kevin Vauquelin und dem Spanier Paul Gracia Pierna.

Morgen am Sa steht der Omnium Bewerb am WM Programm, Tim der heute einen regenerativen Tag eingelegt hat, startet ab 11:20h in die 60 Runden Punkte-Qualifikation.

Die errechneten Startzeiten der weiteren Omniumbewerbe sind:

  • Scratch gegen 12:40
  • Temporennen 14:35
  • Ausscheidungsrennen 17:20
  • und das finale Punkterennen gegen 19:15

Fad wird uns da morgen also sicher nicht 😉

Soweit das Neueste aus Frankfurt.

#teamströck Team Stanger Paul Buschek  #teamströck Team Stanger Stefan Kovar

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15.08.2019 Tim startet mit einem sehr guten 6 Platz in seine erste WM

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Nach 2 eher lockeren Tagen in Frankfurt, ging es für Tim heute beim Scratchrennen erstmals in einen WM Bewerb.

Beim über 30 Runden gehenden Vorlauf, gelang „unserem Vizeeuropameister“ in dieser Disziplin mit einem Fahrer aus Chinese Taipei, trotz eines 56,9km/h Rennschnitt, ein Rundengewinn. Tim schaffte somit locker die Finalteilnahme, und musste am Ende dabei nicht einmal seine Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen.

Im Finale der besten 24 Nationen fuhr Tim von Beginn an ein sehr aktives Rennen, versuchte mehrmals vom Feld wegzukommen, um vielleicht ähnlich wie bei der EM den Rundengewinn zu schaffen. Das sah teilweise sogar recht vielversprechend aus, doch am Ende fehlte heute das Quäntchen Glück.

5 Fahrer konnten sich im letzten Viertel vom Rennen vom Feld lösen, 4 davon schafften den Rundengewinn, aber auch der 5 Fahrer konnte sich vor dem Hauptfeld ins Ziel retten. Neuer Scratch Weltmeister wurde der Däne Benjamin Herz, vor dem Kolumbianer Ruiz Arboleda und dem Chilenen Jacob Thomas Decar.

Den Sprint des Hauptfelds gewann Tim, trotz seiner aktiven Fahrweise, in eindrucksvoller Manier! Das gibt Selbstvertrauen, und wenn dann einmal das nötige Rennglück auch noch auf seiner Seite ist, wer weiß was dann noch möglich ist….???

Für Tim heißt es morgen einmal regenerieren (Johnny ist wieder ordentlich gefragt), bevor am Fr der olympische Omniumbewerb auf ihn wartet.

Für die beiden anderen Österreicher, Stefan Kovar und Paul Buschek wird es morgen erstmals richtig ernst. Den Stefan startet ab 12:30 in der 3000m Einzelverfolgung, und Paul ab 14:30 beim Punkterennen in diese WM hinein.

Soweit die Zusammenfassung des heutigen Tages. Die Bilder machte Caroline Hajek. Ergebnisse gibt es hier zu finden http://jrworlds2019.veloresults.com/viewEvent.php?event=8

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14.08.2019 Bahn-WM in Frankfurt/Oder

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Ich schreibe diesmal schon von der Bahn WM, denn wir sind bereits gestern zu unserem Saisonhöhepunkt nach Deutschland angereist. Erfreulicher Weise haben sich heuer gleich 3 Radsport-Stanger-Fahrer für diese internationalen UCI Titelkämpfe der Junioren qualifiziert.

Mit dabei natürlich Tim, der ja vor rund einem Monat bei der EM im Scratch die Silbermedaille holte, weiters werden Paul Buschek und Stefan Kovar Österreich bei dieser WM vertreten. Zudem wird sich auch diesmal wieder „Johnny“, Johannes Ernst, „unser“ Sportwissenschaftler und Therapeut vom IMSB, um die Jungs bei der WM kümmern. Insgesamt sind hier sogar rekordverdächtige 315 Sportler aus 48 Nationen registriert!

Obwohl jeweils nur ein Starter pro Nation pro WM-Bewerb zugelassen ist, warten Aufgrund der vielen teilnehmenden Nationen, auf die Athleten besonders Kräfte raubende Vorläufe, denn nur die besten 24 Fahrer steigen ins Finale auf.  Nachdem „wir“ heuer mit lauter „2002er“ Athleten bei den Titelkämpfen vertreten sind, d.h. es handelt sich bei allen um „erstjährige Junioren“, steht natürlich vor allem das Sammeln von internationalen Erfahrungen im Vordergrund. Finalteilnahmen wären natürlich wünschenswert, Top 12 Ergebnisse schon sehr stark einzuschätzen, und alles darüber hinaus wäre schon eine mittlere Sensation.

Obwohl die unmittelbare Vorbereitung bei Tim zuletzt nicht ganz nach Plan verlief (Crash bei der OÖ-Tour, und Probleme mit dem Handgelenk), hat er seine eigenen Erwartungen folgendermaßen formuliert: „Ich habe vor einem Monat bereits eine EM Silbermedaille auf der Bahn gewonnen (die nimmt mir mal keiner mehr weg J), eine WM Medaille ist folglich das nächste große Ziel. Auch wenn ich dieses Ziel nicht gleich bei meiner ersten WM realisieren kann, möchte ich mich hier zumindest bestmöglich verkaufen. Ich freue mich jedenfalls jetzt erstmals bei einer WM gegen die allerbesten der Welt fahren zu können. Denn lernen kann ich von den Besten sicher am meisten. Das werde ich auch brauchen, denn irgendwann möchte ich auch einmal einen Titel holen“.

Nachdem jedoch zuletzt beim Abschlusstraining im Dusika erstmals das Derny (mit 68km/h) für Tim zu langsam war, und ich ihn beim Training bei unserer Rennsimulation nicht mehr fordern konnte, denke ich, dass speziell Tims Form nach wie vor sehr gut ist, und er auch für eine Überraschung gut genug ist 🙂

Hier unser WM Einsatz-Plan im Detail:

Alle Nachmittags Entscheidungen von dieser WM sollten auch heuer wieder live am UCI-Cannel übertragen werden: https://www.youtube.com/user/ucichannel

Abschließend möchte ich die Gelegenheit nützen, und uns bei allen Ausrüstern und Sponsoren für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken, wir werden alles geben, um uns hier bei der WM so teuer wie möglich zu verkaufen;-)) 

Ein ganz besonderer Dank gilt diesmal noch der Bäckerei Ströck. Nicht nur für die exzellente Verpflegung, denn nachdem der ÖRV derzeit gleich mehrere Wettkämpfe parallel entsendet, standen wir beim Saisonhighlight plötzlich ohne  einheitlicher „Freizeit-Team-Bekleidung“ da.  Und da kam, wie ihr auf den Fotos sehen könnt, promte Hilfe von der Bäckerei Ströck in Kooperation mit 11teamsports, und unser einheitlicher Auftritt kann sich nun wirklich sehen lassen.

 

  

27.07.2019 Urlaub in Italien, mal ein bisschen anders

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Wie bereits zuletzt angekündigt, stand auch im Hause Wafler ein Urlaub in Caorle am Programm. Jedoch 3 Wochen vor der Bahn WM nicht ganz im klassischen Sinn,-)

Deshalb stand bei uns am Vormittag jeweils Teils intensives Training am Plan. Die Inhalte waren z.B. ein Krafttraining mit Gewichten und Sprüngen, aber auch „Autotraining“ mit Zwischensprints (dabei fährt Tim im Windschatten vom Auto, wir haben so 125km in 2,5 Stunden geschafft) bzw auch ganz gewöhnliches Grundlagentraining am Rad.
An den Nachmittagen stand dann relaxen, mit Tour de France anschauen bzw abkühlen im Meer und Sandburgen bauen am Strand, am Programm.

Und zum Abschluss unseres Italien Aufenthalts ging Tim gestern noch bei einem UCI IM1 Bahnmeeting in Pordenone an den Start. Im Scratchrennen sprintete er noch auf Platz 3, die weiteren Bewerbe mussten auf der offenen Bahn leider wegen Unwetter abgesagt werden.

„Als Vizeeuropameister in dieser Disziplin sind echt fast ALLE nur auf mich gefahren, Ich habe versucht sehr aktiv zu fahren, und vom Feld wegzukommen, doch speziell die Italiener sind dann keinen Meter mit mir gefahren. So kam es zum großen Schlusssprint, den ich auf der langen Betonbahn etwas zu früh angezogen habe. Ein gutes Training war es jedenfalls, und der 3.Platz bei einem einser Meeting bringt zumindest 160Pkt für die Weltrangliste:“ beschreibt Tim das Rennen.

Tims nächster.Renneinsatz ist ab 2.8. die Öberösterreich-Juniorenrundfahrt, bei der es direkt vor der WM eher nur um harte Rennbelastungen geht, Resultate stehen dort nicht im Vordergrund.

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22.07.2019 Nach kurzer Trainingspause gewinnt Tim das Kriterium der Wien Energie

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Nach der erfolgreichen, aber auch sehr Kräfte raubenden Bahn EM in Gent (inclusive Rückfahrt nach Wien) standen zu Wochenbeginn für alle Beteiligten einmal 3 Ruhetage am Programm. Mit aufgeladenen Akkus geht es nun in den zweiten Teil der Saison, bei dem der klare Saisonhöhepunkt, die Bahn WM in Frankfurt/Oder schon in gut 3 Wochen (14.-18.8.) am Programm steht.

Das sich diese kurze Trainingspause keineswegs negativ auf die Form unserer Ströck-Athleten ausgewirkt hat, zeigt das Ergebnis des Wien Energie Kriteriums vom Sa 20.7. Denn dort trumpfte der „Stanger-Express“ bei einem Austria-Cuprennen wieder einmal mächtig auf.

Tim gewinnt dieses winkelige Kriterium auf dem Betriebsgelände des Kraftwerks Simmering überlegen mit 52 Punkten, vor Max Kabas (38Pkt) und Stanger Teamkollegen Paul Buschek (26Pkt). Mit Stefan Kovar auf Platz 6 brachten wir, bei dem mit den Amateuren gemeinsam ausgetragene Rennen, sogar 3 Radsport Stanger Fahrer unter die ersten 6!

Für uns geht es jetzt eine Woche mit der Familie nach Italien, natürlich mit Rad :-), denn Tim wird dort am Fr, 26.7. in Vorbereitung auf die Bahn WM ein internationales UCI Bahnmeeting in Pordenone bestreiten.

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15.07.2019 Das war die Junioren EM

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Tim Wafler holt bei der Bahn EM in Gent (BEL) sensationell eine Silbermedaille!
Der Donaustädter Youngster schafft gleich bei seinem aller ersten EM Rennen, dem Scratchbererb, den Sprung auf das internationale Siegespodest.

Das Rennen hatte es wahrhaft in sich, denn Wafler überrundete zur Halbzeit mit 4 weiteren Fahrern (einem Russen, einem Spanier und einem Ukrainer) das restliche Fahrerfeld bestehend aus 18 (!) Nationen. Die Medaille war also zum Greifen nahe, bis bei einem kapitalen Massensturz, 8 Runden vor Ende des Rennens, bei dem gleich 7 Fahrer beteiligt waren. Auch Wafler war leider davon betroffen, konnte nicht mehr ausweichen, und ging unsanft zu Boden.

Glücklicher Weise konnte der Ströck Athlet das Rennen mit Abschürfungen und leichten Prellungen fortsetzten, und sprintete dann im Finale sogar noch hinter dem Russen Denis Denisov auf Platz 2.

„Ich habe ja kurz vor der EM noch von meinem Radausrüster Look ein neues Bahnrad zur Verfügung gestellt bekommen. Das Look R 96 kostet mit den Corima Laufrädern 12.000€ (ohne Bremsen und ohne Schaltung). Das ist so steif, dass jeder Tritt aufs Pedal unmittelbar in Vortrieb umgewandelt wird. Aber dass ich mit meiner neuen Look „Rakete“ damit gleich bei meinem ersten EM Bewerb die Silbermedaille hole, ist wie ein Traum für mich.“ beschreibt der Donaustädter seinen Medaillengewinn.

Dem nicht genug, setzte Wafler 2 Tage danach, beim olympischen Omnium, eine weitere internationale Duftmarke, und erreichte in der Königsdisziplin des Bahnradsports Platz 7.

„Im Omnium musst du in jeder Einzeldisziplin alles perfekt machen, ich habe mit den Plätzen 10 und 11 etwas zu verhalten begonnen, konnte mit zwei 4. Plätzen dann doch noch das angestrebte Top 8 Resultat einfahren. Nach dem harten Omnium-Tag bekommt meine Silbermedaille noch einen viel höheren Stellenwert, denn dass ich im Scratch so viele erfahrene und superstarke Fahrer hinter mir gelassen habe, wird mir erst jetzt bewusst.“ resümiert Tim Wafler.

Noch eins drauf setzte das 17 jährige Bahntalent am Schlusstag der EM, gemeinsam mit Radsport Stanger Teamkollegen, Paul Buschek, im Madison.

Im 120 Runden Bewerb, bei dem stets mittels Schleudergriff abgelöst wird (siehe Foto), schafften die beiden mit Platz 7 erneut in einer olympischen Disziplin ein Top 8 Ergebnis.

„Auch der 7.Platz im Madison ist wirklich sehr hoch einzustufen, denn das konnten wir in der Vorbereitung so gut wie gar nicht trainieren, und dann gleich bei einer EM in die Top 8 zu fahren, ist ausgesprochen vielversprechend. Tim und Paul haben daher in dieser Disziplin vor allem durch vermehrte Rennpraxis jedenfalls für die Zukunft noch großes Potential“ analysiert auch Trainer Roland Wafler dieses Top Ergebnis.

Jetzt bleibt den Sportlern kaum Zeit zum Verschnaufen, denn bereits Mitte August steht mit der Junioren WM in Frankfurt/Oder (D) das nächste Saisonhighlight vor der Tür.

13.07.2019 Tim bestätigt auch beim olympischen Omnium bei der Bahn EM in Gent seine derzeitige Form

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Dabei verlief gerade das Scratchrennen, bei dem Tim bekanntlich 3 Tage zuvor Vize-Europameister wurde, eher durchwachsen. Nach einem schweren Sturz in der letzten Runde, bei dem es den Italiener arg erwischte, konnte der Stanger Fahrer zwar ausweichen, aber rollte dann „nur“ als 10. ins Ziel. Nach fast einer Stunde Rennunterbrechung (weil einerseits der Notarzt kommen musste, um den Italiener zu versorgen, bzw auch die Bahn repariert werden musste), folgte das Temporennen, bei dem es jede Runde einen Punkt zu holen gab.

Aufgrund der stätigen Attacken, die Tim leider allesamt verpasste, gewann er zwar den Schlusssprint, hatte am Ende jedoch keine Punkte auf seinem Konto, was Platz 11 bedeutete.Beim darauffolgenden Ausscheidungsrennen setzte der Ströck Athlet mit Platz 4 mehr als ein deutliches Lebenszeichen, und kam dem angestrebten Top 8 Ergebnis dadurch wieder deutlich näher.

Beim finalen Punkterennen überschlugen sich dann nochmals die Ereignisse, wieder 2 spektakuläre Stürze, bei dem sogar der Verursacher, kein geringerer als der Russische Scratch Europameister Denis Denisov disqualifiziert wurde. Tim fuhr davon unbeeindruckt ein sehr aktives Rennen, schaffte es gleich mehrmals in Ausreißergruppen, sammelte fleißig Punkte, und sprintete schließlich auf Platz 4 im Punkterennen.

In der Gesamtwertung schob er sich damit noch auf Platz 7. im Omnium vor, gewonnen hat der Holländischer Casper van Uden, der bekanntlich vor 2 Jahren in Österreich die Oststeiermark Radjugendtour bereits beherrscht hatte. „Als ich den schweren Sturz des Italieners gleich zu Beginn im Scratch gesehen habe, war mir meine Platzierung momentan völlig egal. Erst am Nachmittag bei den letzten beiden Rennen konnte ich wieder voll ans Limit gehen, und mich vom zwischenzeitlich 11. Platz noch auf den 7. Gesamtplatz vorarbeiten.

Nach diesem harten Omnium-Tag bekommt meine Silbermedaille noch einen viel höheren Stellenwert, denn das ich dort so viele erfahrene und superstarke Fahrer hinter mir gelassen habe, wird mir erst jetzt bewusst.“ resümiert Tim. Am So wird Tim noch gemeinsam mit seinem Stanger Teamkollegen, Paul Buschek, das Madison bestreiten.

Soweit das Neueste aus Gent.

 Team Ströck Tim Wafler Team Ströck Tim Wafler

Team Ströck Tim Wafler

08.07.2019 Tim schafft gleich bei seinem ersten EM Rennen die Sensation: Vize-Europameister!

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Dieser erste EM Tag in Gent, an dem Tim das Scratchrennen am Programm hatte, war wahrhaft nichts für schwache Nerven.

Denn bereits am Vormittag beim Einrollen mit dem Straßenrad passierte die erste Schrecksekunde, und Tim wurde bei der Fahrt von einer Biene im Gesicht (genau zwischen seiner POC Brille und Helm) gestochen. Zum Glück außer einer Schwellung nicht viel passiert, die bis zum Abend schon deutlich zurückgegangen war.

Das Scratchrennen, bei dem 19 Nationen am Start waren, startete dann erwartungsgemäß gleich mit heftigen Attacken der Favoriten. Tim hielt sich die ersten 10 Runden (von 40 Rnd) etwas zurück, und versuchte dann mit einem Spanier zum Russisch/Ukrainischen Führungsduo aufzuschließen, was dann auch zur Halbzeit des Rennens gelang. Zu viert gelang dann sogar der Rundengewinn. Die Medaille war also zum greifen nahe.

Im hektischen Finale passierte dann 8 Runden vor Schluss jedoch ein Massensturz, bei dem gleich 7 Fahrer zu Boden gingen. Tim konnte leider nicht mehr ausweichen, und schlug auch schmerzhaft auf der Bahn auf. Das Rennen musste wegen des heftigen Sturz sogar kurz neutralisiert werden, Zeit genug um Tim kurz durch zu checken (außer Prellungen und kleineren Abschürfungen war zum Glück nicht viel passiert) und das Rad zu tauschen (denn das neue Vorderrad bekam bei dem Crash leider etwas ab).

Kurz drauf konnte Tim das Rennen wieder aufnehmen, es wurde nochmals bei 15 Runden gestartet (natürlich behielten die 4 Fahrer ihre Plusrunde). In diesem kurzen Finale versuchten dann nochmals die Mitfavoriten aus Großbritannien, Niederlanden, Italien und Deutschland auch noch den Sieg bringenden Rundengewinn zu schaffen, jedoch allesamt vergebens. Im finalen Sprint konnte sich dann der Russe Denis Denisov den Europameistertitel im Scratch sichern, Tim sprintete auf Silber und Bronze ging an den Spanier Raul Garcia.

Für Tim bleiben nun 2 Tage, sich von den Sturzverletzungen etwas zu erholen, bevor er am Fr im Omnium wieder im Einsatz ist.
Für Teamkollegen Paul Buschek wird es bereits am Mi ernst, da startet er gegen 19:00 im Ausscheidungsrennen.

Team Ströck Tim Wafler Team Ströck Tim Wafler 

08.07.2019 Bahn EM Gent

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Melde mich diesmal aus in Belgien, denn 3 unserer Radsport Stanger Teamfahrer sind ab morgen bei der Bahn EM in Gent von 9.-14.7 am Start. Neben Tim Wafler hat sich auch Paul Buschek und Stefan Kovar, für dieses erste Saisonhighlight qualifiziert.

Der routinierteste der 3 Athleten, Tim Wafler, wird bei dieser EM in Gent gleich in 3 Bewerben antreten:
Am Di (also morgen) 9.7 gegen 18:30 im Scratch,
Fr 11.7. von 10:15 bis ca 21h im olympischen Omnium,
und So 14.7.  gegen 13:30 mit Partner Paul Buschek im Madison (ebenfalls olympisch).

Paul Buschek wird neben dem Madison auch im Ausscheidungsrennen (am Do 19:30) antreten, und hat speziell dort auch gute Chancen auf ein Top Ergebnis..
Und Stefan Kovar wird nach seinem guten 3. Platz beim UCI Meeting in Prostejov Österreich im Punkterennen (Sa 17:30) vertreten.

Die 3 Radsport-Stanger-Fahrer sind allesamt erstjährige Junioren (JG 2002), sind zudem auch Klassenkollegen im ÖLSZ (Österreichisches Leistungs Sport Zentrum) Südstadt, wo sie mit Roland Wafler allesamt auch den selben Trainer haben.

„Nachdem es für alle 3 Junioren Sportler die ersten großen internationalen Meisterschaften sind, steht das Sammeln von Erfahrungen jedenfalls im Vordergrund, und die Ergebnisse können sich zwar ergeben, sind dabei aber noch nicht das Wichtigste“, gibt Coach Roland Wafler die Zielsetzung vor.

Einzig Tim, der Vorwoche noch von deinem Ausrüster Look ein neues Bahnrad, oder besser gesagt eine neue Wunderwaffe, bekommen hat, stellt selbst schon etwas höhere Erwartungen an sich.

„Mein Fokus richtet sich bei meiner ersten EM speziell auf die olympischen Disziplinen Omnium und Madison, da strebe ich Top 8 Platzierungen an. Das Scratch-Rennen gleich zu Beginn sollte mir aufgrund meiner Endschnelligkeit besonders liegen, demnach könnte da vielleicht auch etwas mehr rausschauen. Doch da kommt es natürlich besonders auf den Rennverlauf an. Wenn am Ende des Rennens keinem Fahrer ein Rundengewinn gelingt, ich im Sprint einigermaßen freie Fahrt habe, ist da für mich vielleicht sogar eine Medaille drin. Ich werde jedenfalls hoch pokern, und dann schauen was rauskommt.“ gibt sich Tim derzeit noch recht gelassen.

Und jetzt noch kurz zurück zu dem oben erwähnten neuen Bahnrad von Tim.

Aufgrund seiner bisher erreichten internationalen Top Ergebnisse, stellt ihm der Radhersteller Look in Kooperation mit Corima (Laufradhersteller) das derzeitige Top Modell R96 zur Verfügung (Kostenpunkt 12.000€, wohlgemerkt Bahnräder besitzen weder Bremsen noch Schaltung).

„Das Rad ist so steif, da bewegt sich wirklich gar nichts zur Seite, und die Kraft mit der ich in die Pedale trete, geht voll in den Vortrieb. Mein „altes“ Look Rad war schon echt sehr steif, und das da jetzt zum neuen Top Modell nochmals so eine Steigerung möglich ist, hätte ich mir echt nicht gedacht. Zu Beginn dachte ich mir, ich habe eine zu leichte Übersetzung aufgelegt, weil es so gut gerollt ist, doch die Übersetzung passte, nur das Rad ist wirklich sau schnell, weil auch die Aerodynamik des Rahmens ein Wahnsinn ist“, schwärmt Tim von seinem neuen Rad.

Dies wären mal die Hardfacts, mehr Infos folgen dann laufend aus Gent.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich diesmal noch Robert Ströck ausrichten, der uns gestern Früh höchstpersönlich zahlreiche Leckerbissen der Bäckerei Ströck eingepackt hat, und uns damit unsere lange Anreise nach Gent (1200km)  jedenfalls „versüßt“ hat.

Die spektakulären Fotos von Tim Wafler mit neuem Look Rad sind von Caroline Hajek (ist extra am Derny mitgefahren, um Actionfotos aus nächster Nähe machen zu können), auch ihr gilt ein besonderer Dank.

 

 

27.05.2019 Radsport Stanger Team dominiert beim Bahnklassiker 500+1 Runde in Brünn

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Das Kitzbüheler Team dominiert in der Junioren-Kategorie, bei dem über 3 Tage und 5 Etappen gehenden Bahn-Etappenrennen, die internationale Konkurrenz in Tschechien fast nach Belieben.

Gleich am ersten Tag schafft sich Tim Wafler eine hervorragende Ausgangsposition. Er gewinnt die 1. Etappe vor seinem Teamkollegen Paul Buschek.
Am selben Abend noch, bei der 2. Etappe setzte das Stanger Team sogar noch eines drauf, und fixierte mit Wafler, Buschek und Stefan Kovar sogar einen historischen 3-Fachsieg in Brünn.

Etwas anders verlief der 2. Renntag. Denn nachdem die Konkurrenz merkte, dass im Sprint gegen Wafler und Co nicht viel zu holen war, wollten vor allem die Tschechen bzw. die starken Fahrer der Peter Sagan Akademie aus der Slovakei, mittels unzählige Attacken unbedingt den Sieg einfahren. Doch da waren die beiden anderen Stanger-Fahrer, Paul Buschek uns Stefan Kovar, aufmerksam und parierten alle Angriffe, bzw sammelten dadurch selbst fleißig Punkte.

Wafler konzentrierte sich auf die Punktesprints und sicherte sich in Summen auch an diesem Tag jeweils die meisten Punkte, holte damit Etappensieg Nummer 3 und 4, und ging mit Vorsprung von 22 Punkten in die Schlussetappe.

Auf der Schlussetappe ließ das Trio nichts mehr anbrennen, Wafler fixierte nach 2017 und 2018 seinen 3. Gesamtsieg bei 500+1 Runde in Serie. Die mannschaftliche Stärke bestätigte Paul Buschek mit Platz 2 und Stefan Kover als 7. einmal mehr.

„Das Wochenende verlief für unser Stanger-Team perfekt, ich konzentrierte mich auf die Sprints, die derzeit sensationell funktionieren. Meine beiden Teamkollegen Stefan (Kovar) und Paul (Buschek) gingen jeweils bei den Attacken mit. Das war unser Erfolgsrezept auf den ersten 4 Etappen. Mit meinem komfortablen Vorsprung auf der letzten Etappe, konnten wir dann die Schlussetappe sogar voll auf Paul fahren, der damit sogar noch Platz 2 in der Gesamtwertung erreichte. „, resümiert der siegreiche Team Ströck Athlet.

Jetzt folgen ein paar regenerative Tage, bevor der nächste harte Trainingsblock für die Mitte Juli stattfindende Bahn Europameisterschaft in Gent (Belgien) für die 3 Burschen am Plan steht.

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20.05.2019 ÖM Einzelzeitfahren am Ossiachersee

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Vergangenes Wochenende stand die Österreichische Zeitfahrmeisterschaft in Kärnten am Programm. Bereits im Vorfeld war für Insider klar, dass  4 Topfavoriten sich die 3 Medaillen im Zeitfahren ausmachen werden. Tim gehörte zu dieser Favoriten-Gruppe jedenfalls dazu.

Wie es ihm dabei gegangen ist, könnt ihr wie gewohnt seinem Bericht entnehmen.

13.05.2019 Kriterium Oststeiermark, ein Rennen nach unserem Geschmack

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Gestern stand mit dem Kriterium Oststeiermark in Seibersdorf ein weiteres nationales Cuprennen am Programm. Auf einem eher winkeligen aber komplett flachen Betriebsgelände eines Obstbauern bestritten die Junioren gemeinsam mit den Amateuren dieses Kriterium. 

Da es wieder erwarten trocken blieb, war das Tempo im Rennen über 44 Runden mit 11 Zwischensprints so hoch, dass es keine Fluchtgruppe schaffte sich vom Feld zu lösen. Bei den Zwischensprints punkteten dann unsere „Stanger-Jungs“ fast nach belieben. Dementsprechend überlegen war dann auch das Endergebnis.

Tim sicherte sich fast „locker“den Sieg, Stefan sprintete auf Platz 3 und mit Paul auf 4 und Philipp auf 6, hatten wir gleich 4 Fahrer unter den besten 6 (und von den Amateuren diesmal keine Spur;-)).Ich als sportlicher Leiter des Teams muss an dieser Stellen den Jungs wirklich gratulieren. Wie sie gestern das Renngeschehen mit den Amateuren beherrscht haben, war selbst für mich beeindruckend.

06.05.2019 Top Leistung vom Radsport Stanger Teams diesmal auf der Bahn beim GP Prostejov

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Podestplätze von Tim Wafler und Stefan Kovar beim UCI Bahnmeeting in Tschechien auf der Bahn.

Tim Wafler schafft dort am vergangenen Wochenende im olympischen Omnium der Junioren nach einem Marathon-Programm Platz 3. Das Rennen dauerte wegen der Regenunterbrechungen auf der offenen Betonbahn mehr als 12h (!) und endete erst um 22:30. Er ist damit der erste Österreicher, der den Sprung aufs Podium in einem olympischen Omnium bei einem UCI Meeting schafft, und das bei einer beachtlichen  Konkurrenz mit 36 Startern aus 7 Nationen. 

Tags drauf konnte der 36. fache Ö-Meister nach einer kurzen Nacht mit Platz 4 im Scratchrennen abermals fleißig UCI Punkte sammeln. Radsport Stanger Teamkollege, Stefan Kovar, schaffte wenig später beim Finale des Punkterennens mit Platz 3 ebenfalls den Sprung aufs Podium des UCI Rennens. In diesem Rennen unterstrich Paul Buschek mit Platz 6 die mannschaftliche Stärke des österreichischen Juniorenteams.

Leider setzte dann am Finaltag abermals der Regen als Spielverderber ein, und alle weiteren Bewerbe mussten abgesagt werden. Besonders schade, da auch die Junioren Tim Wafler/Paul Buschek das Madison, für das sich die beiden besonders viel vorgenommen hatten, nicht mehr bestreiten konnten. “Mit Wafler, Kovar und Buschek haben wir jetzt sogar drei Österreicher innerhalb eines Jahrgangs, die international bei den Junioren bereits im ersten Jahr konkurrenzfähig sind, das motiviert und stärkt unsere Trainingsgruppe in der Südstadt ungemein“, resümiert der zufriedene ÖLSZ Trainer.

29.04.2019 Starke Leistungen vom Stanger Team bei den Tirol-Rennen – trotz schlechtem Wetter.

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Das Hungerburg Bergrennen am vergangenen Samstag in Innsbruck war eigentlich eher als Formüberprüfung am Berg gedacht (weil wir ja keinen ausgesprochenen Bergfahrer im Team haben). Den knapp 3km „Bergsprint“ gewann fast erwartungsgemäß, Raphael Gomig, der amtierende Bergmeister. Etwas überraschend dann aber die mannschaftliche Stärke der Stanger Truppe, die angeführt von Stefan Kovar und Paul Buscheck bei diesem Bergrennen gleich 2 Stanger-Fahrer aufs Podium brachten.

 

Tags drauf beim internationalen Cup-Klassiker in Langkampfen war die Zielsetzung dann eine andere. Denn neben den gesamten heimischen Spitzenfahrer waren es diesmal vor allem die Gäste aus Deutschland und das starke Auto Eder Team (das Farmteam des Bora Hansgrohe World-Tour Teams) die dem Rennen den Stempel aufdrückten. Heftige Attacken von Anfang an und das schlechte Wetter (7C bei einsetzendem Regen) dezimierten das Feld sehr rasch. Den Sprung in die „Auto-Eder“ Spitzengruppe schaffte Tim als einziger Österreicher, dementsprechend schwierig war es für ihn sich dort zu behaupten. Mahr dazu wie immer in seinem Kurzbericht im Anhang.

 

Kommendes Wochenende steht mit dem GP Prostejov ein Bahnwochenende in Tschechien am Programm, bei dem es unter anderem auch um die EM Qualifikation geht.


29.04.2019 Opening bei Radsport Stanger
2019-04-29 Opening bei Radsport Stanger
(zum vergrößern klicken)

15.04.2019 Erster Saisonsieg fürs Team Stanger auf der Straße

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:

Mit doch einigen Erwartungen sind wir in das vergangene Rennwochenende nach Markersdorf (NÖ) gestartet. Denn das eher flache Terrain sollte unseren schnellen Sprintern im Team besonders entgegen kommen. Am Sa verlief das Rennen 3/4 der Distanz auch voll nach Plan. Das Stanger-Team bestimmte, das mit den Amateuren gemeinsam ausgetragene Rennen, fast nach belieben.

Doch als dann ein heftiger Massensturz im Hauptfeld Tim (den Kapitän für die Sprintankunft) und Philipp Hofbauer (einen der stärksten Helfer im Team) außer Gefecht setzte, schrumpften unsere Chancen schlagartig. Dass Paul (Buschek) das Rennen dann trotzdem als Solist gewinnen konnte, und Stefan (Kovar) den Sprint des Hauptfelds für sich entscheiden konnte, war zwar eine riesen Sensation, ging aber nach dem schweren Sturzverletzungen von „Hofi“ fast ein wenig unter. 

Denn Philipp musste nach dem Sturz mit einer schweren Gehirnerschütterung, Brustkorbprellung und Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Tim kam mit Abschürfungen und einem geprellten Ellbogen eher glimpflicher davon. Glücklicher Weise gab es Tags drauf Entwarnung, und „Hofi“ konnte das Krankenhaus wieder verlassen.

Der Ausgang des Rennens am Sonntag (ein Regenrennen bei 5C) war dementsprechend eher sekundär.  Stefan Kovar zeigte einmal mehr auf, kämpfte sich in die Spitzengruppe, und erreichte dann gebeutelt von Krämpfen noch Platz 5. Tim konnte trotz seiner Blessuren vom Vortag das Rennen in Angriff nahmen, und sogar den Sprint des Hauptfeldes gewinnen, und holte noch Platz 6 für das Stanger Team.

Über die Osterferien steht jetzt einmal die Rekonvaleszenz und dann wieder Training im Vordergrund. Der nächste Wettkampf steht erst am 28.4. in Langkampfen (T) am Programm.

08.04.2019 „Klassiker-Wochenende“ in Ybbs und Wels

Update von Roland Wafler, Trainer & sportlicher Leiter:
Dieses Wochenende standen die beiden „Frühjahrs-Klassiker“, das Einzelzeitfahren in Ybbs und das traditionelle Kirschblütentennen in Wels am Programm. Diesmal melde ich mich einmal in meiner Funktion als sportlicher Leiter des Radsport Stanger Teams, denn ich war mit den beiden Podestplätzen an diesem Wochenende sehr zufrieden, vor allem weil das Kirschblütenrennen mit 105km und 1200 Höhenmetern unseren schnellen Burschen nicht ganz so auf den Leib geschnitten ist.Besonders erfreulich ist auch, dass das gesamte Team sehr ausgeglichen ist, so schafften es dieses Wochenende alle 5 Burschen zumindest 1x zu den Siegerehrungen der ersten 8.

Wie es Tim dabei gegangen ist, könnt ihr wie gewohnt seinem Kurzbericht entnehmen. Dass auch der Spaß und Teamgeist im Vordergrund steht, kann man an folgendem Video von der Siegerehrung in Ybbs entnehmen:

01.04.2019 Staatsmeistertitel und neuer Österreichischer Rekord im Sprint bei den Österreichischen Bahnrad-Meisterschaften in Wien

Tim Wafler sorgte bei der Bahnrad- ÖM in Wien für einen neuen Rekord im Sprint (10.89 Sekunden), außerdem gewann er den Keirin-Titel (Allgemeine Klasse), Insgesamt beherrschte das Team Radsport Stanger die Bewerbe und schaffte mit Wafler, Paul Buschek, Lucas Zauchner und Stefan Kovar jeweils einen Vierfachsieg im Zeitfahren, Sprint und Keirin.

– Bericht Tiroler Tageszeitung
– Bericht Kronenzeitung

04.03.2019 Gesamtsieg bei der Bahn-O-Rama Rennserie
– Pressemeldung

04.03.2019 Zwischenbericht vor dem Saisonstart
-Pressemeldung

12.02.2019 Tim gewinnt Bahnorama Rennen
– Pressemeldung

16.01.2019 Tim schafft einen gelungenen Saisonauftakt in Holland 
– Pressemeldung
– Bericht Kronen Zeitung

Rennplan/ Termine 2019

  • 26.01. – 29.01. Sixdays, Berlin
  • 16.02. – 24.02. Trainingslager, Porec
  • 24.03. Saisonauftakt, Leonding
  • 28.03. Österreichische Bahnmeisterschaften, Dusikastadion Wien

Bilder Bahnorama: Martin Granadia 169k.net – Ein Radblog